Christian Meiler und Julian Rosnitschek als neue Sportwarte vorgestellt

Christian Meiler und Julian Rosnitschek als neue Sportwarte vorgestellt

Meiler betreut die Jugendteams, Rosnitschek die Herren I • Luis Pires wird Koordinator und mit Florian Pavic Coach der „Minis“ • Bayernliga wird auf 13 Teams aufgestockt

Die Chiemgau Baskets haben ein neues Sportwarte-Duo: Christian Meiler kümmert sich ab sofort um den Jugendbereich der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT), Julian Rosnitschek betreut als sein Stellvertreter das Bayernliga-Herrenteam. 

Christian Meiler ist ein TVT-Urgestein und war lange als Spieler, Trainer und Schiedsrichter im Verein aktiv. „Ich habe mit sieben Jahren begonnen, beim TVT Basketball zu spielen, und bin durch alle Altersklassen gegangen. Das war eine super Zeit“, erinnert sich der 47-Jährige gerne an seine erste Phase bei den Traunsteiner Basketballern zurück. Nachdem er seine Karriere vor 19 Jahren wegen Verletzungen beenden musste und sich vom Basketball zurückgezogen hatte, besucht er seit drei Jahren wieder regelmäßig die Spiele des Bayernligateams. Anlass, nun auch wieder für den Verein aktiv zu werden, bot die Begeisterung seines Sohnes für den Sport. „Ich habe zu meiner Frau immer gesagt: Sollte er einmal Freude daran haben, dann mache ich auch wieder etwas für den Basketball.“ 

In Gesprächen mit Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder zeigte Meiler sich begeistert von der Entwicklung der Chiemgau Baskets. Als Sportwart wird er sich nun gemeinsam mit Julian Rosnitschek um die Organisation des Spielbetriebs kümmern. Meilers Aufgabenbereich umfasst die TVT-Jugendmannschaften, während Rosnitschek sich auf das Bayernligateam konzentriert.

Der Seeoner ist seit 2015 eine vielseitig einsetzbare Stütze des TVT-Herrenteams und trug entscheidend zum Aufstieg von der Bezirks- in die Bayernliga bei. „Es war mir immer ein Anliegen, auch abseits des Sportlichen einen Beitrag zur Abteilung zu leisten“, begründet Rosnitschek sein Engagement als Sportwart. „Das Bayernligateam liegt mir besonders am Herzen, da ich selbst mitspiele. Ich freue mich darauf, jetzt planen zu können und hoffentlich bald wieder in der Liga durchzustarten.“  

Bei Franz Buchenrieder ist die Freude groß, dass Meiler und Rosnitschek das Kompetenzteam Organisation verstärken: „Ich bin sicher, dass wir uns mit diesem kompetenten Gespann keine Sorgen um einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs machen müssen.“

Erste Aufgabe für die Sportwarte wird es sein, fristgerecht die Mannschaften für die neue Spielzeit im Herbst zu melden und in den Jugendmannschaften die Jahrgangsübergänge sicherzustellen. Jugendkoordinator Luis Prantl, Trainerstab und Sportwarte arbeiten hier Hand in Hand, damit das aktuelle Training und später der Spielbetrieb problemlos ablaufen können.

Im Herrenbereich werden die Baskets dabei in der kommenden Saison zwei Spiele mehr absolvieren als zuletzt. Der Bayerische Basketball-Verband hat diese Woche mitgeteilt, dass die Bayernliga Herren von 34 auf 39 Mannschaften aufgestockt wird. Für die Bayernliga Süd, an der die Chiemgau Baskets teilnehmen, bedeutet dies eine Anhebung von 12 auf 13 Teams. Im Juli finden Qualifikationsturniere der Bezirksoberliga statt, in denen die zusätzlichen Mannschaften ausgespielt werden.

Neben der Präsentation der Sportwarte hat Franz Buchenrieder noch eine weitere erfreuliche Entwicklung zu vermelden: Die TVT-Korbjäger erweitern ihren Trainerstab im Bereich Minis. Luis Pires übernimmt die Rolle des „Mini“-Koordinators und fungiert gemeinsam mit Florian Pavic als Headcoch der U8/10 und U12. Leonie Schwaiger und bedingt Felix Schwankner, der auch als Spieler im Herrenbereich Ambitionen hat, unterstützen die beiden tatkräftig als lizensierte D-Trainer.

Somit gelingt es den Chiemgau Baskets, ihren Trainerstab und das Kompetenzteam Organisation weiter auszubauen. „Es ist Teil unserer Strategie, das ‚Team hinter dem Team‘ sukzessive zu vergrößern, um Lasten gut zu verteilen und frische Kräfte zur Entfaltung zu bringen“, betont der Abteilungsleiter. Die Basketballer suchen für ihre Teams und die Organisation weitere Helfer und Betreuer, um der Jugend optimale Bedingungen bieten zu können. Informationen dazu finden Interessierte auf der Website www.chiemgau-baskets.de unter „Stellenanzeigen“.

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

Christian Meiler (li.) und Julian Rosnitschek zeichnen ab sofort als Sportwarte für die Organisation des Spielbetriebs der Chiemgau Baskets verantwortlich.
Zwei Coaches aus dem vierköpfigen Trainerteam für die „Minis“ der Chiemgau Baskets: Leonie Schwaiger und Luis Pires.

Auch das Herrenteam trainiert wieder gemeinsam

Auch das Herrenteam trainiert wieder gemeinsam

Outdoortraining dank gesunkener Inzidenzen wieder möglich.

Die Freude war groß: Nach sieben harten Monaten der Abstinenz trafen sich die Basketballer der ersten Herrenmannschaft der Chiemgau Baskets diesen Dienstag endlich wieder zum gemeinsamen Sport. Der unter 50 gesunkene Inzidenzwert im Landkreis Traunstein machte es möglich. Gleich am ersten Tag, an dem Kontaktsport im Freien wieder erlaubt war, kamen die Korbjäger des TV Traunstein an der Freiluftanlage des Annette-Kolb-Gymnasium zusammen, um das Training wieder aufzunehmen.

Die Kinder unter 14 Jahren durften schon seit einigen Wochen wieder in Kleingruppen gemeinsam draußen trainieren. Nun folgen auch die Herrenteams und ab nächster Woche nach den Pfingstferien die älteren Jugendlichen der Chiemgau Baskets. „Ich freue mich sehr, dass wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalität gehen können“, sagte Headcoach Luis Prantl. „Auch wenn das Training auf dem Hartplatz bei weitem nicht das widerspiegelt, was wir eigentlich in der Halle machen, sind wir jetzt erst einmal einfach happy, uns wiederzusehen.“ Prantl geht es nun primär darum, dass seine Spieler ihren Rhythmus wiederfinden. Demensprechend wird er zunächst nicht viele taktische und technische Elemente im Training einbauen, sondern das Team viel spielen und laufen lassen, damit alle in Form kommen. „Sobald wir wieder in die Halle können, werden wir dann schon auf die nächste Saison schielen und uns fokussiert vorbereiten“, so Prantl. „Jetzt geht es erst einmal um den Spaß. Die Jungs haben sich ja sieben Monate nicht gesehen. Daher möchte ich nicht gleich feste Strukturen vorgeben, sondern sie erst einmal einfach spielen lassen.“

Ihr letztes und einziges Spiel der Saison hatten die Chiemgau Baskets beim 109:39-Kantersieg über die Wacker Knights aus Burghausen Ende Oktober 2020 absolviert. Seitdem hielten die TVT-Basketballer sich im regelmäßigen gemeinsamen Onlinetraining sowie mit individuellen Laufeinheiten fit. Inzwischen wurde die Bayernliga-Saison 2020/21 ebenso wie die anderen bayerischen Amateurligen abgebrochen, wie der Bayerische Basketball-Verband Mitte Mai nach langem Zögern erklärte. In keiner der Ligen gibt es eine Abschlusstabelle, auch Auf- und Abstieg fallen damit weg. Aufstiegsspiele, die zwischendurch einmal angedacht waren, werden ebenfalls keine ausgetragen.

„Mit dem Saisonabbruch können wir leben“, sagte dazu der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder. Mit seinem Team konzentriert er sich nun voll auf die Planungen für die nächste Saison, die dann ab dem Herbst hoffentlich dank weiter fallender Inzidenzwerte und der dadurch möglichen Rücknahme von Abstandsregeln durchgeführt werden kann. „Aber zunächst überwiegt einfach die Freude, sich wiederzusehen, gemeinsam Basketball zu spielen und zusammen Spaß zu haben!“ 

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

Chiemgau24

PNP

Er hofft wie das ganze Team der Chiemgau Baskets auf die Rückkehr in die Halle: Topscorer Stefan Gruber, hier im Spiel gegen die Wacker Knights Burghausen.
Endlich wieder gemeinsam am Trainieren: Die Herrren I der Chiemgau Baskets.

Video-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Ich glaube, es wäre eine Wahnsinnssaison geworden

Die Chiemgau Baskets beim Lockdown-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Via Zoom trafen sich Abteilungsleiter Franz Buchenrieder, H1-Coach und Jugendkoordinator Luis Prantl sowie Marketingdirektor Sebastian Kösterke mit der Sportredaktion des Traunsteiner Tagblatts. Im großen Lockdown-Interview schildern sie ihre Gedanken und Strategien in der aktuellen Situation. HIER GEHTS ZUM ARTIKEL AUF SUEDOST-NEWS.DE

 

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Bayernliga-Training in Zeiten des Lockdowns

Bayernliga-Training in Zeiten des Lockdowns

Erste Herrenmannschaft der Chiemgau Baskets organisiert sich im virtuellen Raum – Challenges sorgen für Ansporn

Mit Beginn des zweiten Lockdowns hieß es letzte Woche auch für die heimischen Bayernliga-Korbjäger, vorerst Abschied von der geliebten Trainingshalle zu nehmen. Dort wird man sich frühestens im Dezember wieder im Rahmen der drei regulären Einheiten als Mannschaft zusammenfinden dürfen. Des Weiteren verkündete der Basketball Verband, die Saison bis vorerst Anfang 2021 auszusetzen.

Trotz der Hiobsbotschaften verfiel man bei den Chiemgau Baskets des TV Traunstein aber nicht in Lethargie, sondern fand Mittel und Wege, sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. „Natürlich ist die Situation für uns alle sehr schwer“, gibt Luis Prantl offen zu, „als Headcoach der ersten Mannschaft bin ich der Meinung, dass das Trainieren von basketball-spezifischen Inhalten in virtueller Form – so wie es derzeit im Jugendbereich praktiziert wird – bei uns keinen Sinn macht.“ Daher war sich das Betreuerteam um Prantl, Christian Biebl und Philipp Junge schnell einig, den Fokus im November auf den athletischen Bereich sowie die Fitness zu legen.

„Hier sind hier vor allem mit Philipp, der sich hervorragend um die Jungs kümmert, bestens aufgestellt“, so Prantl. Bereits kurz nach Verkündung des Lockdowns erhielten die Spieler individuelle Kraft- und Athletikpläne. Darüber hinaus wird der Wettkampfgeist der Teammitglieder in zwei Einzel-Challenges pro Woche gestillt. Sowohl die jungen als auch die älteren Spieler haben dadurch einen Anreiz, sich in der Team-internen Rangliste möglichst weit oben zu platzieren.

Die einzelnen Herausforderungen stellen sich dabei durchaus unterschiedlich dar. So startete man etwa mit einer „Burpee-Treppe“, bei der ausgehend von einer Ausführung pro weitere Minute immer eine zusätzliche Wiederholung zu absolvieren ist. Ebenfalls gibt es Wettbewerbe, in denen eine Serie an Kraftübungen in einer festgelegten Zeiteinheit so oft wie möglich absolviert werden soll. Auch die zweite Mannschaft und die männliche U18 sind in die Challenges eingebunden. „Damit kann sich der gesamte Herrenbereich miteinander messen“, sagt der Athletiktrainer.

Als Hauptziel haben wir uns gesetzt, die Spieler trotz des Lockdowns fit und motiviert zu halten“, so Junge. Über den Output der einzelnen zeigt sich der Athletiktrainer, der seit August mit den Spielern der Chiemgau Baskets arbeitet, sehr zufrieden: „Bisher funktioniert das sehr gut und die Jungs zeigen genau so viel Ehrgeiz und Fleiß, wie sonst auf dem Basketball-Court.“ Auch Cheftrainer Prantl zeigt sich darüber höchst erfreut: „Die Spieler sind wahnsinnig professionell und setzen die Vorgaben um. Daher freue ich mich, wenn ich dann hoffentlich im Dezember eine noch fittere Mannschaft zurück in der Halle begrüßen kann.“

Nicht zuletzt stimmt dies auch hervorragend mit der Zielsetzung des Traunsteiner Bayernliga-Herrenteams überein. „Auch für die Zeit nach dem Lockdown haben wir uns vorgenommen, die fitteste Mannschaft der Liga zu sein“, verrät Prantl. Trotz aller Begeisterung für den aktuellen Eifer bei den Homeworkouts hofft er aber natürlich, im Dezember wieder in der Halle und an taktischen Elementen sowie an der Spielphilosophie arbeiten zu können. Bis dahin ist es für den 20-Jährigen wichtig, in Kontakt mit der Mannschaft zu bleiben. Wenn auch anders als im Jugendbereich nicht in Form von gemeinsamen Trainings, sondern eher in Form von persönlichen Gesprächen und Telefonaten. „So schaffen wir es, diese Zeit zu überbrücken“, so Luis Prantl.

SK

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