Dreierregen beim Kantersieg in München
Dreierregen beim Kantersieg in München
17 Drei-Punkte-Treffer bei der 106:75-Gala der Chiemgau Panthers gegen den MTV 1879 München
Mit einem dominanten Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt haben die Chiemgau Panthers den fünften Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd erobert. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) schlugen den MTV 1879 München deutlich mit 106:75 und überzeugten dabei vor allem aus der Distanz. Gleich 17 Würfe von der Drei-Punkte-Linie fanden ihr Ziel. Nun wartet beim letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Saisonhöhepunkt: Am Samstagabend kommt die bislang ungeschlagene BG Illertal in die AKG-Sportarena.
Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte kurzfristig den mitgereisten Stefan Gruber nicht einsetzen, der sich beim Warmmachen verletzt hatte. Doch auch ohne ihren etatmäßigen Center starteten die Raubkatzen von der Traun solide in die Begegnung. Bis zur fünften Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. 19:18 führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Dann versenkte Andy Stafford gleich vier Dreier hintereinander in der Reuse, Chris Roll und Florian Köppl legten nach. Am Ende des Viertels lagen die TVTler 38:19 vorne.
Stafford wurde mit 31 Punkten und sechs Dreiern zum Mann des Spiels, besonders beeindruckend seine Trefferquote von 87 Prozent aus der Drei-Punkte-Distanz. Dazu sammelte er sieben Rebounds und vertrat so gemeinsam mit David Heuwinkel und Florian Köppl, der seine stärkste Saisonleistung ablieferte und sechs Rebounds holte, Stefan Gruber unter dem Korb. Auch Panthers-Kapitän Adrian Mitchell zeigte sich mit einer Zweierquote von 71 Prozent gut aufgelegt. So konnten die Panthers im zweiten Viertel ihren Vorsprung halten und nochmals leicht ausbauen, 61:39 betrug ihre Führung zur Halbzeitpause.
Dank Treffern von Bartautas Linartas, Stafford und Roll setzten sich die Gäste im dritten Viertel weiter ab und führten bald mit 28 Punkten Abstand. Das Münchner Team von Coach Marijo Kenzevic fand offensiv nie in seinen Rhythmus und defensiv kein Mittel, um das schnelle Spiel der Traunsteiner zu stoppen. Nach einem Freiwurf von Chris Roll wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 34 Punkte, am Ende dieser Spielphase lag Traunstein 87:57 vorne.
Auch im abschließenden Abschnitt des Matchs ließen die Chiemgauer nichts mehr anbrennen. Während die Landeshauptstädter kurz hintereinander ein technisches und ein unsportliches Foul kassierten, bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 97:63 aus. Daraufhin war es am herausragenden Spieler der Begegnung, die hundert vollzumachen: Andy Stafford verwandelte drei Freiwürfe in Folge. Chris Roll legte mit drei Freiwurftreffern nach, bevor David Heuwinkel mit einem Dreier für den Endstand von 106:75 sorgte. Da Tabellennachbar SB DJK Rosenheim dem VfL Treuchtlingen mit 57:73 unterlag und damit bei der gleichen Anzahl an Siegen eine Niederlage mehr verzeichnet, sind die Panthers mit diesem Auswärtserfolg in der Tabelle auf den fünften Platz vorgerückt.
„Wir hatten einen fantastischen Start in die Partie“, lobte Trainer Aaron Mitchell sein Team. „Ich war insbesondere von unseren Rebounds heute sehr begeistert. Der Sieg freut mich für unseren Verein und die Spieler. Jetzt müssen wir uns fokussiert auf das nächste Wochenende vorbereiten.“ Dann wartet am Samstag, 20. Dezember, um 18:30 Uhr zum Jahresabschluss eine echte Bewährungsprobe auf sein Team, wenn der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena kommt. Karten im Vorverkauf gibt es zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz Traunstein.
Es spielten:
MTV 1879 München: Peter Hendron (13 Punkte/3 Dreier), Felix Fraas (11/1), Julian Rothmann (10/2), Lorenz Kunert (9), Nicolas Schwartz (7), Julius Haag (6/2), Christopher Herrmann (6) Felix Schuck (5/1), Jan Szembek (5/1), Patrick Möschl (3/1)
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (31 Punkte/6 Dreier), Adrian Mitchell (20/3), Chris Roll (18/2), David Heuwinkel (13/3), Bartautas Linartas (10/2), Heye Gädt (5/1), Florian Köppl (5), Lukas Blank (2), Alexander Rettelbach (2), Stefan Gruber, Paul Kretzschmar, Daris Krivic.
Chiemgau Panthers peilen dritten Sieg in Folge an
Chiemgau Panthers peilen dritten Sieg in Folge an
Am Samstagabend zu Gast beim MTV 1879 München
Die Chiemgau Panthers gastieren am Samstagabend um 18:30 Uhr beim Tabellenachten MTV 1879 München und wollen in der Landeshauptstadt ihren dritten Sieg in Folge holen. Auf die Basketballer des TV Traunstein (TVT) wartet ein Gegner, der in den letzten Spielen immer mehr auf sich aufmerksam gemacht hat und stärker ist, als es dessen Tabellenplatz vermuten lässt.
Die Panthers liegen vor dem zehnten Spieltag der 2. Regionalliga Süd mit vier Siegen und drei Niederlagen auf Platz sechs der Tabelle. Nach dem 103:78-Heimsieg gegen die TS Herzogenaurach und dem 97:89 beim TSV Vaterstetten wollen Headcoach Aaron Mitchell und sein Team nachlegen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.
Der MTV 1879 München, der die letzte Regio-2-Saison auf Platz sechs beendet hatte, hat heuer bisher vier Siege und fünf Niederlagen zu verzeichnen. Nach einem verpatzten Saisonbeginn mit vier Misserfolgen hintereinander schlug das Team von der Isar den TSV Weilheim und den MTSV Schwabing 2. Es folgte ein überraschender 73:70-Sieg beim favorisierten SB DJK Rosenheim, letztes Wochenende gewann der MTV deutlich mit 83:58 in Vaterstetten.
Beste Werfer der Landeshauptstädter sind Julian Rothmann, der 18,6 Punkte im Schnitt gesammelt hat, sowie Dzenis Hodovic (14), Felix Fraas (10) und Peter Hendron (13,1). Letzterer war der Matchwinner in Rosenheim, als er im Laufe des Spiels sechs Dreier versenkte, fünf davon im letzten Viertel. Nicolas Schwartz, in den beiden Vorsaisons stets einer der besten Münchner, hat bisher in dieser Spielzeit erst eine Partie absolviert. MTV-Coach Marijo Knezevic setzte in den bisherigen Partien zwanzig Spieler ein, sodass sein Team schwer auszurechnen ist.
Im direkten Duell mit dem MTV konnten die Panthers in den letzten beiden Regionalliga-Spielzeiten von vier hart umkämpften Begegnungen drei gewinnen. In der aktuellen Runde verfügen sie mit Andy Stafford (24,6 Punkte im Schnitt), Adrian Mitchell (23) und Stefan Gruber (16,2) über das korbgefährlichste Offensivtrio der Liga. Auch die Quoten von Bartautas Linartas (10,1), David Heuwinkel (9,9) und Chris Roll (9,4) können sich sehen lassen. Das Team fand zuletzt immer besser zusammen und überzeugte beim Sieg über Herzogenaurach mit schnellem und druckvollem Angriffsspiel sowie einer bissigen Defensive.
„Dieses Spiel ist ein sehr wichtiger Schritt, um herauszufinden, zu was für einem Team wir uns entwickeln“, hob Aaron Mitchell die Bedeutung der Partie hervor. „Wir müssen einen starken Start ins Spiel hinlegen und schnell unseren Rhythmus finden. Ich freue mich auf die Herausforderung.“ Auf die Reise nach München folgt am 20. Dezember ein letzter Auftritt der Panthers in eigener Halle vor der Winterpause. Dann ist die bisher in acht Spielen ungeschlagene BG Illertal in der AKG-Sportarena zu Gast.
Dominante Teamleistung beim Heimsieg
Dominante Teamleistung beim Heimsieg
Chiemgau Panthers besiegen den Tabellennachbarn TS Herzogenaurach mit 103:78
Mit einem souveränen und engagierten Auftritt, bei dem gleich sechs Spieler zweistellig punkteten, haben die Chiemgau Panthers am Samstagabend ihren vierten Saisonsieg eingefahren. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) gewannen in der heimischen AKG-Sportarena mit 103:78 gegen die TS Herzogenaurach und zogen damit in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd an den Mittelfranken vorbei.
Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte erstmals in dieser Saison auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Insbesondere die Rückkehr von Stefan Gruber, der beim 97:89-Auswärtssieg in Vaterstetten zuletzt aus beruflichen Gründen gefehlt hatte, verlieh dem Heimteam unter dem Korb Sicherheit und Rebound-Power. Der Center war es auch, der die ersten Punkte für die TVTler erzielte, die fulminant in die Partie starteten und schon nach kurzer Zeit 7:2 führten. Dank zahlreicher Ballgewinne in der Defensive und einer sicheren Wurfquote bauten sie den Vorsprung bis zur siebten Minute auf 28:4 aus. Erst dann gelang den Gästen in Gestalt von Markus Schorner wieder ein Korberfolg. Insbesondere der erfahrene Topscorer der Mittelfranken, Michael Kaiser, konnte im Zaum gehalten werden, sodass der erste Abschnitt ungefährdet an die Panthers ging. Mit einem Dreier aus gut neun Metern Korbentfernung stellte Andy Stafford Sekundenbruchteile vor dem Viertelende auf 36:14.
In der zweiten Spielperiode kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel, immer wieder gelangen ihnen nun erfolgreiche Schnellangriffe. Dennoch konnte Traunstein den Vorsprung weiter ausbauen. Zur Hälfte des Viertels legten Bartautas Linartas, Chris Roll und Andy Stafford eine Serie von vier Dreiern auf, sodass der Abstand zwischenzeitlich auf 30 Punkte anwuchs. Mit 59:33 ging es schließlich in die Halbzeitpause, in der die HipHop-Tanzformation NMLSS Crew das Publikum mit einer mitreißenden Show begeisterte.
Das dritte Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichener, die Panthers lagen konstant um die 30 Punkte in Führung. Doch in den letzten zwei Minuten des Abschnitts bauten sie, eingeläutet durch einen Dunking von Andy Stafford, den Vorsprung noch einmal weiter aus. Lukas Blank, brillant von Chris Roll eingesetzt, netzte mit dem Pausenhorn zum 87:48 ein.
In den letzten zehn Minuten wurde Adrian Mitchell, der in der 18. Minute auf die Hüfte gestürzt war, geschont. Nun kamen vermehrt die jungen Spieler der Panthers zum Einsatz. Teilweise standen aus dem Nachwuchs-Quintett Heye Gädt, David Heuwinkel, Paul Kretzschmar, Daris Krivic und Alexander Rettelbach vier Akteure unter 20 Jahren gleichzeitig auf dem Parkett. Angeführt von Kaiser, der in diesem Viertel neun Punkte sammelte, konnten die Gäste das Ergebnis nun etwas erträglicher gestalten. Eine Minute vor Schluss machte Paul Kretzschmar die 100 Punkte für die Panthers voll, am Ende prangte ein deutlicher 103:78-Sieg für die Gastgeber auf der Anzeigentafel.
„Wir haben exakt so gespielt, wie ich mir das wünsche: aggressiv, schnell und mit viel Ballbewegung“, freute sich Aaron Mitchell. „Auf diesem Sieg können wir für die nächsten beiden Spiele aufbauen. Vielen Dank an die Panthers-Familie für die Unterstützung!“ Sein Team liegt nun nach neun Spieltagen vor Herzogenaurach auf Rang sechs der Tabelle, hat allerdings auch erst sieben Spiele absolviert. Nächsten Samstag reisen Michell & Co. zum MTV 1879 München, bevor zum Jahresabschluss am 20. Dezember um 18:30 Uhr eine echter Härtetest wartet. Dann kommt der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena.
Es spielten:
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (23 Punkte/4 Dreier), Chris Roll (17/2), Stefan Gruber (14), Adrian Mitchell (13/1), Bartautas Linartas (11/2), David Heuwinkel (10), Lukas Blank (7/1), Florian Köppl (4), Paul Kretzschmar (2), Daris Krivic (2), Heye Gädt, Alexander Rettelbach.
TS Herzogenaurach: Michael Kaiser (14), Elliot Bühner (13), Ben Heßeln (12), Tim Geus (11), Nikita Starchikov (9), Luca Geus (5), Markus Schorner (4), Liam Welke (4), Luis Durner (3), Hannes Klaußner (2), Eric Naumann (1).
Panthers blasen zur Aufholjagd
Panthers blasen zur Aufholjagd
TVT-Basketballer wollen gegen die TS Herzogenaurach die nächsten Punkte holen
Nach vierwöchiger Pause treten die Chiemgau Panthers am Samstagabend endlich wieder zu Hause vor eigenem Publikum an. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) begrüßen dann um 18:30 Uhr mit dem Aufsteiger TS Herzogenaurach den Sechstplatzierten der 2. Regionalliga Süd in der AKG-Sportarena. Mit dem 97:89-Auswärtssieg beim TSV Vaterstetten und den lautstarken Fans im Rücken soll der zweite Heimsieg gelingen.
Das gut eingespielte Team aus Herzogenaurach ist vor der Saison aus der Bayernliga Mitte aufgestiegen und konnte sich mit starken Vorstellungen schnell in der höheren Spielklasse etablieren. Die Mittelfranken verfügen mit vier Siegen und vier Niederlagen ebenso über ein ausgeglichenes Punktekonto wie die Panthers, die allerdings erst sechs Spiele absolviert haben. Die „Longhorns“ zogen zuletzt gegen die topplatzierten Teams aus Treuchtlingen und Illertissen den Kürzeren, verbuchten davor aber Siege über DJK SB München, BG Leitershofen/Stadtbergen 2, MTV 1879 München und TSV Vaterstetten. Ihre führenden Punktesammler sind der erfahrene Kapitän Michael Kaiser (17,1 Punkte pro Spiel im Schnitt), Matthias Schlindwein (13,3) und Tobias Übbing (11,8), die alle schon für den Verein spielten, als er vor einigen Jahren in der 1. Regionalliga antrat, sowie Neuzugang Elliot Bühner (11,5).
Die TVTler stehen nach drei Siegen und drei Niederlagen auf dem siebten Tabellenrang und wollen mit einem Heimsieg einen Schritt machen, um den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Schließlich stellen sie mit dem Österreicher Adrian Mitchell und US-Zugang Andy Stafford die besten Punktelieferanten der Liga. Mitchell hat nach seiner langen Verletzungspause sofort seinen Rhythmus wiedergefunden und verbuchte bei seinen zwei Auftritten 28 Punkte im Schnitt. Stafford findet immer besser ins Team und glänzte beim Auswärtssieg in Vaterstetten mit 34 Punkten; pro Spiel hat er bislang durchschnittlich 24,8 Zähler gesammelt. Wichtig wird aber vor allem sein, dass die Panthers eine engagierte Defensivarbeit abliefern. Auf dieser Grundlage können Chris Roll und Bartautas Linartas dann das Angriffsspiel aufziehen.
„Wir wollen in dieser Partie an die gute Chemie anknüpfen, die wir letzte Woche gefunden haben“, blickt Panthers-Headcoach Aaron Mitchell zuversichtlich auf das Duell mit dem Aufsteiger. „Es ist hoffentlich das erste Spiel der Saison, in dem wir mit dem kompletten Kader antreten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Panthers-Familie uns endlich alle zusammen sehen könnte.“
Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstr. 2 ist ab 17:30 Uhr. Insbesondere die jungen Basketballfans können sich auf eine Nikolaus-Überraschungsaktion freuen. In der Halbzeitpause tritt die HipHop-Tanzformation NMLSS Crew auf, die kürzlich beim Dance2U-Wettbewerb des Bayerischen Turnverbands den ersten Platz belegte. Aufgrund einer zeitgleich stattfindenden Parallelveranstaltung im Schulkomplex könnten Parkplätze an der Halle knapp werden. Als Alternative steht das Parkhaus P1 am Bahnhofsplatz zur Verfügung. Vorverkauftickets für die Begegnung und Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Arbeitssieg beim Liganeuling
Arbeitssieg beim Liganeuling
Chiemgau Panthers gewinnen 97:89 beim TSV Vaterstetten
Schon mehrfach in diesem Jahr hat ein Leistungseinbruch im dritten Viertel den Chiemgau Panthers den Sieg gekostet – dieses Mal war es umgekehrt. Dank einer Steigerung in der zweiten Spielhälfte gewannen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagnachmittag in einer mental und physisch fordernden Begegnung beim Aufsteiger TSV Vaterstetten mit 97:89. Am Samstag folgt nun die Begegnung mit dem zweiten Aufsteiger, wenn der Sechstplatzierte TS Herzogenaurach in der AKG-Sportarena zu Gast ist.
Die Panthers waren ohne ihren etatmäßigen Center Stefan Gruber angereist, doch zu Beginn der Partie spielte sich das Geschehen abseits des Korbes ab: Ivan Nikolovski versenkte in der ersten Minuten drei Drei-Punkte-Würfe und brachte die Gastgeber 11:5 nach vorne. Aber insbesondere Andy Stafford hielt die Traunsteiner im Spiel und netzte dreimal hintereinander ein. Nun punktete TSV-Topscorer Leon Gottlöber auf der Gegenseite mehrfach, doch Chris Roll und Adrian Mitchell setzten zwei Dreier dagegen. Das erste Viertel ging mit 25:21 an Vaterstetten.
Im zweiten Abschnitt gelang es den von Coach Kilian Drechsel gut eingestellten Hausherren, sich dank ihres schnellen Passspiels abzusetzen. Ohne Gruber hatten die Traunsteiner in dieser Phase Probleme bei Rebound und Verteidigung. Nach 14 Minuten lagen sie neun Punkte hinten. Doch sie fighteten zurück und legten nun ihrerseits einen Lauf hin. Drei Zeigerumdrehungen später führten sie mit 35:34. Nikolovski und Gottlöber gestalteten das Resultat wieder erträglicher für den TSV, der mit einer 43:41-Führung in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte wurde das Match noch intensiver. Die Chiemgauer kamen konzentriert aus der Kabine und gingen 47:43 nach vorne. Nach einer weiteren Serie ab der 33. Minute mit insgesamt vier Dreiern von Bartautas Linartas, Stafford und Mitchell hatten die Großen Kreisstädter sogar auf 65:49 erhöht. David Heuwinkel und Florian Köppl holten nun vermehrt Rebounds unter dem Korb. Dreier von Nikolovski, Tom Hedden und Konstantin Huber brachten den TSV jedoch wieder näher heran. Mit einer Führung von 73:65 für Traunstein ging es in das abschließende Viertel.
Hedden brachte Vaterstetten nach Wiederanpfiff auf drei Punkte heran, doch die TVTler behielten die Nerven und wollten ihre Führung jetzt nicht mehr aus der Hand geben. Bartautas, Roll, Stafford und Mitchell punkteten zuverlässig. Beim Gegner musste Gottlöber vier Minuten vor Schluss wegen fünf Fouls das Feld verlassen. In der vorletzten Minute näherte sich das Heimteam dennoch wieder auf vier Punkte an. Doch Mitchell stoppte die Attacke mit einem Dreier, Roll legte nach – am Ende stand der 97:89-Sieg für die Panthers, die mit drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang sieben der 2. Regionalliga Süd verharren.
„Das war der bisher beste Sieg der Saison, obwohl wir ohne den wohl stärksten Rebounder der Liga und unter sehr schwierigen Bedingungen gespielt haben“, freute sich Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Aber wir haben es geschafft, fokussiert zu bleiben und das Ergebnis zu erzielen, das wir verdient haben.“ Am Samstag will Mitchells Team mit dem hart erkämpften Auswärtssieg im Rücken nachlegen. Dann gastiert der starke Aufsteiger TS Herzogenaurach in Traunstein. Für diese Begegnung hat sich der Verein auch eine Nikolaus-Überraschungsaktion überlegt. Vorverkauftickets und Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Es spielten:
TSV Vaterstetten: Ivan Nikolovski (29 Punkte/6 Dreier), Leon Gottlöber (21), Tom Hedden (13/3), Finn Liebig (8), Konstantin Huber (7/1), Maximilian Metzger (6/2), Altay Öztürk (4), Gabriel Makumpa (1), Maximilian Arnhold.
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (34/4), Adrian Mitchell (27 Punkte/4 Dreier), Bartautas Linartas (19/4), Chris Roll (9/2), David Heuwinkel (8), Lukas Blank, Heye Gädt, Florian Köppl, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.
Panthers greifen wieder ins Geschehen ein
Panthers greifen wieder ins Geschehen ein
Nach zwei spielfreien Wochenenden zu Gast beim Aufsteiger Vaterstetten
Drei volle Trainingswochen sind seit dem letzten Auftritt vergangenen, nun dürfen die Chiemgau Panthers endlich wieder ran: Am Samstagnachmittag sind die Basketballer des TV Traunstein (TVT) beim Aufsteiger TSV Vaterstetten zu Gast. Nach der 82:86-Heimniederlage im dramatischen Duell gegen Tabellenführer VfL Treuchtlingen will das Team von Headcoach Aaron Mitchell jetzt wieder punkten.
Die Panthers liegen nach zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz sieben der 2. Regionalliga Süd, der letztjährige Meister der Bayernliga Süd und Aufsteiger aus Vaterstetten folgt mit zwei Erfolgen und fünf Misserfolgen auf Rang zehn. Das Team aus dem Osten Münchens konnte vor zwei Wochen überraschend den favorisierten SB DJK Rosenheim mit 77:66 schlagen und hatte am vierten Spieltag auch gegen den TSV Weilheim die Oberhand behalten. Beim Liganeuling punkteten mit Leon Gottlöber (18,8), der zuvor beim Regio-1-Team Haching Baskets gespielt hat, sowie Ivan Nikolovski (13,3) und Finn Liebig (12,9) bisher drei Akteure diese Saison im Schnitt pro Spiel zweistellig; nur knapp darunter liegt Altay Öztürk mit 9,8 Punkten.
Auf Seiten der Traunsteiner war im vergangenen Spiel der große Lichtblick, dass Topscorer Adrian Mitchell nach langer Verletzungspause wieder auf das Feld zurückkehren konnte und auch gleich 29 Punkte sammelte. Trotz der unglücklichen Niederlage in der Verlängerung wollen die TVTler die Energie mitnehmen, die sie gegen den Spitzenreiter aus Treuchtlingen lange Zeit aufs Parkett gebracht hatten. Mitchell bildet zusammen mit Andy Stafford (im Schnitt bisher 23 Punkte) ein kaum auszurechnendes und gefährliches Offensivduo. Unter dem Korb sollen Stefan Gruber (16,6) und David Heuwinkel (10,2), unterstützt von Lukas Blank und Florian Köppl, für Punkte sorgen, im Spielaufbau werden Bartautas Linartas und Chris Roll die Fäden ziehen. Auch die Youngster rund um Heye Gädt, Daris Krivic, Devin Beraz und Alexander Rettelbach sollen zum Auswärtserfolg beitragen.
„Das Spiel ist sehr wichtig für uns, um unseren Prozess fortzusetzen“, betonte Aaron Mitchell. „Wir hatten in den letzten Wochen sehr gute Trainingseinheiten und müssen das nun auf dem Court umsetzen.“ Sprungball zu der Begegnung in der Sporthalle der Realschule Baldham ist um 16:30 Uhr. Am darauffolgenden Samstag erwartet die Traunsteiner Fans nach einem Monat Unterbrechung dann endlich wieder ein Heimspiel, wenn der bislang sehr überzeugend auftretende Aufsteiger TS Herzogenaurach in Traunstein gastiert. Dafür sind Vorverkauftickets und Saisonkarten zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Niederlage im Overtime-Krimi
Niederlage im Overtime-Krimi
Spitzenreiter VfL Treuchtlingen gewinnt in der Verlängerung 86:82 gegen die Chiemgau Panthers
Eine prall gefüllte AKG-Sportarena, die überraschende Rückkehr des Topscorers und ein dominantes erstes Viertel: Zunächst sah es am Samstagabend beim fünften Spieltag der 2. Regionalliga Süd so aus, als könnten die Chiemgau Panthers dem ungeschlagenen Tabellenführer VfL Treuchtlingen die erste Schlappe der Saison beibringen. Doch nach einem äußerst spannenden Spiel standen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Ende zum dritten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da. Durch das 82:86 nach Verlängerung fielen sie auf den siebten Platz zurück.
Erst kurz vor dem Spiel hatte festgestanden, dass Panthers-Topscorer Adrian Mitchell nach langer Verletzungspause erstmals wieder für sein Team antreten kann. Und er brachte eine Energie auf das Feld, die diesem in den letzten Wochen gefehlt hatte. Gleich zu Beginn konnten die Gastgeber zweimal den Ball erobern, Mitchell meldete sich mit einem Dreier standesgemäß zurück – 5:0. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem den Treuchtlingern zunächst das Wurfglück fehlte und auch ihre großgewachsenen Center Luca Wörrlein und Jonathan Schwarz noch nicht zur Geltung kamen. 25:9 führten die Panthers nach Viertel eins.
Für den zweiten Abschnitt hatte VfL-Coach Goran Petrovic seinem Team offensichtlich eine härtere Gangart vorgegeben, Mitchell wurde innerhalb einer Minute gleich viermal gefoult. So kämpften sich die Franken, unterstützt von einer mitgereisten 30 Mann starken Fanschar, ins Spiel zurück und ließen den Hausherren mit aggressiver Verteidigung immer weniger Raum. Auch Liga-Topscorer Wörrlein setzte sich nun häufiger durch. Zur Halbzeit war die TVT-Führung auf 45:38 zusammengeschmolzen. In der Pause brannte dann die Heartbeat Tanzschule Traunreut mit 60 Tänzerinnen, darunter den Europameisterinnen der Lil’ Cubes und Mini Cubes, ein Feuerwerk im Urban-Dance ab.
Weniger feurig kamen die Traunsteiner aus der Kabine. Nach Wiederanpfiff konnten sie in Ballbesitz erst 24 Sekunden keinen Wurf auf den Korb setzen, im Gegenzug traf auf der anderen Seite Tobias Hornn einen Dreier. Und in dieser Weise sollte es auch weitergehen. Die Großen Kreisstädter leisteten sich unnötige Ballverluste, trafen ihre Würfe nicht und vernachlässigten die Verteidigung. Nur acht Punkte gelangen ihnen, während die Gäste 21 Zähler sammelten und somit am Ende dieser Spielphase 59:53 führten.
Im letzten Viertel arbeiteten die Chiemgauer sich langsam wieder heran, doch zwei Szenen waren symptomatisch: Bartautas Linartas und Adrian Mitchell trafen je einen Dreier, im nächsten Angriff verloren die TVTler jedoch jeweils durch Fehlpässe den Ball, statt nachzulegen. So dauerte es bis 30 Sekunden vor Schluss, bis Adrian Mitchell die Gastgeber durch zwei Freiwurftreffer auf zwei Punkte herangebracht hatte. Auf der Gegenseite verwandelte Wörrlein nur einen von zwei Freiwurfversuchen. Mit einem sensationellen Drei-Punkte-Treffer unter Bedrängnis konnte Mitchell dadurch sechs Sekunden vor Schluss auf 75:75 stellen. Die Fans der Panthers tobten, es ging in die Verlängerung. Hier entwickelte sich ein Thriller, in dem die Gäste 16 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt führten und schließlich durch drei verwandelte Freiwürfe von Jonathan Schwarz mit 86:82 siegten.
„Für alle Liebhaber des Basketballsports war das ein fantastisches und spannendes Spiel. Die Fans waren großartig“, befand Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir haben einen tollen Kampf gegen einen starken Gegner geliefert, aber wir brauchen noch etwas Zeit, um unsere Chemie zu finden. Wir werden weiter an uns arbeiten.“ Die Panthers haben nun zwei Wochenenden Pause, bevor sie am 29. November beim TSV Vaterstetten gastieren. Zum nächsten Heimspiel empfangen sie am 6. Dezember die TS Herzogenaurach.
Es spielten:
Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (29 Punkte/5 Dreier), David Heuwinkel (12) Andrew Stafford (12/1), Stefan Gruber (10), Bartautas Linartas (6/2), Florian Köppl (4), Daris Krivic (3), Chris Roll (4), Lukas Blank (2), Devin Beraz, Alexander Rettelbach.
VfL Treuchtlingen: Luca Wörrlein (29/2), Jonathan Schwarz (19), Simon Geiselsöder (11/3), Tobias Hornn (9/3), Andreas Dinkelmeyer (8), Claudio Huhn (7/1), Paul Mutterer (3), Noel Cotoulas, Duong Gedamke, Dejan Lukic, Moritz Schwarz, Maximilian Thiem.
Mit Zuversicht ins Schlagerspiel
Mit Zuversicht ins Schlagerspiel
Chiemgau Panthers empfangen am Samstagabend mit dem VfL Treuchtlingen den Spitzenreiter
Nach der enttäuschenden 77:80-Niederlage im Derby beim SB DJK Rosenheim steht den Chiemgau Panthers nun gleich die nächste schwere Herausforderung bevor. Am Samstagabend um 18:30 Uhr kommt mit dem VfL Treuchtlingen der ungeschlagene Tabellenführer der 2. Regionalliga Süd in die AKG-Sportarena. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) mussten den Rückschlag vom vergangenen Sonntag daher schnell abhaken und nach vorne schauen. Nach einer intensiven Trainingswoche gehen sie nun optimistisch in diese Begegnung, bei der sie auf die lautstarke Unterstützung ihres Heimpublikums setzen.
Der VfL Treuchtlingen ist vergangene Saison gemeinsam mit dem TV 1847 Augsburg aus der 1. Regionalliga Süd abgestiegen und peilt nun die sofortige Rückkehr ins Regio-Oberhaus an. Nach einem makellosen Saisonauftakt mit fünf Siegen in fünf Spielen sind die Mittelfranken auf einem guten Weg dahin und wollen nun auch in Traunstein bestehen. Mit ihren Erfolgen bei der DJK SB München (83:80), der BG Leitershofen/Stadtbergen II (76:73) und dem MTV 1879 München (84:75) haben sie ihre Auswärtsstärke bereits hinreichend bewiesen. Stärkster Werfer des VfL ist der 2,04 Meter große Liga-Topscorer Luca Wörrlein, der bisher 27,2 Punkte im Schnitt erzielte und in der Saison 2023/24 für den TSV Breitengüßbach in der ProB auflief. Auch auf Claudio Huhn (14) und Jonathan Schwarz (10,4) sollte die Abwehr der Panthers ein besonderes Auge haben.
Den TVTlern blieb nach der Derbyschlappe vom Sonntag nicht viel Zeit zum Wundenlecken. In den Trainingseinheiten unter der Woche wurden die Erkenntnisse aus dem Rosenheim-Spiel besprochen, um sich dann konzentriert auf den Tabellenführer vorzubereiten. Die Panthers liegen nach zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang sechs der Tabelle und wollen nun den Favoriten schlagen, um wieder Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Mit Adrian Mitchell wird allerdings der Topscorer der letzten beiden Jahre weiter verletzt fehlen. Doch in Andy Stafford, der bislang durchschnittlich 25,8 Punkte für sein Team geholt hat, sowie Stefan Gruber (18,3), David Heuwinkel (9,8), Chris Roll (9) und Bartautas Linartas (8,8) haben die Panthers einige Spieler in den Reihen, die dem Tabellenersten Paroli bieten können. Allerdings muss das gesamte Team im Vergleich zum letzten Spiel eine ganze Schippe Engagement und Kampfkraft drauflegen, um vor allem in der Verteidigung wieder griffiger aufzutreten.
„Das Spiel ist aus einem einfachen Grund sehr wichtig für uns: Es ist ein guter Test, um zu sehen, wie mental stark unser Team nach einer sehr schweren Niederlage ist“, befand Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Ich freue mich für die Jungs und fordere die Panthers-Familie auf, uns zu unterstützen, denn wir werden jede Menge positive Energie und Unterstützung brauchen, um das Spiel zu bewältigen.“ Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstraße 2 ist ab 17:30 Uhr. In der Halbzeitpause wird die HeartBeat Tanzschule Traunreut das Publikum mit ihrer Urban-Tanzshow begeistern. Vorverkauftickets und Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Schwache Verteidigung: Derbyniederlage für Traunstein
Schwache Verteidigung: Derbyniederlage für Traunstein
SB DJK Rosenheim besiegt die Chiemgau Panthers mit 80:77
Es war das erwartet spannende Derby: In einer hochklassigen Partie mit vielen Führungswechseln unterlagen die Chiemgau Panthers am Sonntag dem SB DJK Rosenheim auswärts mit 77:80. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) fielen damit auf den sechsten Platz in der 2. Regionalliga Süd zurück, während der Sportbund auf Platz drei vorrückte. Am Samstagabend wartet nun gleich die nächste schwere Aufgabe auf die Großen Kreisstädter: Dann kommt der ungeschlagene Tabellenführer VfL Treuchtlingen in die AKG-Sportarena.
Die Chiemgau Panthers mussten wie schon in den bisherigen Saisonspielen auf ihren verletzten Topscorer Adrian Mitchell verzichten, Rosenheim-Coach Johannes Raab fehlten in Severin Weigel, Rooba Shigut und Sebastian Balduzzi drei Leistungsträger. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Panthers zunächst 5:0 in Führung gingen. Bis Mitte des Viertels hatten sich die Gastgeber jedoch wieder auf einen Punkt herangepirscht. Stefan Gruber und Heye Gädt sorgten nun für eine kleine Serie der Traunsteiner, die zwischenzeitlich 20:14 vorne lagen, bis Jguwon Brice Hogges und Filip Graovac auf der Gegenseite konterten und es schließlich mit 22:20 für die TVTler in die erste kurze Pause ging.
Das zweite Viertel war geprägt von Führungswechseln: Mal arbeiteten sich die Innstädter nach vorne, dann wieder die Chiemgauer. So stand es in der 17. Minute 35:31 für die Hausherren, zwei Minuten später hatten die Gäste dank Stefan Gruber und David Heuwinkel wieder auf 39:34 für Traunstein gestellt. Der stärkste TVT-Korbjäger Andy Stafford sorgte schließlich mit einem Freiwurf für die 42:39-Pausenführung.
Der dritte Spielabschnitt bot ein ähnliches Bild. Zunächst bauten die Panthers ihren Vorsprung auf acht Punkte aus. Doch dann erzielten sie vier Minuten lang keinen Korb mehr: 52:49 für Rosenheim. Nach einem Treffer von Florian Köppl fingen sich die Gäste wieder und eroberten die Führung zurück, bei Abpfiff lagen sie 62:59 vorne.
Die ersten vier Minuten des letzten Viertels gehörten dann wieder dem Sportbund, der 68:62 davonzog. Die TVTler kämpften sich noch einmal zur 69:68-Führung zurück, doch Hogges setzte nun zwei wichtige Dreier und entschied die Begegnung damit für das Team vom Inn. In der Gesamtbetrachtung verloren die Traunsteiner das Spiel hauptsächlich in der Verteidigung, da sie dem Gegner zu viele Offensivrebounds erlaubten und zu viele unnötige Fehler im Abwehrverhalten fabrizierten. Aber auch ihre schwache Trefferquote im Angriff trug zur Niederlage bei: Nur sechs von 35 Würfen aus der Drei-Punkte-Distanz, davon viele Versuche ganz offen, fanden ihr Ziel.
Dementsprechend befand Panthers-Headcoach Aaron Mitchell, dass es nicht die bessere Mannschaft gewesen sei, die gewonnen habe: „Wir haben nur durchschnittlich gespielt und waren trotzdem das bessere Team. Aber ich nehme die Schuld auf mich. Ich muss mehr Energie investieren, damit wir das nächste Level erreichen.“ Viel Zeit, an ihren Mängeln zu arbeiten, haben die Panthers nicht: Am Samstag um 18:30 Uhr kommt mit dem Regionalliga-1-Absteiger VfL Treuchtlingen der Tabellenführer in die AKG-Sportarena, der bislang fünf Siege in fünf Spielen verzeichnet. Tickets für diese Partie sowie Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Es spielten:
SB DJK Rosenheim: Jguwon Brice Hogges (24/2), Johannes Wießnet (15), Filip Graovac (12/2) Ignaz Geißinger (11/1), Viktor Walther (9), Niko Kolovos (7), Kenan Biberovic (2), Timo Fliege, Adrian Petrovic, Severin Schmid.
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (21/1), Stefan Gruber (16), Bartautas Linartas (11/2), David Heuwinkel (10/1), Heye Gädt (7/1), Devin Beraz (4/1), Lukas Blank (4), Florian Köppl (2), Chris Roll (2), Daris Krivic, Alexander Rettelbach.
Chiemgau Panthers zum Derby am Inn
Chiemgau Panthers zum Derby am Inn
Am Sonntagnachmittag beim SB DJK Rosenheim
Derbytime in Rosenheim: Am Sonntagnachmittag treten die Chiemgau Panthers in der Gaborhalle zum Duell mit dem SB DJK Rosenheim an. Gegen den Vizemeister der Vorsaison wollen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am vierten Spieltag der 2. Regionalliga Süd den dritten Sieg einfahren und sich in der Tabelle vor die Rosenheimer schieben.
„Wir müssen von der ersten Sekunde an aggressiv spielen und mit einer gierigen Mentalität an die Arbeit gehen – und das dann über die gesamte Spielzeit bis zum Ende durchhalten“, gibt Panthers-Headcoach Aaron Mitchell die Marschrichtung vor. Nach der unnötigen Auftaktniederlage gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen II hat sich sein Team gefangen und beim MTSV Schwabing II sowie zu Hause gegen den DJK SB München Siege eingefahren. Insbesondere Andy Stafford, Bartautas Linartas, Chris Roll und Stefan Gruber konnten dabei für die Traunsteiner punkten. Aber nicht Einzelleistungen, sondern ein schnelles Zusammenspiel auf Basis einer konsequenten Verteidigung soll für den Fünftplatzierten am Inn zum Erfolg führen. Bis auf Adrian Mitchell sind alle Spieler einsatzbereit.
Die Rosenheimer absolvieren ihre zweite Spielzeit unter Trainer Johannes Raab, der sie in der vergangenen Saison zum Vizemeistertitel geführt hatte. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie in Miodrag Mirceta einen ihrer langjährigen Schlüsselspieler verloren, der mit Topscorer Jguwon Brice Hogges und Center Johannes Wießnet vor dem Abstieg 2023 schon in der 1. Regionalliga zusammengespielt hatte. Den Abgang will Raab vor allem mit jungen Spielern wie Filip Graovac und Adrian Petrovic kompensieren. Auch Severin Weigel, Philipp Koppenhöfer, Osvaldas Gaizauskas und Rooba Shigut spielen eine wichtige Rolle im Team.
Der Sportbund hat bislang erst zwei Spiele absolviert und dabei beim Aufsteiger TS Herzogenaurach und zu Hause gegen den TSV Weilheim gewonnen. Die Rosenheimer stehen vor den TVTlern auf Rang vier der Regio-2-Tabelle. Die letzte Begegnung der beiden benachbarten oberbayerischen Mannschaften konnten die Panthers Ende Januar in ihrer AKG-Sportarena denkbar knapp mit 97:96 für sich entscheiden. Das Hinspiel im Oktober war mit 107:85 an die Innstädter gegangen. In der Saison davor hatten die Traunsteiner als damaliger Aufsteiger aus der Bayernliga zunächst in Rosenheim gewonnen und dann zu Hause verloren, sodass die Bilanz zwischen den beiden Teams vor dem Derby ausgeglichen ist. Sprungball in der Rosenheimer Gaborhalle ist am Sonntag um 16:00 Uhr.




















