Chiemgau Baskets mit historischem Erfolgsjahr

Chiemgau Baskets mit historischem Erfolgsjahr

Die TVT-Basketballer ziehen Bilanz

Nach Beendigung des Spielbetriebs für das Jahr 2023 ziehen die Chiemgau Baskets des TV Traunstein (TVT) Bilanz: „2023 war in der Geschichte des Traunsteiner Basketballs wohl für den Turnverein das bislang erfolgreichste Jahr seiner Geschichte“, stellt Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder fest.

Seit Jahren melden die Basketballer des TVT kontinuierlich Wachstumsziffern. Das Herrenteam feierte zudem im Frühjahr die Meisterschaft in der Bayernliga. Die Baskets nutzten danach den Weggang von fünf altgedienten Spielern im Sommer für eine Verjüngung und Neustrukturierung des Kaders. Sechs junge Traunsteiner Spieler im Alter von 16 bis 21 Jahren wurden seitdem vom verantwortlichen Trainer Aaron Mitchell für die 1. Herrenmannschaft nominiert. Aus der 2. Bundesliga in Österreich rekrutierte der Verein zudem im Sommer mit Raphael Miksch, Lukas Blank und Adrian Mitchell drei erfahrene Spieler. „Alle drei Neuzugänge arbeiten Vollzeit in Salzburg und reisen zu jedem Training und Spiel in unserem Teambus an“, erklärt Buchenrieder. „Die Stimmung in der neu formierten Mannschaft ist prächtig“, freut sich Headcoach Aaron Mitchell, der bereits im zweiten Jahr für den Turnverein tätig ist.

Trotz einer ungewöhnlichen Verletzungsmisere im Herbst beendeten die Basketballer des Turnvereins das Sportjahr nach sechs Siegen auf dem dritten Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd und halten Tuchfühlung zum Spitzenreiter DJK SB München. „Wir hoffen jetzt in der Rückrunde auf einen gesunden und endlich vollzähligen Spielerkader“, ergänzt Aaron Mitchell. „Zudem beschert uns der Spielplan nun sechs Heimspiele unter anderem gegen den FC Bayern München III und das Derby gegen den SB DJK Rosenheim. Das wird auch für unsere begeisterten Fans in Traunstein sehr interessant“, ist sich der aus den USA stammende und bereits jahrzehntelang in Salzburg ansässige Headcoach der Baskets sicher.

Doch auch das Jugendprogramm der Chiemgau Baskets floriert und wächst. Nach Jahren des Wachstums in der Breite legten die Mitgliederzahlen der Abteilung Basketball erneut um 17 % auf nun über 350 Mitglieder zu. Auch die erfolgreichen offenen Junior Camps in den Ferien erreichten neue Höchstwerte an Teilnehmern. Hinzu kommen inzwischen fünf dauerhafte Kooperationen mit Schulen, bei denen der Verein über seine Trainer in der jeweiligen Schule wöchentlich Basketball unterrichtet. Auch im weiblichen Bereich haben die Traunsteiner nun zwei Mannschaften im Spielbetrieb.

Welchen Stellenwert die Jugendarbeit bei den TVT-Basketballern hat, zeigt die jüngste Innovation. Wie bereits im Juni von Franz Buchenrieder, dem „Macher“ der Chiemgau Baskets, angekündigt, eröffneten die Chiemgau Baskets in diesem Jahr ihr eigenes zweistufiges Talentförderprogramm: Die „Chiemgau Baskets Akademie“ und die „Chiemgau Basketballschule“. Dort bieten sie gegen Gebühr für ausgewählte Talente ein Fördertraining mit den Toptrainern Aaron Mitchell, Milos Kandzic, Vince Garrett und Luis Pires an, das die technischen und physischen Fähigkeiten der Spieler weiterentwickelt. Zudem sind die Traunsteiner dabei, in Kooperation mit anderen Vereinen ein Auswahlteam auf die Beine zu stellen, die „Alpen Academy“. Deren U15-Team nimmt unter der Leitung von Headcoach Milos Kandzic beispielsweise vom 3. bis 6. Januar 2024 an einem hochkarätig besetzten internationalen Jugendturnier in Belgrad teil. Sieben Spieler des 14er-Kaders stammen aus dem Kreis der Chiemgau Baskets Akademie. „Das wird für alle Beteiligten sicher ein tolles Erlebnis. Auch der Besuch eines Euroleague-Spiels von Roter Stern Belgrad ist fest eingeplant“, freut sich der Abteilungsleiter.

„Wir haben es in diesem Jahr geschafft, mit Aaron Mitchell und Milos Kandzic absolute Top-Trainer in Traunstein zu etablieren. Aaron hat als Herren-I-Trainer auch den Überblick und Zugriff über das gesamte Jugendprogramm. Das ist die Basis für unseren weiteren sportlichen Erfolg. Wir werden zunehmend zu einem kleinen Powerhouse für Spielerentwicklung“, erklärt Buchenrieder. „Zudem verändert sich – auch dank der intensiven Arbeit des gesamten Trainerstabs – die Kultur und Mentalität in eine neue Richtung. Das hatte ich bei meinem Amtsantritt bereits als Ziel ausgegeben, und das nimmt nun allmählich sichtbare Gestalt an“, erklärt der Sportdirektor. Dabei spielt auch die Wertevermittlung eine wichtige Rolle. „Unser internes Motto ‚We are family‘ bedeutet viel für uns. Es geht darum, ein positives Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen. Damit verbunden sind aber auch gewisse Ansprüche an echten Teamgeist und respektvolle Umgangsformen, an Kommunikation, Disziplin, Professionalität, Regeltreue und Zuverlässigkeit. Dagegen haben Wichtigtuerei, Negativität und Eigenbrötelei bei uns keinen Platz. Auch in dieser Hinsicht machen wir große Fortschritte. Mein besonderer Dank gilt unseren engagierten und kompetenten Trainern, allen voran Aaron Mitchell, dessen Einfluss und Führung für uns essenziell ist.“

Konzeptionell hatten sich die TVTler bereits 2019 neu aufgestellt und eine Reorganisation angekündigt. Das in der Region wohl einzigartige Konzept der Traunsteiner, „New Spirit“ genannt, das seit gut drei Jahren schrittweise implementiert wird, beinhaltet grundsätzliche Richtlinien und leitet Breiten- und Leistungssportangebote ab. „Beides kann nebeneinander nur gelingen, wenn man die jeweiligen Ansätze respektiert und versteht. Aktuell sind etwa 85 % unseres Programms breitensportorientiert“, erläutert Buchenrieder. „Da wird über niemanden geurteilt oder die Nase gerümpft. Wenn das passiert, schreiten wir sofort ein. Aber wer Wettkampfsport in unseren Wettkampfteams betreiben will, der muss sich natürlich dort anderen Bedingungen stellen. Denn da geht es nicht nur um ein bisserl Spaß beim Ballspiel, sondern auch um Intensität sowie sportliches und menschliches Wachstum“, beschreibt Buchenrieder die von ihm neu geschaffenen Strukturen.

Dabei spielt es natürlich den Basketballern landesweit in die Karten, dass Deutschland Weltmeister im Basketball geworden ist und die Nationalmannschaft gerade zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt wurde. „Der Zuspruch zu unserem Programm hält an, weil unsere Angebote attraktiv sind und die Leute die positive Energie bei uns spüren“, ist Buchenrieder überzeugt. Inzwischen besteht das Kompetenzteam Organisation aus acht ehrenamtlichen Funktionsträgern und etwa 30 ehrenamtlichen Helfern im Verein, die die Sportorganisation für 14 Trainingsgruppen und zehn Wettkampfteams gemeinsam stemmen. „Das ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und beweist, was positive Energie, Organisation und richtige Vorbilder, also Spieler- und Trainerpersönlichkeiten, auch heutzutage bewirken können“, stellt Buchenrieder abschließend fest.

Bayernliga-Meisterschaft, Aufstieg und steigende Mitgliederzahlen: Die Chiemgau Baskets haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich.

Junioren der Chiemgau Baskets bei internationalem Turnier in Serbien

Junioren der Chiemgau Baskets bei internationalem Turnier in Serbien

Sieben Jugendspieler für das Team der Alpen Academy beim IBC-Turnier in Belgrad nominiert

Während sich die erste Herrenmannschaft der Chiemgau Baskets intensiv auf das Schlagerspiel gegen den FC Bayern München III am 13. Januar 2024 vorbereitet, steht einigen Jugendlichen der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) nächste Woche eine aufregende Reise bevor: Sie treten mit dem Jugendförderteam der Alpen Academy bei einem internationalen Turnier in Belgrad an.

Sieben U15-Spieler der Chiemgau Baskets wurden von Academy-Coach Milos Kandzic für das „IBC Belgrade 2024 Tournament“ nominiert, das vom 3. bis 6. Januar 2024 in der serbischen Hauptstadt stattfindet: Elias Buchenrieder, Daniel Pieta, Matias und Rafael Soriano Rincon, Gustav Schmied, Oscar Schnelle sowie⁠ ⁠Joel Yankey Sofian. Die jungen Traunsteiner spielen im Team der Alpen Academy gemeinsam mit Talenten des TuS Bad Aibling und des FC Bayern München gegen elf Mannschaften aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro.

Die Alpen Academy soll unter Leitung des renommierten Trainers und Spieleentwicklers Milos Kandzic (z. B. Individualtrainer von Nationalspieler Andreas Obst) Toptalenten der Chiemgau Baskets mittelfristig die Perspektive bieten, in Traunstein bleiben und dennoch in einer Auswahlmannschaft in höherklassigen Jugendligen spielen zu können. Deshalb kooperiert der TVT hier mit anderen Klubs. Dabei bleiben die Jugendspieler in ihren Heimvereinen jeweils im Trainings- und Spielbetrieb verankert. Sie treffen sich aber regelmäßig zu Trainings und Sichtungen. Außerdem treten sie gemeinsam bei anspruchsvollen regionalen und internationalen Turnieren an – eine Zusammenarbeit, die bei mehreren Wettbewerben bereits erfolgreich erprobt wurde. So gewann das U14-Team im Juli bei einem Turnier der BG Illertal den 16. Anna Oberdorfer Pokal.

Die Alpen Academy ergänzt das Angebot der Chiemgau Baskets Akademie und Chiemgau Basketballschule, die ebenfalls in Zusammenarbeit Milos Kandzic diese Saison ins Leben gerufen wurden. Ziel der Talent-Förderschmiede ist es, die fortgeschrittenen Talente der Baskets durch individuelles Skilltraining optimal auf die nächste Stufe zu heben. Auch Herren-I-Headcoach Aaron Mitchell, Minikoordinator Luis Pires und Herren-Topspieler Vince Garrett bieten in diesem Rahmen ein spezifisches Fördertraining für Toptalente an.

„Wir sind sehr gespannt, wie sich unsere Jungs im internationalen Vergleich mit den hochklassigen Topteams bei diesem Turnier schlagen werden“, sagte der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder. „Die teilnehmenden Vereine aus dem südosteuropäischen Raum haben ein sehr hohes Niveau im Jugendbereich. Unsere Spieler können hier viel dazulernen, Erfahrungen sammeln und sich dadurch weiterentwickeln.“ Auf die Traunsteiner Talente wartet in Belgrad nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein spannendes Rahmenprogramm: So werden sie unter anderem ein echtes Highlight der Basketball-Euroleague als Zuschauer erleben dürfen, das heiße Derby zwischen den ortsansässigen Topvereinen Roter Stern und Partizan Belgrad.

Diese sieben TVT-Jugendspieler reisen nach Belgrad: Elias Buchenrieder, Oscar Schnelle, Rafael Soriano Rincon, Joel Yankey Sofian, Matias Soriano Rincon, Daniel Pieta und Gustav Schmied⁠.

Chiemgau Baskets empfangen Milbertshofen

Chiemgau Baskets empfangen Milbertshofen

Gegen den Tabellenneunten wollen die TVTler die nächsten Punkte einfahren

Am fünften Spieltag der 2. Regionalliga Süd wollen die Chiemgau Baskets zu Hause in ihrer AKG-Sportarena den dritten Saisonsieg holen. Um 18.30 Uhr am Samstagabend empfangen die Korbjäger des TV Traunstein (TVT) die MIL Baskets aus Milbertshofen. Gegen den Tabellenneunten hoffen die Gastgeber beim bereits vorletzten Heimspiel des Kalenderjahres darauf, die Serie von zuletzt zwei Siegen weiter ausbauen zu können.

Die Münchner Vorstädter sind seit 2011 in der 2. Regionalliga Süd etabliert und beendeten die vergangene Saison auf Platz neun. Aktuell liegt das erfahrene und gut eingespielte Team von Coach Ivan Zupcic nach einem Sieg gegen den MTSV Schwabing II sowie drei Niederlagen gegen MTV 1879 München, TSV Weilheim und SB DJK Rosenheim ebenfalls wieder auf Rang neun. Davon sollten sich die Traunsteiner allerdings nicht täuschen lassen: Zuletzt litten die Milbertshofener unter zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen, sodass ihre wahre Stärke schwer auszurechnen ist. Die herausragenden Punktesammler sind bisher der ehemalige Oberhachinger ProB-Spieler Thomas Pethran mit im Schnitt 16, Maximilian Eitl mit 10,5 und Stefan Minkov mit 10 Punkten pro Spiel.

Auf der anderen Seite des Spielfelds treten die Chiemgau Baskets mit den beiden Topscorern der Liga an. Adrian Mitchell hat im Schnitt 30 Punkte erzielt und Vince Garrett sogar 35, allerdings in nur zwei Partien. Mit dem Amerikaner im Kader konnte die TVTler nach zwei Niederlagen zum Saisonbeginn ihre letzten beiden Spiele beim MTSV Schwabing II (91:82) und gegen den MTV 1879 München (64:58) gewinnen. Die Traunsteiner sind jetzt Fünfter und wollen die Serie weiter ausbauen. Headcoach Aaron Mitchell hofft auf die Rückkehr von Center Stefan Gruber, über dessen Einsatz erst kurz vor dem Spiel entschieden wird. Damit könnte Mitchell erstmals in dieser Saison auf seine komplette Startformation zurückgreifen. Weiterhin verletzt sind allerdings die Nachwuchskräfte Heye Gädt und Markos Bamis.

„Dieses Wochenende wird eine große Herausforderung für uns“, sagte Mitchell. „Aber wir freuen uns darauf, denn es ist ein Heimspiel und wir hoffen, mit fast dem kompletten Kader antreten zu können. Wir wollen schnell unseren Rhythmus finden und unseren Fans etwas bieten.“ Spielbeginn in der AKG-Sportarena (Gabelsbergerstr. 2 in Traunstein) ist um 18.30 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr. Als besondere Attraktion treten in der Halbzeitpause Lisa Tröger und Florentina Selmani von der Abteilung „Rhythmische Gymnastik“ des TV Traunstein auf. Nach dem Milbertshofen-Spiel warten auf die Chiemgau Baskets drei Auswärtsaufgaben, bevor beim letzten Heimspiel 2023 am 2. Dezember München Basket in Traunstein zu Gast sein wird.

Bereits abgeschlossen haben die Baskets ihr Junior Camp, das in den Herbstferien stattfand und mit über 50 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wieder bestens besucht war. Bei dem dreitägigen Camp drehte sich für die 8- bis 17-jährigen Basketballerinnen und Basketballer alles um Ballhandling, Passen, Werfen und Dribbeln. „Die Kinder und Jugendlichen waren mit großer Begeisterung dabei“, berichtete Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. Parallel zum Junior Camp veranstaltete die Chiemgau Akademie, das Baskets-Förderprogramm unter der Leitung von Milos Kandzic, einen Sichtungslehrgang mit rund 20 Teilnehmern aus München, Bad Aibling und Traunstein für das Auswahlteam Alpen Academy. „So konnten wir die Herbstferien dank unseres motivierten Trainerstabs erfolgreich für unsere Jugendarbeit sowohl in der Breite als auch in der Spitze nutzen“, so Buchenrieder. „Vielen Dank an unseren umfangreichen Betreuerstab mit sieben Coaches sowie den Zuständigen für Administration, Küche und Nachtwache.“

Adrian Mitchell will sein Team gegen Milbertshofen zum dritten Sieg führen. Credit: Simon Brommer/Chiemgau Baskets

Drei neue Nachwuchsschiedsrichter für die Chiemgau Baskets

Drei neue Nachwuchsschiedsrichter für die Chiemgau Baskets

Jakob Riedel, Alex Rettelbach und Paul Kretzschmar gelingt die Lizenzierung

Die Chiemgau Baskets freuen sich über drei neue Nachwuchsschiedsrichter: Paul Kretzschmar (15), Alex Rettelbach (15) und Jakob Riedel (14), die auch als Spieler in der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) aktiv sind, haben vergangene Woche ihre Prüfung mit Bravour bestanden. Sie erhielten die E-Lizenz, die sie berechtigt, bis zur U18 in der Bezirksklasse zu pfeifen. Damit verfügen die TVTler derzeit über einen Pool von insgesamt sieben Referees.

Der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder, bedankte sich bei den drei Jugendlichen für ihr Engagement und sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jakob, Paul und Alex gleich drei Nachwuchstalente im Bereich Schiedsrichter zertifizieren konnten.“ Die Abteilung unterstütze diesen zusätzlichen Einsatz mit der Übernahme der Lehrgangsgebühr und einer Erstausstattung an Bekleidung und Ausrüstung. „Auf diese Weise können unsere Nachwuchsspieler auch als Aktive profitieren, indem sie die Regelinterpretation im Basketball aus einem anderen Blickwinkel lernen“, so der Abteilungsleiter.

Baskets-Schiedsrichterwart und Herren-I-Spieler Raphael Miksch sowie Headcoach Aaron Mitchell, beide auch als Spielleiter aktiv, werden die jungen Referees auf ihrem Weg begleiten. „Wir haben großen Respekt und Wertschätzung für die herausfordernde Arbeit von Schiedsrichtern“, betonte Buchenrieder. Ohne gute Schiedsrichter funktioniere kein Wettkampf und kein Spielbetrieb. Die Tätigkeit erfordere viel Regelkunde und Technik, aber auch Persönlichkeit und Fingerspitzengefühl. „Ein Referee sorgt für Sicherheit im Spiel, ohne sich in den Mittelpunkt zu pfeifen“, urteilte der Abteilungsleiter. „Ich wünsche daher allen Unparteiischen der Chiemgau Baskets eine erfolgreiche Saison und viel Spaß an der Herausforderung Schiedsrichter.“

V.l.n.r.: Abteilungsleiter Franz Buchenrieder begrüßt in Alex Rettelbach, Jakob Riedel und Paul Kretzschmar drei neue junge Schiedsrichter bei den Chiemgau Baskets. Credit: Chiemgau Baskets

Chiemgau Baskets bieten ab sofort Fördertraining für Talente an

Chiemgau Baskets bieten ab sofort Fördertraining für Talente an

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Coach Milos Kandzic

Gemeinsam mit dem renommierten Basketball-Coach Milos Kandzic bieten die Chiemgau Baskets ab sofort ein individuelles Fördertraining für Talente an. Einmal die Woche reist der Trainer aus seiner Heimat Bad Aibling an, um junge Spielerinnen und Spieler des TV Traunstein weiterzuentwickeln. In Planung sind außerdem bereits das nächste Junior Camp in den Sommerferien und die Schul-AGs für nächstes Schuljahr.

„Milos hat einen herausragenden Basketball-Lebenslauf“, freut sich Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder über die Zusammenarbeit mit Milos Kandzic. Der 43-Jährige mit A-Trainerlizenz ist Abteilungsleiter des TV Feldkirchen Falcon Basket und Assistant Coach der Pro-B-Mannschaft der TSV Oberhaching Tropics. In der Saison 2017/18 agierte er als Headcoach des Damen-Bundesligateams der TuS Bad Aibling Fireballs, zuvor war er unter anderem Sportlicher Leiter und Jugendkoordinator des TSV München Ost.

„Ich bin schon seit einigen Jahren mit Franz in Kontakt und war sehr beeindruckt von der Organisation und dem Publikum bei den Chiemgau Baskets“, begründet Kandzic sein Engagement bei den Baskets. „Östlich von München sind die Chiemgau Baskets mit ihrer Professionalität momentan die Nummer eins. Die Stadt liebt Basketball.“ Einmal die Woche montags führt Kandzic in Traunstein zwei Stunden Individualtraining mit einheimischen Talenten durch. Auf Empfehlung des jeweils zuständigen Headcoaches der Baskets ist eine kostenpflichtige Aufnahme in das Programm möglich, wenn der Spieler bestimmte Voraussetzungen für Leistungssport erfüllt. Es ist nicht für Anfänger gedacht und man kann sich nicht selbst dazu anmelden. Derzeit trainieren acht Talente aus der U14 und U16 bei Kandzic sowie drei aus der U18 bei Herren-Headcoach Aaron Mitchell. Ab September bietet Minikoordinator Luis Pires ein solches Training auch für die U12 an. Ziel ist es, die Spieler so auf den Wettkampfsport vorzubereiten, dass sie zur eigenen Weiterentwicklung nicht zu einem der Münchner Verein wechseln müssen. Dafür sollen sie nächste Saison auch gemeinsam mit Talenten des TV Feldkirchen Falcon Basket sowie anderer südostbayerischer Vereine an hochklassigen internationalen Turnieren teilnehmen – eine Zusammenarbeit, die bei einem Turnier in Tschechien in den Pfingstferien bereits erfolgreich erprobt wurde.

Die Zusammenarbeit mit dem im April engagierten Jugendkoordinator und U14-/U16-Headcoach Christian Kaiser wurde indes bereits wieder einvernehmlich beendet. „Es hat sich herausgestellt, dass unsere Philosophien leider nicht zusammenpassten“, sagte Franz Buchenrieder. „Wir danken Christian für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute.“ Die Trainingsgruppen werden vorläufig von Aaron Mitchell, Kazuhiko Yokoyama und Felix Biegel betreut.

Bereits in Planung ist das zweite Chiemgau Baskets Junior Camp des Jahres 2023. Es soll vom 7. bis 9. September in Traunstein stattfinden. Die Anmeldung auf der Website der Baskets ist bald möglich. Frühbucher erhalten dabei Rabatt. Außerdem hat Franz Buchenrieder vier Schul-AGs für das nächste Schuljahr festgezurrt: In Ludwig-Thoma-Grundschule, Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule, Reiffenstuel-Realschule und Annette-Kolb-Gymnasium werden Coaches der Chiemgau Baskets wöchentlich nachmittags Basketball-Arbeitsgemeinschaften anbieten. Am Sonntag, 2. Juli 2032, sind die Chiemgau Baskets ab 11 Uhr außerdem mit einem Stand beim Tag der Vereine am Traunsteiner Stadtplatz präsent. Dort können Neugierige Basketballluft schnuppern und sich bei den Verantwortlichen, Coaches und Spielern über den Sport informieren.

Milos Kandzic übernimmt ab sofort das individuelle Talenttraining bei den Chiemgau Baskets.

Rekordzahlen beim Junior Camp der Chiemgau Baskets

Rekordzahlen beim Junior Camp der Chiemgau Baskets

Herren-I-Derby gegen TSV Neuötting auf 12. März 2023 verschoben

Während sich das erste Herrenteam nach einer Spielverlegung ein weiteres Wochenende bis zum nächsten Match gedulden muss, laufen bei den Chiemgau Baskets die Vorbereitungen für das Junior Camp in den Faschingsferien auf Hochtouren. Für dieses berichtet die Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) Rekordzahlen bei den Anmeldungen.

Beim Bayernligateam der Chiemgau Baskets hätte nach einem spielfreien Wochenende an diesem Samstag eigentlich das Derby beim TSV Neuötting auf dem Programm gestanden. Auf Wunsch des Gegners wurde das Spiel jedoch auf den 12. März 2023 verlegt, sodass die TVTler nun erst am 25. Februar beim Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten ihre Meisterschaftskampagne fortsetzen können.

Neben der Vorbereitung auf dieses wichtige Match werden einige Spieler des Teams sich nächste Woche aber auch um den Nachwuchs verdient machen: Sie sind als Coaches beim Junior Camp dabei, das die Chiemgau Baskets in den Faschingsferien vom 20. bis 22. Februar 2023 in gleich zwei Traunsteiner Sporthallen veranstalten. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen buchten die Basketballer neben ihrer Stammhalle am Annette-Kolb-Gymnasium auch die Halle der Ludwig-Thoma-Schule dazu. Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Anmeldeschluss am 15. Februar meldeten sie die Rekordzahl von 85 Registrierungen und damit „Ausgebucht!“. Besonders erfreulich ist dabei auch der Anstieg bei den Mädchen. Der Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt aus dem Chiemgau, aber auch aus München und Pfarrkirchen in Niederbayern werden basketballbegeisterte Kids anreisen. Fast die Hälfte hat die Übernachtungsoption mit Vollverpflegung dazugebucht.

Sieben hochkarätige Trainer unter Führung von Baskets-Jugendleiter Aaron Mitchell coachen die Kinder und Jugendlichen in Bereichen wie Ball-Handling, Passen, Werfen und Defense: Der Baskets-Minikoordinator Luis Pires, die Herrenspieler Kazuhiko Yokoyama, Vince Garrett und Garric Young sowie der neue Baskets-Co-Jugendtrainer Niko Kosolov und Adrian Mitchell, Profispieler bei BBU Salzburg aus der Zweiten Bundesliga in Österreich. Dazu kommen zwei U18-Spieler, die als Assistenten agieren, sowie drei Betreuerinnen, die sich um die Verpflegung kümmern und bei den Übernachtungen zusätzlich Aufsicht führen. Am Ende des Camps erhalten die Teilnehmer ein Geschenk und eine Urkunde, in der die umfassenden Trainingsinhalte dokumentiert sind.

„Unsere Junior Camps erfreuen sich offensichtlich einer großen Anziehungskraft bei unserer eigenen Jugend, aber auch zunehmend bei externen Gästen, was uns natürlich riesig freut“, sagte Franz Buchenrieder, der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets. „Mir war es von Anfang an ein Anliegen, Feriencamps des Vereins in unser Konzept ‚New Spirit‘ zu integrieren, denn hier lernen die Kids viel dazu und erleben Gemeinschaft.“ Es sei in den letzten drei Jahren gelungen, das Programm des Camps inhaltlich und organisatorisch nach und nach zu verbessern. Aktuell biete man drei Junior Camps pro Saison mit jeweils drei vollen Trainingstagen an. „Kern unseres Camps-Konzepts ist das Angebot, von professionellen Spielern und Trainern mit hoher Basketballkompetenz zu lernen und sich entsprechend inspirieren zu lassen“, so Buchenrieder. Neben den technischen Skills gehe es auch um die Vermittlung von Werten wie Respekt, Fairness, Teamgeist und Leistungsbereitschaft. Dabei komme der Spaß am Ballspiel nicht zu kurz. „Für ein vergleichsweise junges Programm wie das der Chiemgau Baskets ist der große Zulauf ein echter Vertrauensbeweis“, freut sich der Abteilungsleiter. „Ich bin den Coaches, Helfern und Betreuern rund um Aaron Mitchell für ihre verantwortungsvolle und tolle Arbeit sehr verbunden. Ebenso dankbar bin ich der Stadt Traunstein und dem Landratsamt für die reibungslose Zusammenarbeit bei der Entwicklung unserer Jugendarbeit.“

Aaron Mitchell, der Jugendleiter der Chiemgau Baskets, coacht die Kids beim Junior Camp gemeinsam mit sechs weiteren Trainern. Credit: Eva Lohner/Spreadfilms

Noel Friedl verstärkt die Chiemgau Baskets

Noel Friedl verstärkt die Chiemgau Baskets

Der 18-Jährige ergänzt das Quartett der TVT-Rookies Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier

Der gebürtige Wasserburger Noel Friedl spielt diese Saison für die Chiemgau Baskets. Der 18-Jährige wird für eine Spielzeit vom ProB-Club TSV Oberhaching Tropics ausgeliehen. Friedl führt damit eine junge Garde an, die schon länger für die Basketballer des TV Traunstein (TVT) aktiv ist: Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier.

 

Noel Friedl stieg beim TSV Wasserburg in den Basketballsport ein und spielte zeitweise auch beim SB DJK Rosenheim. Letzte Saison verpflichtete der Zweitligist Oberhaching den 1,96-Meter-Mann als Perspektivspieler und lieh ihn zunächst für eine Spielzeit zum Regionalligisten Bad Aibling und nun nach Traunstein aus, damit er Spielpraxis sammeln kann. „Wir sind sehr glücklich, in Noel jemand bekommen zu haben, der uns auf den großen Flügelpositionen weiterhelfen und ein wichtiger Spieler für uns werden kann“, so Headcoach Tobias Guggenhuber. Friedl sei ein flexibel einsetzbarer Spieler mit großem Spielverständnis, der hervorragend ausgebildet sei. „Ich war erst bei zwei Trainingseinheiten dabei, aber die haben Spaß gemacht und das Team hat mich gut aufgenommen“, freut sich der Wasserburger auf die Saison in Traunstein, die mit dem Heimderby gegen die Wacker Knights Burghausen am 15. Oktober (18.30 Uhr) beginnt.

Ebenfalls zufrieden ist Guggenhuber mit dem Quartett an jungen Spielern, die schon länger beim TVT sind und auch in den letzten Spielzeiten schon Bayernliga-Luft geschnuppert haben. „Als Trainer sind wir glücklich, junge Spieler entwickeln zu können, damit sie den Schritt von den Herren II zu den Herren I machen. Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier zeigen Einsatzbereitschaft und Trainingswillen. Sie haben in den ersten Vorbereitungsspielen auch schon bewiesen, dass sie richtig wertvoll für die Mannschaft sein können. Vor allem Felix hat einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder stimmt seinem Headcoach zu: „Wir freuen uns über die konkreten Chancen und Entwicklungsperspektiven, die die Chiemgau Baskets jungen Talenten bieten können. Das sehen wir als einen zentralen Baustein unseres New-Spirit-Konzepts. Unser Trainerstab ist dabei, unsere Perspektivspieler behutsam und geduldig an ein deutlich höheres Spielniveau heranzuführen.“ Doch dazu sei noch viel intensive Detailarbeit durch die Spieler zu leisten, damit sie zukünftig entsprechende Rollen übernehmen können. Zudem gelte es, falschen Erwartungen und Ratgebern zu widerstehen.

Felix Schwankner hatte letztes Wochenende beim Alpencup gegen den Regionalligisten Haching Baskets 21 Punkte gesammelt. Der Sohn des früheren Abteilungsleiters Stefan Schwankner hat bereits mit sechs Jahren begonnen, Basketball zu spielen, und geht damit in seine 14. Saison beim TVT. „Die Jahre sind so schnell vorbeigegangen, ich kann mich noch gut an mein erstes Training erinnern – und es macht immer noch Spaß“, so der 19-Jährige. In das Spiel gegen Unterhaching sei er ohne große Erwartungen gegangen und habe einfach nur sein Bestes geben wollen. „Es hat alles gut funktioniert und es freut mich total, dass wir als Team so gut zusammengespielt und den Sieg geholt haben“, so der 1,88-Mann.

Jonas Keil begann mit zwölf Jahren beim TVT Basketball zu spielen und ging nach einer Saison zur Internationalen Basketball Akademie München, wo er zwei Jahre lang ausgebildet wurde. Dann spielte der 1,93 Meter große 17-Jährige, der vor dem Abitur steht und beide Guard-Positionen besetzen kann, zeitweise in Doppellizenz für Rosenheim und Traunstein. Aris Ipate kam vor drei Jahren aus Rumänien nach Traunstein, stieg bei den Chiemgau Baskets im U16-Team ein und wurde bereits in seinem zweiten Jahr bei den Herren in der Bayernliga eingesetzt. In seiner alten Heimat hatte der heute 19-Jährige mit 13 Jahren in der Schule mit dem Sport begonnen. „Mir gefällt das Training mit den neuen Coaches, die Motivation im Team stimmt und ich hoffe, es wird eine gute Saison für uns“, so der 1,87 Meter große Guard. „Aris und Jonas haben Potenzial“, lobt Headcoach Guggenhuber Ipate und Keil. „Sie haben noch viel Arbeit vor sich, sind aber auf einem guten Weg.“

Timo Endlmaier, den Guggenhuber als körperlich schon sehr weit einschätzt, ist seit neun Jahren beim TVT. Der 1,90 Meter große 19-Jährige spielt meist als Power Forward und auf den Flügeln: „Ich werde versuchen, mich hochzuarbeiten. Die Stimmung im Team ist super, wir sind wie eine Familie.“ Gerade von Spielern wie Neuzugang Kazuhiko Yokoyama, der Erfahrung aus diversen zweiten europäischen Ligen mitbringt, könne man viel lernen: „Man sieht die Intensität, mit der er spielt, und versucht selbst, auch diese Intensität zu erreichen.“

Die junge Garde der Chiemgau Baskets (v.l.n.r.): Timo Endlmaier, Aris Ipate, Noel Friedl, Jonas Keil und Felix Schwankner. Credit: Chiemgau Baskets

Junior Camp der Chiemgau Baskets ein voller Erfolg

Junior Camp der Chiemgau Baskets ein voller Erfolg

40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 8 bis 16 Jahren • Rafael Fedaie wird neuer Sportwart

„Es war ein großartiges Camp – wir hatten keine Verletzungen und die Kids haben super mitgezogen“, freute sich der Jugendleiter der Chiemgau Baskets, Aaron Mitchell, nach dem „Back To School“ Junior Camp, das die Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) vom 5. bis 7. September 2022 veranstaltet hatte. 40 weibliche und männliche Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren nahmen teil – Rekordzahl für ein TVT-Sommercamp. Im Rahmen der Veranstaltung gab der Verein auch bekannt, dass Rafael Fedaie die Rolle des Sportwarts einnehmen wird.

Neben Aaron Mitchell betreuten die Coaches Valentina Klocker, Luis Pires, Kazuhiko Yokoyama und Kenan Biberovic die Nachwuchsbasketballer. „Bei solchen Camps liegt der Schwerpunkt darin, den Kids eine Basis zu geben“, erklärte Mitchell, der die Erfahrung von 27 Jahren Coaching bei Jugend-Camps mitbringt. „Jedes Haus braucht einen Keller – und wir versuchen hier, diese Grundmauern zu bauen. Dann erst kommen wir zum Erdgeschoss und dem ersten Stock. Aber der Keller muss stabil sein!“ Dabei lege er großen Wert auf Disziplin, nach der viele Kinder auch geradezu hungrig seien. „Sie sollen lernen, Spaß zu haben und dabei trotzdem diszipliniert zu sein. Sie müssen hier viele Regeln befolgen, aber das dient auch ihrem Schutz.“ Mitchell zog ein positives Fazit und erklärte, dass er überrascht gewesen sei, dass nach seinem Eindruck wirklich jeder Teilnehmer etwas für sich aus dem Camp gezogen habe. Wichtig sei es, den Kindern das richtige Maß an Selbstvertrauen zu vermitteln. Die Coaches hätten seine Pläne exzellent umgesetzt, so der Camp-Leiter: „Alle Kinder haben die Halle mit einem Lächeln im Gesicht verlassen!“

Zum Abschluss des dreitägigen Camps verlieh Mitchell den Teilnehmern zahlreiche Awards, leitete die Preisvergabe aber auch mit dem Hinweis ein: „Ihr seid alle Champions, weil ihr jetzt Teil der Chiemgau-Baskets-Familie seid!“ In jeder Altersgruppe kürten die Coaches herausragende Teilnehmer wie den besten Verteidiger, den besten Rebounder, den „Hot Shot“-Champion und einen „MVP“, einen „wertvollsten Spieler“. Und zum Abschluss wiederholten alle lautstark das Motto des Jugendleiters, seine „drei Regeln des Basketballs“: „Defense, Offense, Play hard!“ – „Defensive, Offensive, hart spielen!“

Die 13-jährige Annalena Hahn von den Seeon Lakers erhielt den Preis für die Teilnehmerin, die sich im Laufe des Camps am meisten verbessert hat. „Ich bin zum ersten Mal bei einem Camp dabei“, berichtete sie. „Wir haben hier noch einmal von Grund auf alles neu gelernt. Das hat mir viel gebracht, weil auf jeden individuell eingegangen wurde.“ Auch ihr Altersgenosse Gustav Schmied, der seit eineinhalb Jahren bei den Chiemgau Baskets spielt, zeigte sich begeistert: „Das war mein drittes Camp, und es hat am meisten Spaß gemacht.“ Die größten Fortschritte habe er in der Verteidigung erzielt, weil alles sehr gut erklärt worden sei. Vincent Neumann (8) ist seit einem Monat bei den Chiemgau Baskets und kam über das Basketballangebot seiner Schule zum Verein: „Mich hat es interessiert, wie man diese Sprünge macht, wie man diese Dribblings durch die Beine oder diese Drehungen macht. Das hat mich angespornt, Basketball zu spielen.“ Er war beim Camp besonders begeistert von Luis Pires, der bei den Chiemgau Baskets als Mini-Koordinator sowie Headcoach der U8/U10 und U12 fungiert: „Er ist nett, aber auch streng. Er will alles aus uns herausholen.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder war mit dem Verlauf des Camps ebenfalls sehr zufrieden: „Wir hatten noch nie so viele Teilnehmer bei einem Sommercamp.“ Zugleich hatte er eine weitere erfreuliche Nachricht parat: Rafael Fedaie hat das Amt des Sportwarts übernommen. Der Fachwirt für Güterverkehr und Logistik hatte in seiner Jugend in Schwabing Basketball gespielt und am „Freien Spiel“ des TVT teilgenommen, als er in den Chiemgau zog. Inzwischen spielt sein Sohn bei den Baskets. Fedaie organisierte im Frühjahr mit dem Verein bereits eine Hilfsaktion für die Kriegsopfer in der Ukraine und will sich nun stärker für die Abteilung engagieren: „Man merkt, dass hier etwas entsteht und am Wachsen ist. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“ Franz Buchenrieder fügte hinzu: „Mit Rafael ist es uns gelungen, unsere Spiel- und Trainingsorganisation mit einem echten Profi aus dem Bereich der Logistik kompetent auszufüllen. Die Besetzung dieser Schnittstelle ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein für unsere Entwicklung. Hinzu kommt, dass wir einen großartigen Menschen hinzugewinnen.“

Der achtjährige Vincent Neumann versenkt beim Junior Camp einen Korbleger. Credit: Chiemgau Baskets
Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (r.) begrüßt in Rafael Fedaie den neuen Sportwart der Chiemgau Baskets. Credit: Eva Lohner/Spreadfilms.

„Absoluter Glücksfall“: Kazuhiko Yokoyama verstärkt die Chiemgau Baskets als neuer Pointguard

„Absoluter Glücksfall“: Kazuhiko Yokoyama verstärkt die Chiemgau Baskets als neuer Pointguard

Der japanische Aufbauspieler mit Zweitligaerfahrung wird auch im Nachwuchsbereich als Trainer tätig

Ein Neuzugang für die Chiemgau Baskets – und der hat es in sich: Mit Kazuhiko „Kaz“ Yokoyama verstärkt ein Pointguard mit Zweitligaerfahrung das Bayernliga-Basketballteam des TV Traunstein (TVT). Der quirlige Japaner wird in der kommenden Spielzeit für den Ligazweiten der Vorsaison antreten und soll helfen, das Team nun zum Titel zu führen. Zusätzlich wird der 27-Jährige im Jugendbereich als Nachwuchstrainer agieren.

 

Kazuhiko Yokoyama stammt aus Kanagawa bei Tokio und spielte von 2014 bis 2018 für die Meisei University in Tokio, bevor er seine Karriere bei mehreren Zweitligavereinen in Europa fortsetzte. Der 1,72 Meter große Aufbauspieler wechselte zunächst für ein Jahr zu IT Carlow in die irische Division 1. Es folgte je eine Saison bei BBU Salzburg in der Zweiten Bundesliga Österreichs und bei TSK Tallinna Kalev in der estnischen I Liiga. Die Saison 2021/22 verbrachte er beim niederländischen Promotiedivisie-Klub Almere Pioneers.

„Mit Kaz ist es uns gelungen, einen technisch gut ausgebildeten Pointguard für unser Bayernligateam und gleichzeitig einen begabten Jugendtrainer für die uns so wichtige Nachwuchsarbeit zu gewinnen“, freut sich Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder über die Neuverpflichtung. Yokoyama werde auch als Headcoach der U14 männlich und unter Luis Pires als Grundlagentrainer der U8/10 und U12 fungieren.  „Neben seinen Basketball-Skills als Guard, seiner unbändigen Lauffreude sowie seiner starken und intensiven Verteidigungsarbeit haben uns vor allem seine Einstellung, seine Werte und sein Commitment überzeugt“, so Buchenrieder. „Ich bin sicher, dass die Fans, seine Mitspieler und die Jugendlichen mit seiner Spielweise sehr viel Freude haben werden.“ Von Yokoyama gehe eine enorme positive Energie aus. Genau das habe man gesucht und dank der Vermittlung des neuen Assistant Coachs und Jugendkoordinators Aaron Mitchell in dem Japaner auch gefunden.

„Ich war sehr beeindruckt, als ich hörte, wie ehrgeizig die Abteilung ist“, begründet Kazuhiko Yokoyama den Wechsel zum TVT. „Deshalb habe ich mich den Baskets angeschlossen, um einen Beitrag für diese Mannschaft, diese Stadt sowie die Kinder und Jugendlichen zu leisten.“ Yokoyama konnte sich bereits einen Eindruck von der Großen Kreisstadt verschaffen und ist nach seinen ersten Tagen im Chiemgau sehr angetan: „Ich lebe sehr gerne in Traunstein. Es gibt hier viel Natur, und die Stadt ist sehr entspannt. Die Menschen sind sehr nett.“ Ebenso positiv äußert er sich über seine neuen Mitspieler: „Die Teamkollegen und die Trainer sind großartig! Wir arbeiten hart zusammen und ich freue mich darauf, mit ihnen auf demselben Feld zu stehen.“ Sein Ziel sei es, in der kommenden Saison mit dem Team Meister zu werden und in die 2. Regionalliga aufzusteigen.

„Kaz ist unsere absolut priorisierte Verstärkung auf der Pointguard-Position“, zeigt sich auch Headcoach Tobias Guggenhuber von dem neuen Mann begeistert. „Wir hatten uns in der Off-Season darauf fokussiert, einen Pointguard mit Spielübersicht und einem guten Drive zum Korb zu finden, der das Spiel initiieren kann. Wir hatten gute Schützen im Team und Leute, die das Spiel grundsätzlich aufbauen können, aber keinen Pointguard, der ein Spiel leitet und übernimmt.“ Unter diesen Aspekten sei Yokoyama ein absoluter Glücksfall. Man habe nun jemanden mit Zweitliga-Österreich-Niveau und internationalem Flair im Team, der eine „unfassbar gute“ Arbeitsethik und einen sehr starken Charakter mitbringe. Die ersten Trainingseindrücke seien überaus positiv: „Kaz zeigt eine absolut vorbildliche Einstellung und Arbeitsweise, verhält sich sehr respektvoll – so, wie man sich einen Spieler einfach nur wünschen kann. Wir freuen uns, dass er bei uns ist, und werden sicher viel Spaß mit ihm haben!“

Baskets-Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (l.) begrüßt in Pointguard Kazuhiko Yokoyama einen Neuzugang mit Zweitligaerfahrung. Credit: Chiemgau Baskets

Luis Pires bleibt bei den Chiemgau Baskets

Luis Pires bleibt bei den Chiemgau Baskets  

Der Jugendtrainer und Mini-Koordinator verlängert sein Engagement um ein weiteres Jahr • Boom im Nachwuchsbereich • Junior Camp von 5. bis 7. September 2022

Luis Pires, der Jugendtrainer und Koordinator der „Minis“ (5 bis 11 Jahre) der Chiemgau Baskets, hat sein Engagement für die Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) um ein weiteres Jahr verlängert. Der gebürtige Spanier, der exzellent Deutsch spricht, ist seit der Saison 2018/19 im Jugendbereich der Baskets tätig. Gemeinsam mit Abteilungsleiter Franz Buchenrieder entwickelte er das sportliche Grundkonzept „New Spirit“ und baute den Minibereich dynamisch auf. Dieser besteht aus der 2021 neu eingeführten Gruppe „Ballspaß“ (5 bis 7 Jahre), die von Julia Hartl geleitet wird, sowie den Gruppen U8 bis U12. Diese umfassen inzwischen jeweils um die 20 Spielerinnen und Spieler. Um diese leistungsgerecht anleiten und weiterentwickeln zu können, wurden die Gruppen jeweils in Angebote mit Grundlagen- und Fortgeschrittenentraining unterteilt.

Luis Pires, der in Barcelona geboren ist, 2014 in den Chiemgau zog und inzwischen in Salzburg lebt, begann mit elf Jahren mit dem Basketball. Schon früh schlug der 50-Jährige eine Trainerkarriere ein, in der er Teams aller Altersklassen trainierte. Er war der erste Coach, den Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder nach dessen Amtsantritt 2019 zum TVT holte. Mit seiner Arbeit bei den Jüngsten der Abteilung legt er die Grundlage für alle folgenden Altersgruppen im Jugendprogramm der Traunsteiner Basketballer. Pires betreut auch beim Junior Camp, das die Chiemgau Baskets von 5. bis 7. September 2022 in der AKG-Sportarena in Traunstein veranstalten, die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Anmeldung unter www.chiemgau-baskets.de).

„Es sind nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Gründe“, erklärt Pires seine Entscheidung, sich weiterhin bei den Baskets zu engagieren. „Franz hat dieses Abenteuer angefangen und ich war gleich an Bord. Wir hatten damals nur sieben oder acht Kinder in der Halle. Heute haben wir mehrere Gruppen mit je 20 Kindern und bekommen wöchentlich neue Anmeldungen von Eltern, deren Kinder bei uns mittrainieren möchten.“ Das sei kein Zufall, sondern das Ergebnis dauerhafter Arbeit. Er wolle dieses Projekt weiterentwickeln, weil Traunstein ein riesiges Potenzial habe und er mit den Kindern, Familien und Franz Buchenrieder persönlich verbunden sei.

„Unser Nachwuchsbereich boomt und der Minibereich hat dabei den größten Zuwachs“, freut sich Buchenrieder. Mit über 80 neu abgeschlossenen Mitgliedschaften im Laufe der letzten Saison sei der Abteilung Basketball trotz der Corona-Pandemie ein beachtlicher Entwicklungsschritt gelungen. „Unsere Trainer sind der Kern und das Markenzeichen unseres Programms. Daher sind wir sehr glücklich, mit Luis einen engagierten und kompetenten Trainer bei uns im Verein zu haben“, so Buchenrieder. „Neben den sportfachlichen Aufgaben und der Freude an der Bewegung stehen gerade in diesen Altersgruppen auch die Wertevermittlung und die Erziehung im Vordergrund.“ Basketball könne einen Beitrag leisten, Disziplin, Opferbereitschaft, Teamgeist und Leistungswille zu fördern. Doch ohne die hervorragende soziale und fachliche Kompetenz von Trainern wie Luis Pires könne das nicht gut gelingen, so der Abteilungsleiter weiter.

Pires erklärte, dass seine Arbeit auf zwei Grundlagen aufbaue: „Erstens wollen wir, dass die Kinder bei uns ein positives sportliches Erlebnis genießen können. Das heißt, dass sie als Kinder wahrgenommen werden, und dass die Inhalte, die umgesetzt werden, sowohl im sportlichen Bereich als auch in Bezug auf Werte und Disziplin zu ihrer optimalen Entwicklung beitragen.“ Zweitens sei er überzeugt, dass es Kinder mit einem natürlichen Talent gebe, die gefördert und gefordert werden können. Diese Kinder sollen ihr ganzes Potenzial entfalten: „In der Zukunft werden sie die Möglichkeit haben, in unserem Herrenteam zu spielen. Und wer weiß, ob es nicht irgendwann einen neuen Nowitzki aus Traunstein geben wird! Hauptsache ist, dass wir uns an ihre Bedürfnisse und ihre Natur anpassen.“ Dabei spielen laut Pires die Familien eine entscheidende Rolle: „Erfolg ist das Ergebnis von Arbeit – und wir sprechen nicht nur vom Sport, sondern auch vom Leben. Zweimal pro Woche mit den Teamkollegen zu spielen, sollte das Ziel für jedes Kind sein. Wir werden uns darum kümmern, dass die Trainings abwechslungsreich sind und Spaß machen.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder (r.) freut sich über die Vertragsverlängerung von Jugendtrainer Luis Pires. Credit: Chiemgau Baskets