Chiemgau Panthers zementieren Platz fünf

Chiemgau Panthers zementieren Platz fünf

TVT-Basketballer behalten gegen MTV 1879 München mit 83:72 die Oberhand

In einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel haben die Chiemgau Panthers am 21. Spieltag der 2. Regionalliga Süd den MTV 1879 München mit 83:72 geschlagen und damit in der Tabelle distanziert. Nach ihrem zwölften Saisonsieg haben die Basketballer des TV Traunstein (TVT) nun sogar noch Chancen, mit einem Erfolg im letzten Heimspiel am Samstag gegen den TSV Weilheim Platz vier zu erobern.

In der gut besetzten AKG-Sportarena hatte sich hoher Besuch angekündigt: Mit Werner Lechner war am Samstagabend der Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes zu Gast. Vor seinen Augen entspann sich eine kurzweilige Partie, in der die Panthers letztlich die Oberhand behielten – allerdings lange nicht so deutlich wie beim 106:75-Hinspielerfolg.

Der erste Korb gehörte Panthers-Kapitän Adrian Mitchell, der einen Drei-Punkte-Wurf einnetzte. Kurze Zeit später legte David Heuwinkel einen weiteren Dreier nach. In der fünften Minute führte der Gastgeber mit 10:3. Die Münchner kamen noch einmal auf drei Punkte heran, doch dann trafen fast vier Minuten lang nur Stefan Gruber und Adrian Mitchell. Zum Ende des Viertels lagen die TVTler mit 27:13 deutlich vorne.

Panthers-Center Stefan Gruber führte sein Team mit 18 Rebounds, zehn Punkten und mehreren Blocks zum Sieg. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Nach Wiederanpfiff gelang es den Landeshauptstädtern, die ohne ihre Topscorer Julian Rothmann und Dzenis Hodovic angereist waren, einige Nadelstiche zu setzen. Jan Szembek verwandelte dreimal von der 6,75-Meter-Linie, sodass der Gast immer näher heranrückte und das Viertel knapp gewann. Mit einer 44:33-Führung für die Panthers ging es in die Halbzeitpause.

Das Team von MTV-Coach Marijo Knezevic hatte nun Morgenluft gewittert und kam dank eines Dreiers von Peter Hendron und eines Korblegers von Felix Fraas schnell auf sechs Punkte heran. Doch Traunstein wollte vor eigenem Publikum nichts anbrennen lassen und setzte unter anderem mit Dreiern von Bartautas Linartas und David Heuwinkel dagegen. Center Stefan Gruber, der im gesamten Spiel mit 18 Rebounds glänzte, blockte zudem mehrere gegnerische Würfe, sodass die Chiemgauer zur Mitte des Viertels mit 15 Punkten führten. Dann drehte Andy Stafford auf und brachte sein Team fast im Alleingang mit 65:47 nach vorne. Das Viertel endete mit 70:52 für den TVT.

Die Münchner gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Sie netzten fünfmal von der Dreierlinie ein und kamen bis zur 38. Spielminute noch einmal auf sieben Punkte heran. Aber Heye Gädt und Andy Stafford machten den Sack zu und sicherten den 83:72-Sieg für die Hausherren. „Das war ein Spiel voller Serien. Wir haben einen Lauf hingelegt, dann sie, dann wieder wir. Uns gelang schließlich der entscheidende Run, mit dem wir den Sieg sichern konnten“ sagte Headcoach Aaron Mitchell. „Vielen Dank an unser Publikum, das uns großartig unterstützt hat.“

Die Chiemgau Panthers liegen nun sechs Punkte vor dem MTV sicher auf Platz fünf und haben sogar noch Chancen, die Saison einen Rang höher zu beenden. Der Viertplatzierte VfL Treuchtlingen verlor am Samstag beim SB DJK Rosenheim mit 44:85, liegt nur zwei Punkte vor den Panthers und steht im direkten Vergleich schlechter da. Sollten die Traunsteiner ihr letztes Heimspiel am Samstag gegen den TSV Weilheim gewinnen und die Treuchtlinger das ihrige gegen den Drittplatzierten TV 1847 Augsburg verlieren, sind die TVTler Vierte. Weilheim kämpft als Vorletzter allerdings noch gegen den Abstieg, sodass eine spannende Begegnung zu erwarten ist.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (22 Punkte/2 Dreier), Andrew Stafford (22/1), David Heuwinkel (13/2), Stefan Gruber (11/1), Bartautas Linartas (10/2), Lukas Blank (2), Heye Gädt (2), Chris Roll (1), Devin Beraz, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.

MTV 1879 München: Felix Fraas (21/2), Peter Hendron (14/3), Jan Szembek (13/3), Nick Amon Amonsen (7/1), Felix Schuck (5/1), Patrick Möschl (4), Moritz Breitreiner (3/1), Hauke Oetken (3/1), Christopher Herrmann (2).


Vorletztes Heimspiel für die Chiemgau Panthers

17. April 2026In Allgemein, Herren, Regionalliga 2

Vorletztes Heimspiel für die Chiemgau Panthers

TVT-Basketballer empfangen am Samstagabend den Tabellennachbarn MTV 1879 München

Nach dem Last-Minute-Sieg letztes Wochenende bei der TS Herzogenaurach steht den Chiemgau Panthers am Samstagabend die nächste anspruchsvolle Aufgabe bevor. Mit dem MTV 1879 München gastiert am vorletzten Spieltag der 2. Regionalliga Süd der Tabellennachbar in der AKG-Sportarena. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) wollen den dritten Sieg in Folge holen und damit ihren fünften Platz endgültig festigen.

Die Panthers liegen vor dem 21. Spieltag der 2. Regionalliga Süd mit elf Erfolgen und neun Niederlagen einen Rang vor dem MTV, der heuer neun Siege und elf Schlappen zu verzeichnen hat. Das Hinspiel dominierten die Traunsteiner deutlich mit 106:75 und lieferten mit 17 Treffern von der 6,75-Meter-Linie dabei ein Drei-Punkte-Festival ab.

Der MTV 1879 München musste an den letzten drei Spieltagen Niederlagen gegen den MTSV Schwabing 2 (70:84), TV 1847 Augsburg (65:85) und SB DJK Rosenheim (80:86) verdauen. Beste Werfer der Landeshauptstädter in dieser Saison sind Julian Rothmann, der im Schnitt 21,2 Punkte gesammelt hat, sowie Dzenis Hodovic (19,5), Peter Hendron (14,4) und Felix Fraas (10,4). MTV-Coach Marijo Knezevic kann auf einen breiten Kader von zwanzig Spielern zurückgreifen, sodass sein Team schwer auszurechnen ist.

Panthers-Kapitän Adrian Mitchell will sein Team wie im Hinspiel zum Sieg führen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Im direkten Duell mit dem MTV konnten die Panthers seit dem Aufstieg in die Regionalliga von fünf umkämpften Begegnungen bisher vier gewinnen. In der aktuellen Runde haben sie nicht zuletzt dank Adrian Mitchell (22,5 Punkte im Schnitt) Andy Stafford (21,6) und Stefan Gruber (15,1) mit 1646 Punkten die zweitmeisten Körbe in der Liga erzielt und damit ihre Offensivpower aufgezeigt. Neben Bartautas Linartas, Heye Gädt, David Heuwinkel und Chris Roll haben zuletzt auch mehrere U18-Spieler bewiesen, dass sie in der Spielklasse mithalten können. Selbstbewusstsein verschafft der 65:62-Sieg vom letzten Samstag bei der TS Herzogenaurach, als die TVTler zur Halbzeit deutlich in Führung lagen, aufgrund eines schwachen dritten Viertels aber noch einmal an den Rand einer Niederlage gerieten und erst in letzter Sekunde durch einen „Buzzerbeater“ von Chris Roll die zwei Punkte an die Traun mitnehmen konnten.

„Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden“, verlangt Headcoach Aaron Mitchell, der mit dem Auftritt seines Teams in Mittelfranken nicht durchweg einverstanden gewesen war. „Aber vor allem müssen wir ein hohes Tempo vorlegen und 40 Minuten lang voll konzentriert bleiben.“

In der Halbzeit heizt ein Mixed-Senior-Team der V-Town Panthers Cheerleader aus Vachendorf dem Publikum ein. Auch DeeJay Michi sorgt im Rahmenprogramm für Stimmung. Auf die Partie gegen München folgt am 25. April der letzte Auftritt der Panthers in eigener Halle vor der Sommerpause. Dann ist der TSV Weilheim in der AKG-Sportarena zu Gast, der momentan auf einem Abstiegsplatz steht und darum kämpft, die Liga zu erhalten.


School Tour zu Gast bei Berufsschule 2

16. April 2026In Allgemein, Ausbildung, Jugend

School Tour zu Gast bei Berufsschule 2

Chiemgau Panthers setzen Basketballunterricht in Traunsteiner Schulen fort

Die School Tour der Chiemgau Panthers gastierte heute an der Staatlichen Berufsschule 2 in Traunstein. Zwei Integrationsklassen mit insgesamt 30 Berufsschülerinnen und -schülern wurden von den Profis der Chiemgau Panthers des TV Traunstein sowie zwei Lehrkräften der Schule im Basketballsport trainiert. TVT-Jugendkoordinator Milo Dokmanovic und Profispieler Andy Stafford (USA) zeigten technische Grundlagen (Skills) und betreuten kleine Wettkämpfe und Spielformen (3:3, 4:4 und 5:5).

Weiterer Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler ist der Besuch des Regionalliga-Spiels der Panthers gegen den MTV München am Samstag um 18:30 Uhr in der AKG-Sportarena.

Panthers-Profi Andy Stafford zeigte den Jugendlichen die korrekte Wurfhaltung.

Die Chiemgau Panthers verfolgen das langfristige Ziel, einen erfolgreichen Basketballstandort in Traunstein zu etablieren, der sich als Ausbildungsverein mit regionaler Identität und überregionaler Ausstrahlung versteht. Ein wichtiger Teil dieses Konzepts sind Kooperationen mit den Schulen der Stadt und im Landkreis, um Kinder und Jugendliche für den schnellen Teamsport zu begeistern und die Integration von Leistungs- und Breitensport sicherzustellen. Diese Nachwuchsarbeit beinhaltet wöchentliche SAGs an den Schulen, aber auch die regelmäßig durchgeführte School Tour, in deren Rahmen die Basketballer des TV Traunstein mit ihren Trainern und Regionalligaspielern immer wieder in Traunsteiner Schulen zu Gast sind, um Schülerinnen und Schülern den Sport nahezubringen.


Auswärtssieg in letzter Sekunde

Auswärtssieg in letzter Sekunde

Chiemgau Panthers besiegen die TS Herzogenaurach mit 65:62

Achterbahnfahrt für die Chiemgau Panthers: Nach einer starken ersten Halbzeit und einem Leistungseinbruch im dritten Viertel standen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagabend bei der TS Herzogenaurach am Rand einer Niederlage, konnten die Partie am Ende aber doch für sich entscheiden. Am 20. Spieltag der 2. Regionalliga Süd gewannen sie mit 65:62 und festigten damit ihren fünften Tabellenplatz, den sie nächsten Samstag im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten MTV 1879 München verteidigen wollen.

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell musste auf seinen Sohn Adrian verzichten, der mit 22,5 Punkten der stärkste Punktesammler der Liga ist und verletzungsbedingt passen musste. Aber auch ohne ihren Kapitän begannen die Panthers konzentriert und schwungvoll. Stefan Gruber sammelte die ersten Punkte, Bartautas Linartas legte einen Dreier und David Heuwinkel zwei weitere Körbe nach. Ende der dritten Minute führte das Team von der Traun bereits mit 12:6. Nun kam Herzogenaurach auf und legte eine Serie hin, die fast zum Ausgleich geführt hätte. Youngster Devin Beraz besorgte mit einem Dreier die 23:20-Führung für die Panthers nach dem ersten Viertel.

In Daris Krivic drehte nun ein weiterer U18-Spieler der Traunsteiner auf und besorgte in kurzer Zeit sechs Zähler für sein Team. Zur Hälfte des Viertels führten die Panthers mit neun Punkten und konnten den Vorsprung in der Folge sogar noch ausbauen. Unter anderem Drei-Punkte-Treffer von Bartautas Linartas und Andy Stafford brachten ihnen eine 46:31-Pausenführung ein. Allerdings verloren sie David Heuwinkel, der eine Platzwunde am Kopf erlitt und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Chris Roll, hier beim letzten Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten, sicherte den Panthers in Herzogenaurach in letzter Sekunde den Sieg. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Sein Fehlen machte sich unter dem Korb bemerkbar. Die Gäste erlebten ein bitteres drittes Viertel, in dem ihnen nicht zuletzt aufgrund ihrer miserablen Wurfquote nur sechs Punkte gelangen. Ganz anders als im Hinspiel, das die Traunsteiner mit 103:78 deutlich dominiert hatten, wurde es dadurch noch einmal spannend.  Vor allem Liam Welke und Kapitän Michael Kaiser brachten die Gastgeber immer näher heran. Zu Ende des Spielabschnitts war der Vorsprung der TVTler auf 52:49 geschrumpft.

Nun entwickelte sich ein dramatisches Schlussviertel, in dem sich die Großen Kreisstädter durch fünf Punkte von Andy Stafford zunächst ein Polster erarbeiten konnten. Doch die Mittelfranken hatten Blut geleckt und wollten nun unbedingt noch den Heimsieg erreichen. In der 36. Minute gingen sie nach drei verwandelten Freiwürfen von Matthias Schlindwein mit 59:58 in Führung. Daris Krivic und Stefan Gruber antworteten zum 62:61 für den TVT. In der hart umkämpften Schlussphase gelang es in der Folge zwei Minuten lang keinem der Teams, den Ball im Korb unterzubringen, bis Tobias Übbing mit einem Freiwurftreffer zehn Sekunden vor Schluss zum 62:62 ausglich. Der Ball lief nun schnell durch die Reihen der Traunsteiner, bis er zu Chris Roll fand, der seinem Team nervenstark mit der Schlusssirene von der Drei-Punkte-Linie den viel umjubelten Sieg sicherte.

„Es war ein guter Sieg für den Verein, aber unsere Leistung war nicht gut“, befand Aaron Mitchell. „Wenn wir so spielen, können wir nicht erwarten, die nächsten beiden Spiele zu gewinnen. Wir müssen uns bis dahin verbessern“ Am Samstag kommt der MTV 1879 München in die Traunsteiner AKG-Sportarena, der direkt hinter den TVTlern auf Rang sechs der Tabelle liegt. Die TS Herzogenaurach ist durch die Heimniederlage auf Platz neun zurückgefallen und könnte nun noch in den Abstiegsstrudel geraten, wenn ihr nächstes Spiel gegen den Elftplatzierten TSV Weilheim verloren geht. Weilheim ist auch der letzte Gegner für die Traunsteiner, wenn in zwei Wochen am 25. April das Saisonfinale in der AKG-Sportarena stattfindet.

Es spielten:

TS Herzogenaurach: Matthias Schlindwein  (17/2), Juan Reile (11/1), Liam Welke (11), Michael Kaiser (10), Tobias Übbing (9), Paul Klaußner (3/1), Hannes Klaußner (1), Tim Geus, Eric Naumann, Marcus Schorner.

Chiemgau Panthers: Bartautas Linartas (13/2), Chris Roll (12/2), Andrew Stafford (10/1), Stefan Gruber (9), Daris Krivic (8/1), David Heuwinkel (4), Lukas Blank (4), Devin Beraz (3/1), Heye Gädt (2), Paul Kretzschmar.


Saisonendspurt für die Chiemgau Panthers

10. April 2026In Allgemein, Herren, Regionalliga 2

Saisonendspurt für die Chiemgau Panthers

Am Samstag auswärts bei der TS Herzogenaurach, dann folgen zwei Heimspiele

Nach der Osterpause geht es für die Chiemgau Panthers nun in den Endspurt der Saison.  Am Samstagabend treten sie für ihr letztes Auswärtsspiel ihre weiteste Reise an und gastieren am 20. Spieltag der 2. Regionalliga Süd beim Tabellenachten TS Herzogenaurach. Wie beim deutlichen Erfolg in Hinspiel wollen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) auch in Mittelfranken punkten und den Sieg an die Traun entführen, um sich für die folgenden beiden Heimspiele eine gute Ausgangsbasis zu verschaffen.

Die Panthers konnten von den letzten vier Partien drei gewinnen und zogen dabei nur gegen die BG Illertal den Kürzeren, die bereits als Meister feststeht. Zuletzt schlugen die Traunsteiner den TSV Vaterstetten vor zwei Wochen zu Hause deutlich mit 105:80 und festigten damit ihren fünften Tabellenplatz. In Herzogenaurach möchten sie den Aufwärtstrend fortsetzen und nach dem 103:87-Hinspielsieg im Dezember nun auch auswärts einen Erfolg mitnehmen.

Alex Rettelbach ist einer der TVT-Nachwuchsspieler, die diese Saison vermehrt zum Einsatz kommen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Das gut eingespielte Team aus Mittelfranken war vor der Saison aus der Bayernliga aufgestiegen und konnte sich mit sieben Siegen und zwölf Niederlagen im unteren Mittelfeld der Regionalliga etablieren. Die „Longhorns“ zogen zuletzt gegen die Topteams aus Treuchtlingen und Illertissen jeweils knapp den Kürzeren, verbuchten davor aber Siege über DJK SB München, BG Leitershofen/Stadtbergen 2 und MTV 1879 München. Ihre führenden Punktesammler sind der erfahrene Kapitän Michael Kaiser (16,4 Punkte pro Spiel im Schnitt), Matthias Schlindwein (15,5), Elliot Bühner (11,5) und Tobias Übbing (10,4). Schlindwein und Übbing waren im Hinspiel nicht dabei, sodass die Panthers auf einen stärkeren Gegner als im Winter treffen dürften, wenn dieser nun in Vollbesetzung antritt.

Im Hinspiel konnten auf Seiten der TVTler mit Andy Stafford (23), Chris Roll (17), Stefan Gruber (14), Adrian Mitchell (13), Bartautas Linartas (11) und David Heuwinkel (10) gleich sechs Spieler zweistellig punkten. Panthers-Headcoach Aaron Mitchell lobte sein Team damals für sein aggressives und schnelles Spiel. Darauf will er nun auch im Rückspiel setzen, wobei eine engagierte Verteidigungsleistung die Basis für den Auswärtserfolg bilden soll. „Nach so einer Pause ist es immer schwierig, denn wir müssen unseren Rhythmus finden und das Niveau erreichen, das wir in den letzten Spielen unter Beweis gestellt haben“, betont Mitchell. „Wir müssen viel Energie und Einsatz zeigen, um dieses Auswärtsspiel zu gewinnen.“

Das Spiel in Herzogenaurach beginnt um 19:30 Uhr. An den darauffolgenden Wochenenden spielen die TVTler dann noch zweimal zu Hause, am 18. April gegen den Tabellennachbarn MTV 1879 München und am 25. April gegen den Ranglistenzehnten, den TSV Weilheim.


TV Traunstein auf dem Bezirkstag des Basketball Bezirks Oberbayern stark vertreten

30. März 2026In Allgemein

TV Traunstein auf dem Bezirkstag des Basketball Bezirks Oberbayern stark vertreten

Vorstand wurde einstimmig bestätigt

Am vergangenen Samstag fand unter großer Beteiligung von Vertretern der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) in der Harlachinger Einkehr in München die jährliche Verbandstagung des Basketball Bezirks Oberbayern statt. Mit 134 Sportvereinen ist er der mitgliederstärkste Bezirk des Bayerischen Basketball Verbands (BBV). Als Delegierte des Kreises Südost, der insgesamt 35 Vereine umfasst, waren die Traunsteiner neben fünf weiteren Vertretern anderer Vereine und dem Vorsitzenden des Kreises Südost, Oliver Nickel, mit einer vierköpfigen Delegation zum Bezirkstag und Bezirksjugendtag in die Landeshauptstadt gereist.

Jugendkoordinator Milivoj Dokmanovic, Sportwart Alexander Abstreiter, der stellvertretende Sportwart Marcel Fischer und Abteilungsleiter Franz Buchenrieder von der Basketballabteilung des TVT nahmen die Berichte der Referenten und der Kreisvorsitzenden zur Kenntnis und stimmten über diverse Anträge ab.

Milivoj Dokmanovic, Franz Buchenrieder, Alexander Abstreiter und Marcel Fischer vor der Abreise zum Bezirkstag.

Höhepunkt waren der Bericht des Bezirksvorsitzenden Dr. Rainer König und die Neuwahlen des Bezirksvorstands. König ging in seinem Bericht auf kurzfristig vorgelegte strukturelle Reformvorhaben des Bayerischen Basketball Verbands sowie dessen aktuelle Arbeitsweise und Kommunikation ein, aus denen sich dringender Anlass für weitere Diskussionen und Gespräche ergebe. Bei der Wahl bestätigten die anwesenden Teilnehmer den Vorstand des Bezirks einstimmig und wählten die Delegierten für den Verbandsausschuss 2026 und für den Verbandstag 2027 des Bayerischen Basketball Verbands.


Chiemgau Panthers begeistern mit viel Spielfreude

Chiemgau Panthers begeistern mit viel Spielfreude

105:80-Heimsieg gegen TSV Vaterstetten • Viel Spielzeit für die „junge Garde“

Nach Startschwierigkeiten zu Spielbeginn konnten die Chiemgau Panthers am Samstagabend in ihrer heimischen AKG-Sportarena den Tabellenletzten TSV Vaterstetten letztlich klar mit 105:80 schlagen. Am 19. Spieltag der 2. Regionalliga Süd feierten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) damit den zehnten Sieg und festigten den fünften Platz. Sie überzeugten mit viel Spielwitz und begeisterten das Publikum insbesondere mit ihren Nachwuchsspielern.

„Das war ein großartiger Sieg für die gesamte Mannschaft“, freute sich Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Die Jungs haben vom Start weg Gas gegeben und sich vom ersten Viertel an durchgesetzt. Ich freue mich sowohl für sie als auch für den ganzen Verein. Der Sieg war absolut verdient.“ Mitchell hatte auf den erkrankten Heye Gädt verzichten müssen. Auf der Gegenseite konnte TSV-Trainer Kilian Drechsel nur acht Spieler aufbieten, unter anderem fehlte ihm sein verletzter Topscorer Leon Gottlöber.

Die Panthers begannen mit viel Schwung, hatten allerdings kein Wurfglück. Immer wieder sprang der Ball vom Ring und landete neben statt im Korb. Man merkte dem Team an, dass einige Spieler unter der Woche krankheits- und berufsbedingt kaum hatten trainieren können. So ging Vaterstetten zunächst 5:0 in Führung. Es dauerte bis zur vierten Minute, ehe Bartautas Linartas die Traunsteiner Fans erlöste und einen Dreier einnetzte. Stefan Gruber brachte sein Team kurz danach mit einem Dunking in Führung. Andy Stafford erzielte in den letzten Minuten des Viertels neun Punkte und sorgte für den 24:16-Zwischenstand.

Vaterstetten ließ sich nicht entmutigen und kam auf zwei Punkte heran. Doch die Gastgeber antworteten mit einer mitreißenden Serie. Dank mehrerer Ballgewinne und erfolgreicher Schnellangriffe lagen sie Ende der 14. Minute mit 36:22 in Front. Aaron Mitchell schickte nun vier seiner jungen Spieler unter 20 Jahre in die Partie, die den Gegner mit einer Ganzfeldverteidigung unter Druck setzten. Devin Beraz, Daris Krivic und David Heuwinkel bauten den Vorsprung auf 45:24 aus. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Stefan Gruber mit einem spektakulären „Alley-oop“, als er einen hohen Pass von Adrian Mitchell aus der Luft aufnahm und direkt zum 53:33 in der Reuse versenkte.

Jakob Riedel, Devin Beraz, Paul Kretzschmar und David Heuwinkel sind vier der jungen Spieler, die zum Panthers-Sieg beitrugen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

In der Halbzeitpause sorgten die Chasing Panthers der V-Town Panthers mit ihrer Cheerleader-Show für Stimmung im Publikum. Diese hob sich weiter, als Adrian Mitchell und Bartautas Linartas mit je einem Dreier den Auftakt zu einem äußerst unterhaltsamen dritten Viertel setzten. Höhepunkt war ein weiterer Alley-oop, den Linartas nach Traumpass von Mitchell für Andy Stafford auflegte. Der Spielabschnitt endete 82:57.

Die Panthers blieben am Drücker, Aaron Mitchell gab weiterhin seinen jungen Spielern viel Spielzeit. Zeitweise standen mit Devin Beraz, Daris Krivic, Jakob Riedel, Alexander Rettelbach und Paul Kretzschmar erstmals in dieser Saison sogar fünf U18-Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld, die für den 105:80-Endstand sorgten.

Mit diesem Sieg konnten die Panthers ihren fünften Tabellenplatz festigen, da der direkte Konkurrent MTV 1879 München beim TV 1847 Augsburg mit 65:85 unterlag und damit nun eine Niederlage mehr als die TVTler aufweist. Als Meister steht die BG Illertal fest, die nach dem 78:74-Erfolg bei der TS Herzogenaurach uneinholbar auf Platz eins liegt. Herzogenaurach ist am 11. April auch der nächste Auswärtsgegner der Panthers. Das nächste Heimspiel folgt am 18. April, wenn der Tabellennachbar MTV 1879 München in Traunstein zu Gast ist.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (27 Punkte/1 Dreier), Adrian Mitchell (19/2), Stefan Gruber (11), Chris Roll (10), Devin Beraz (9/1), Bartautas Linartas (8/2), Daris Krivic (7/1), David Heuwinkel (4), Lukas Blank (4), Alexander Rettelbach (4), Paul Kretzschmar (2), Jakob Riedel.

TSV Vaterstetten: Konstantin Huber (18/1), Ivan Nikolovski (17/1), Finn Liebig (13), Tom Hedden (12), Gabriel Makumpa (8/1), Maximilian Metzger (8/2), Marius Schmied (4), Mayowa Adebayo.

In der Halbzeit begeisterten die V-Town Panthers das Publikum mit ihrer Cheerleading-Show. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers empfangen Schlusslicht

Chiemgau Panthers empfangen Schlusslicht

Traunsteiner Basketballer wollen gegen Aufsteiger TSV Vaterstetten vor den eigenen Fans siegen

Die Chiemgau Panthers stehen am Samstagabend vor einer nur vermeintlich leichten Aufgabe: Mit dem TSV Vaterstetten ist am 19. Spieltag der 2. Regionalliga Süd der Tabellenletzte in der AKG-Sportarena zu Gast. Der Aufsteiger will allerdings im Kampf gegen den direkten Wiederabstieg bei den Basketballern des TV Traunstein (TVT) Boden gutmachen und hat zuletzt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Die Panthers wissen genau, dass der letztjährige Meister der Bayernliga Süd nicht zu unterschätzen ist: „Ich erwarte bei diesem wichtigen Spiel sowohl von der Mannschaft als auch von unseren Fans ein hohes Energielevel“, so Headcoach Aaron Mitchell. „Wir müssen deutlich machen, dass wir um diesen Sieg kämpfen – komme, was wolle.“

Das Team aus dem Osten Münchens ist zwar auf den letzten Platz abgerutscht, konnte in dieser Saison jedoch bereits fünf Siege feiern und ist punktgleich mit dem DJK SB München, dem MTSV Schwabing 2 und dem TSV Weilheim. Headcoach Kilian Drechsel sieht daher gute Chancen, den drohenden Abstieg noch zu verhindern, und wird seine Mannschaft mit viel Motivation in das Duell gegen den TVT schicken. Der TSV konnte unter anderem schon den Tabellendritten SB DJK Rosenheim schlagen und hat letzte Woche nur knapp mit 74:77 gegen den Viertplatzierten TV 1849 Augsburg verloren.

Bart Linartas war einer der besten TVT-Punktesammler im Hinspiel und will gegen Vaterstetten nachlegen. @ SImon Brommer/Chiemgau Panthers

Das Hinspiel Ende November in Vaterstetten gewannen die TVTler in Abwesenheit ihres Centers Stefan Gruber nach Halbzeitrückstand mit 97:89. Damals sammelten Ivan Nikolovski (29 Punkte/6 Dreier), Leon Gottlöber (21) und Tom Hedden (13/3) die meisten Zähler für den TSV. Auch Finn Liebig, der im Schnitt pro Spiel 12,6 Punkte erzielt, werden die Panthers am Samstag auf dem Zettel haben. Sie trafen im Hinspiel vor allem aus der Distanz zuverlässig, wie die Bilanz der drei damaligen Topscorer Andrew Stafford (34 Punkte/4 Dreier), Adrian Mitchell (27 /4) und Bartautas Linartas (19/4) beweist.

Schlüssel zum Sieg wird allerdings eine konzentrierte Leistung in der Defensive sein. Aaron Mitchell setzt drauf, dass sein Team unter Führung von Stefan Gruber den physisch starken Vaterstettenern unter dem Korb mehr entgegenzusetzen hat als im Hinspiel. Die Panthers weisen mit neun Siegen und neun Niederlagen eine ausgeglichene Punktebilanz auf und wollen mit einem Sieg ihren fünften Platz in der Tabelle behaupten. Nach der Partie gegen Vaterstetten warten bis Saisonende noch drei Begegnungen, darunter die Heimspiele gegen den Tabellennachbarn MTV 1879 München (18. April) und den TSV Weilheim (25. April).

Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstr. 2 ist ab 17:30 Uhr, Spielbeginn um 18:30 Uhr. Im Rahmenprogramm treten die Chasing Panthers der V-Town Panthers Cheerleader aus Vachendorf auf.


Chiemgau Panthers ohne ihren Kapitän chancenlos

Chiemgau Panthers ohne ihren Kapitän chancenlos

TVT-Basketballer unterliegen Tabellenführer BG Illertal deutlich mit 52:75

In krankheitsbedingter Abwesenheit ihres Kapitäns Adrian Mitchell mussten die Chiemgau Panthers bei der BG Illertal eine herbe Niederlage einstecken. Am 18. Spieltag der 2. Regionalliga Süd unterlagen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) dem Spitzenreiter mit 52:75. Die Schwaben haben die Meisterschaft damit so gut wie sicher, die Panthers verharren auf Rang fünf.  

„Es war eine sehr schwierige Partie, da unser Kapitän und Anführer krank war und wir über das Spiel hinweg kein hohes Niveau halten konnten“, fasste Panthers-Headcoach Aaron Mitchell das Spiel zusammen. „Wir haben nur ein Viertel gewonnen, und das war der entscheidende Faktor in diesem Spiel. Wir müssen uns diese Woche neu ordnen und auf ein sehr schwieriges Spiel am Samstag vorbereiten.“

Ohne Adrian Mitchell, der beim 94:97-Misserfolg im Hinspiel 36 Punkte geliefert hatte, brachten die TVTler zunächst kein Bein auf den Boden und lagen 0:11 hinten, bis Stefan Gruber nach fast fünf Minuten erstmals für Zählbares sorgte. Bartautas Linartas legte mit einem Drei-Punkte-Treffer nach, doch es sollte der letzte Korb für die Traunsteiner in diesem Viertel bleiben, das mit 13:5 für die Basketballgemeinschaft aus Illertissen und Vöhringen endete.

Diese wurde ihrem Ruf gerecht, die stärkste Defensive der Liga zu stellen, und erlaubte weder TVT-Center Stefan Gruber noch dem zweiten Panthers-Topscorer Andy Stafford, ihre Stärken voll auszuspielen. Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber die Führung auf 20:5 aus, doch dann begann mit einem Korbleger und einem Dreier von Youngster Daris Krivic die stärkste Phase der Panthers. Chris Roll legte einen weiteren Dreier nach, auch Andy Stafford fand nun den Weg zum Korb. So kamen die Gäste zwischenzeitlich auf einen Punkt heran. Johannes Zeidler und Paul Schorr besorgten jedoch die 29:24-Halbzeitführung für das Team von der Iller.

Auch Stefan Gruber konnte trotz großem Kampf die Niederlage an der Iller nicht verhindern. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Das dritte Viertel konnten die Traunsteiner zunächst ausgeglichen gestalten und nach fünf Minuten auf 35:37 heranrücken. Doch die Unkonzentriertheiten auf Seiten der Panthers häuften sich nun, während das Team von Trainer Max Kihm von seinem tiefen Kader profitierte, zuverlässig punktete und bis Ende des Spielabschnitts auf 50:39 davonzog.

Die Hausherren wollten jetzt schnell alles klar machen und legten eine ähnliche Serie hin wie zu Spielbeginn. In der 35. Minute führten sie 63:39, bis Andy Stafford erstmals wieder für die TVTler einnetzte. Doch die BG blieb weiter am Drücker und lag zeitweise mit 27 Punkten vorne. Ihr Topscorer Patrick Antic besorgte mit einem Dreier schließlich den 75:52-Endstand.

Die Illertaler, die erst letzte Saison aus der Bayernliga aufgestiegen waren, liegen nun bei vier verbleibenden Spielen mit acht Punkten vor dem VfL Treuchtlingen und dem SB DJK Rosenheim. Sie benötigen daher nur noch einen Sieg, um die Meisterschaft und damit den neuerlichen Aufstieg endgültig sicher zu haben. Die Panthers freuen sich noch auf drei Heimspiele, das nächste am Samstag gegen den TSV Vaterstetten. Der Tabellenletzte kämpft gegen den Abstieg, ist keineswegs zu unterschätzen und verlor am Wochenende nur knapp mit 74:77 gegen den Viertplatzierten TV 1847 Augsburg.

Es spielten:

BG Illertal: Patrick Antic (16 Punkte/4 Dreier), Paul Schorr (11/1), Johannes Zeidler (11/1), Lucca Bretz (10/1), Kevin Kaiser (10/1), Leo Vrkas (10/1), Moritz Rohrhofer (4), Joshua Hauke (2), Felix Eberhardt (1), Aleksej Andjelic, Felix Bolkart, Felix Scheytt.

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (12/1), Stefan Gruber (11), Chris Roll (9/1), David Heuwinkel (5), Daris Krivic (5/1), Bartautas Linartas (5/1), Alexander Rettelbach (5), Devin Beraz, Lukas Blank, Heye Gädt.


Mit breiter Brust zum Tabellenführer

Mit breiter Brust zum Tabellenführer

Chiemgau Panthers reisen am Samstag zum Titelaspiranten BG Illertal

Nach drei Siegen in Folge gegen Teams aus der Top Drei der Tabelle reisen die Chiemgau Panthers am 18. Spieltag der 2. Regionalliga Süd mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenreiter BG Illertal. Bei den Schwaben, die den Hinspiel-Thriller in Traunstein Ende Dezember knapp 97:94 für sich entschieden hatten, wollen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagabend den nächsten Erfolg erringen.

Bei der Begegnung kurz vor Weihnachten mussten die Traunsteiner ohne ihren Center Stefan Gruber auskommen, der wichtigsten Säule des Teams unter dem Korb. Adrian Mitchell mit 36 und Andy Stafford mit 29 Punkten zeigten zwar Glanzleistungen, aber gegen die ausgeglichen besetzten und von Coach Max Kihm gut eingestellten Schwaben reichte es am Ende trotz einer zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Führung nicht ganz zum Erfolg. Insbesondere ihre drei Topscorer Patrick Antic (17,8 Punkte pro Spiel im Schnitt), Lucca Bretz (16,9) und Leo Vrkas (14,6) sorgten für den Sieg der Basketballgemeinschaft aus Illertissen und Vöhringen.

Diese übernahm damals die Tabellenführung, die sie trotz einer 76:82-Niederlage beim MTV 1879 München danach weiter ausbaute. Am vergangenen Wochenende wehrten die Illertaler den Angriff des Zweitplatzierten VfL Treuchtlingen mit 73:65 ab und haben nun acht Punkte Vorsprung auf den VfL sowie den SB DJK Rosenheim. Max Kihm kündigte an: „Gegen die Chiemgau Panthers wollen wir den Meistertitel klarmachen.“ Dies kann selbst bei einem Sieg allerdings nur gelingen, wenn zugleich Rosenheim beim MTV 1879 München verliert.

Panthers-Kapitän Adrian Mitchell will sein Team in Illertissen zum nächsten Erfolg führen. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Die TVTler haben sich vorgenommen, dem Titelaspiranten die Suppe zu versalzen und ihre eigene Siegesserie fortzusetzen, die sie inzwischen auf Rang fünf der Tabelle geführt hat. Sie konnten vor drei Wochen ebenfalls gegen Treuchtlingen gewinnen und behielten zuletzt auch zweimal gegen den TV 1847 Augsburg die Oberhand, der zum Zeitpunkt der Duelle noch auf Platz drei stand und inzwischen hinter Rosenheim abgerutscht ist. Aaron Mitchell geht davon aus, in Bestbesetzung ins Illertal reisen zu können. „In diese Partie gehen wir mit einer anderen Energie, als es noch vor einigen Wochen der Fall gewesen wäre“, weiß der Traunsteiner Headcoach. „Ich freue mich auf die Herausforderung und bin sicher, dass wir mit viel Power spielen werden.“

Nach einer zuvor durchwachsenen Saison mit bis dahin sechs Siegen und sieben knappen Misserfolgen wirkte die deutliche 69:88-Derbyniederlage Anfang Februar gegen Rosenheim wie ein Weckruf für Mitchells Team. In den drei Partien seitdem präsentierte es sich vor allem in der Defensive, aber auch in der Freiwurfausbeute stark verbessert. Vorne sind die beiden Liga-Topscorer Andy Stafford und Adrian Michell (beide 22,6 Punkte im Schnitt) im Verbund mit Stefan Gruber (16,1) nur schwer zu stoppen. Für diese mit Sicherheit wieder sehr spannende Partie bieten die Panthers eine Mitfahrgelegenheit mit den Spielern im Fanbus an, Informationen bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84. Am nächsten Samstag folgt dann das Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten.