Chiemgau Baskets: Herzensangelegenheit Jugendarbeit

Chiemgau Baskets: Herzensangelegenheit Jugendarbeit

Schulkooperationen, Feriencamps und weitere Aktionen sollen Jugendliche wieder in Bewegung bringen • Erstmals Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr ausgeschrieben

Die Förderung der Jugend ist das Herzstück des Konzepts „New Spirit“, das die Chiemgau Baskets 2019 vorgestellt haben und seitdem konsequent umsetzen. Die Basketballer des TV Traunstein wissen: Konzeptorientierte Jugendarbeit ist essenziell, um die Abteilung zukunftsorientiert aufzustellen und den Nachwuchs für den Sport zu begeistern. Pfeiler dieser Planungen sind neben kompetentem Training und dem Spielbetrieb auch Schulkooperationen und Feriencamps. 

„Wir hoffen sehr, dass wir im Sommer wieder Camps anbieten können, und haben diese bereits in Planung“, berichtet der Sportdirektor und Abteilungsleiter der Basketballabteilung des TV Traunstein, Franz Buchenrieder. „Gerade nach dieser langen Phase des Stillstands wollen wir den Jugendlichen den Spaß an der Bewegung vermitteln.“ Im Basketball drehe sich alles um Geschicklichkeit, Rhythmus und Beweglichkeit, um Laufen, Springen und Werfen. Damit komme der Sport der Spielfreude junger Menschen sehr entgegen. Ein weiterer Vorteil: Bei qualifiziertem Training wie bei den Chiemgau Baskets machen die Jugendlichen schnell Fortschritte, was das Selbstwertgefühl stärkt. „Studien haben sogar ergeben, dass regelmäßiges Training die geistige und körperliche Entwicklung verbessert und die Leistungen in der Schule fördert“, betont der Abteilungsleiter. Besonders stolz ist er darauf, dass die Chiemgau Baskets ihren sieben Jugendteams auch in den vergangenen Monaten, als kein Hallentraining möglich war, durchgehend ein virtuelles Trainingsprogramm anbieten konnten. Dieses Online-Coaching, das den Sport oft auf spielerische Weise vermittelt, werde von den Jugendlichen begeistert angenommen, auch weil es eine willkommene Abwechslung in den Lockdown-Alltag bringe und zumindest online den sozialen Kontakt fördere.

Breitensportorientierte Jugendarbeit sei den Chiemgau Baskets eine Herzensangelegenheit, so Buchenrieder. Im Herbst will er diese durch Kooperationen mit Schulen noch verstärken. Neben den bereits bestehenden Partnerschaften mit der Ludwig-Thoma-Grundschule, dem Chiemgau-Gymnasium, dem Annette-Kolb-Gymnasium und der Schule Schloss Stein wollen die Basketballer durch eine Schul-Tour und eine Ballspaß-Gruppe für „Minis“ Begeisterung für ihren schnellen Mannschaftssport wecken. So hoffen die TVTler auch Verstärkung für ihre Jugendmannschaften zu gewinnen.

„Wichtig ist uns dabei auch die Wertevermittlung“, unterstreicht Franz Buchenrieder. Positives Klima, Teamgeist, Disziplin, Leistungsbereitschaft und Fairplay seien schließlich auch außerhalb des Basketballfelds gefragte Merkmale der modernen Gesellschaft. Dazu zählt er auch Verhaltensweisen wie freundliche Umgangsformen und wertschätzende Kommunikation. 

Um der Jugendarbeit eine noch breitere Basis zu geben, schreibt der TV Traunstein für seine Abteilung Basketball erstmals eine Mitarbeiterstelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) aus. Ab 1. September oder früher soll die FSJlerin oder der FSJler bei der Umsetzung der Veranstaltungen der Chiemgau Baskets mitwirken sowie die Jugendtrainer im Basketball- und Bewegungstraining mit Kindern und Jugendlichen sowie bei den Förderprojekten „SAG im Sport nach Eins“, „Schul-Tour“ und „Ballspaß-Gruppe für Minis“ unterstützen. Zusätzlich sind die Chiemgau Baskets immer offen für ehrenamtliche Helfer und Betreuer sowie Jugendtrainer zur Unterstützung der Jugendförderung. Weitere Informationen dazu erhalten Interessierte von Franz Buchenrieder (E-Mail: abteilungsleiter@chiemgau-baskets.de).

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

Jugendtrainer Florian Pavic, der selbst der Jugend des TV Traunstein entstammt, bei einem Feriencamp mit Kindern im Sommer 2019.

Chiemgau Baskets verlängern mit Headcoach Luis Prantl

Chiemgau Baskets verlängern mit Headcoach Luis Prantl

Der neue Vertrag läuft über zwei Jahre • Prantl bleibt auch Jugendkoordinator • Initiativen im Nachwuchsbereich geplant

Die Chiemgau Baskets haben den Vertrag mit ihrem Headcoach Luis Prantl um zwei Jahre verlängert. Prantl bleibt damit bis 2023 Trainer des Bayernliga-Teams und besetzt auch weiterhin die Stelle des Jugendkoordinators. „Wir haben mit Luis gleich einen Zweijahresvertrag abgeschlossen, um unsere Entschlossenheit zu untermauern, das Projekt der Chiemgau Baskets langfristig weiterzuentwickeln“, erklärte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung gelingt es uns, beim TV Traunstein in sehr unsicheren Zeiten ein optimistisches Signal für Kontinuität zu setzen.“

Auch wenn es den Basketballern coronabedingt diese Saison bisher nicht vergönnt war, einen kontinuierlichen Spielbetrieb zu verwirklichen, sei das Vertrauen in Luis Prantl durch die bisherige Zusammenarbeit weiter gewachsen. „Wir teilen nicht nur die sportliche Zielsetzung, sondern auch die gemeinsame Haltung: Wir wollen unsere Werte, wie Teamgeist, positives Klima und Nachhaltigkeit, in unsere Organisation implementieren und festigen“, so Buchenrieder. Luis Prantl wird daher in einer Doppelfunktion auch die Stelle des Jugendkoordinators bekleiden. Damit verlinken die Baskets ihre ambitionierten Ziele im Herrenbereich mit ihrem ausgeprägten Jugendförderprogramm.

„Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre“, sagte Luis Prantl, der vergangenen Sommer zu den Chiemgau Baskets stieß und zuvor schon bei den Bundesligateams des TSV Wasserburg und von medi Bayreuth Trainerrollen innehatte. Unter anderem fungierte er als Assistenzcoach der Wasserburger Damen, Videocoach der Bayreuther Herren und Co-Trainer des dortigen Bundesliga-Nachwuchsteams. Der 20-Jährige hatte ein Stipendium der BBL erhalten und war Mitglied im Programm der sieben besten Nachwuchstrainer Deutschlands. „Ich habe hier in Traunstein schon nach kurzer Zeit gesehen, dass die Organisation wahnsinnig viel Potenzial hat. Die Arbeit mit den Jungs macht großen Spaß und wir haben uns trotz Corona schon stark weiterentwickelt“, begründet er seine Motivation zur Vertragsverlängerung.  Prantl möchte mit seinem Team in der Bayernliga ganz oben mitmischen: „Ich freue mich über das Vertrauen, das mir der TV Traunstein entgegenbringt, und will hier langfristig etwas bewegen!“

Neben der Zielsetzung, in den nächsten Jahren eine Meisterschaft in der Bayernliga zu erreichen, planen Buchenrieder und Prantl auch Initiativen im Nachwuchsbereich. Der Verein will sich noch stärker als bisher schon in der Breite für die Förderung von Kindern und Jugendlichen engagieren. „Über eine Ausweitung der Kooperation mit Schulen, Vorschulen und Vereinen wollen wir Kindern in Traunstein und Umgebung ein attraktives Sportangebot machen“, erläutert der Abteilungsleiter. „Dazu strecken wir die Fühler aus, um weitere interessierte Betreuer und Trainer zu rekrutieren, die unser Projekt proaktiv mitgestalten möchten.“ Bei den Chiemgau Baskets stehen also alle in den Startlöchern – Spieler, Trainerstab und die Verantwortlichen wünschen sich nun baldmöglichst die Rückkehr in die Sporthalle, um endlich wieder aktiv ihrer Basketball-Leidenschaft nachgehen zu können.

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

PNP

Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (links) und Headcoach Luis Prantl freuen sich über die Vertragsverlängerung.

Chiemgau Baskets mit neuem Schwung bei den Damen

Chiemgau Baskets mit neuem Schwung bei den Damen

Annika Mährle wird Beauftragte für den weiblichen Bereich • Zoltán Lippay trainiert weiter die weibliche Jugend

Neuanfang bei den Damen der Chiemgau Baskets: Annika Mährle verstärkt ab sofort als Beauftragte für den weiblichen Bereich das Kompetenzteam Sport. Als Ansprechpartnerin für alle Basketballerinnen des TV Traunstein soll sie Mädchen und junge Frauen für den Sport begeistern, die Jugendteams stärken und mittelfristig eine neue Damenmannschaft aufbauen. Zoltán Lippay wird sie dabei als Trainer der weiblichen Jugend unterstützen.

Die Kooperation des Damen-Bezirksligateams der Chiemgau Baskets mit dem SV Saaldorf wurde zum 30. Juni 2021 aufgelöst. Die Hoffnung, dass sich die Spielerinnendecke des TV Traunstein durch die Zusammenarbeit vergrößert, hat sich in den letzten drei Jahren nicht erfüllt. Nächste Saison wird der TV Traunstein daher wohl kein Damen-Team stellen. Das soll sich aber bald wieder ändern – und dafür soll auch Annika Mährle sorgen. „Wir sind sehr froh, dass wir so schnell jemanden für diesen Posten gefunden haben und vor allem, dass wir Annika gefunden haben“, freute sich Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Mit ihrer großen Erfahrung als Spielerin und Coach sowie ihrer ansteckenden Begeisterung für Basketball wird sie sicher junge Spielerinnen für die Chiemgau Baskets gewinnen können.“

Basketball ist großartig! 

Annika Mährle begann ihre Basketballkarriere in Oerlinghausen in Nordrhein-Westfalen. Beim TSVE Bielefeld spielte sie in der Regionalliga und trainierte Jugendteams. Zudem sammelte sie mit den Four Fine Ladies Erfolge im Streetball und verbrachte ein Jahr bei den Lady Warriors der Southern Aroostook Community High School in Maine. Von 2015 bis 2017 war sie Teil des Damenteams des TV Traunstein.

Nach einer Babypause freut Annika Mährle sich nun, wieder in ihrem Lieblingssport aktiv zu werden: „Basketball ist großartig! Die Freude am Spiel ist der Nährboden für Erfolg“, sagte sie. „Diese Freude und meine Erfahrungen, die ich aus Mixed- und Damenteams mitbringe, möchte ich in diesem Verein teilen und nach außen tragen, damit Jungs und Mädels den Weg in die Halle finden.“

An dem seit 2019 umgesetzten Konzept „New Spirit“ der Chiemgau Baskets gefällt ihr, dass dieser neue Spirit nicht nur ein Name sei, sondern auch in den Hallen gelebt werde. „Und in diesen Zeiten funktioniert dieser Geist sogar über Videokonferenzen zu Hause bei den Spielerinnen und Spielern. Das zeigt mir, dass es dem Verein wichtig ist, nicht zu kapitulieren, sondern alles möglich zu machen, damit Basketball präsent bleibt.“ 

Beeindruckt hat sie auch, dass durch das „New Spirit“-Konzept Trainingseinheiten und -intensität gesteigert wurden, um das Potenzial der Spielerinnen und Spieler herauszukitzeln. Das erinnert sie an ihre eigene aktive Zeit: „Ich hatte eine bunte Basketballkarriere, bei der die Freude immer im Vordergrund stand“, blickt sie zurück. „Der Ehrgeiz kam von allein – den haben gute Trainer und Trainerinnen angeknipst.“ In ihrer neuen Funktion ist ihr vor allem auch die zwischenmenschliche Ebene wichtig: „Die jungen Spielerinnen sollen sich wohl fühlen, ihr Herz auf der Zunge tragen dürfen und ‚ganz nebenbei‘ Gas geben und sich entwickeln.“

Zoltán Lippay bleibt weiterhin Trainer der weiblichen Jugend. Annika Mährle wird ihr Knowhow bei Veranstaltungen, Camps und Kooperationen mit Schulen im Chiemgau einbringen. So soll sich im Mädchen- und Damenbereich ein ebenso florierendes Vereinsleben entwickeln, wie es bei den männlichen Basketballern bereits besteht. 

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

Heimatsport

Annika Mährle kümmert sich ab sofort als Beauftragte für den weiblichen Bereich um den Neuaufbau der Damenabteilung der Chiemgau Baskets. (Foto: Georg Schraml)

Hoffen auf den Frühling

Hoffen auf den Frühling

Falls es die Entwicklung der Pandemie-Bestimmungen zulässt, werden die Bayernligen fortgeführt. Das hat der Bayerische Basketballverband (BBV) jetzt beschlossen. Auch im Breitensport will der BBV ein flächendeckendes Spielangebot präsentieren. »Wenn im Frühjahr im Freien gespielt werden darf oder ab Juni, Juli in den Hallen, braucht kein Basketballer zu warten, bis im Oktober der übliche Spielbetrieb wieder beginnt«, teilt der Verband weiter mit.

Diese Nachricht freut auch die Chiemgau Baskets. Die Basketballer des TV Traunstein haben sich den ganzen Winter über trotz gesperrter Halle fit gehalten – über regelmäßige Videokonferenzen, Social-Media-Challenges und individuelle Trainingspläne. Sowohl die Herren- als auch die Jugendteams können durchstarten, sobald die Hallen öffnen. »Beim gemeinsamen Videotraining legen wir den Fokus auf die Athletik«, erklärt Herren-I-Cheftrainer Luis Prantl. »Ballbehandlung und Ausdauer trainiert jeder für sich.« Der 20-Jährige rechnet mit vier Wochen Vorlauf, bevor sein Team nach einem Trainingsbeginn wieder auf Wettkampfniveau ist. »Wenn eine sinnvolle Lösung gefunden wird, spielen wir die Saison gerne zu Ende«, betont Prantl. »Sobald es möglich ist, sind wir wieder am Start! Das gemeinsame Training und die Spiele gehen uns allen sehr ab.« Umso mehr freut er sich darauf, wenn er nach der mehrmonatigen Zwangspause seine Spieler wiedersehen darf.

Ähnlich ist die Lage bei den Jugendteams. »Die U 14 und die U 16 trainieren seit November mehrmals wöchentlich per Zoom«, berichtet der Trainer dieser beiden Teams, Kenan Biberovic, stellvertretend für die sieben Jugendmannschaften des TV Traunstein. Zusätzlich erhielten die Jugendlichen Trainingspläne mit Übungen für Bauch, Arme und Beine, Ballhandling und Laufen. »Außerdem habe ich Videos auf YouTube hochgeladen, damit die Spieler auch im Freien über das Handy auf die Übungen zurückgreifen können. Schließlich können sie in der Wohnung oder im Haus schlecht dribbeln«, schmunzelt Biberovic.

Zusätzliche Anreize schuf der Herren-I-Stammspieler durch Challenges: Die Spieler konnten durch Läufe und regelmäßige Trainingsbeteiligung punkten und einen Preis aus dem Merchandise-Shop der Chiemgau Baskets gewinnen. »Ich versuche sogar, die Eltern zu motivieren – wenn sie mit ihren Kindern laufen, erhalten diese die Hälfte der von den Eltern gelaufenen Kilometer dazugerechnet.« Weitere Challenges posteten die Jugendtrainer auf den Social-Media-Kanälen der Baskets, beispielsweise zu Ballbehandlung, Pässen oder Trickwürfen. Wie Prantl hofft auch Biberovic, dass er bald wieder gemeinsam mit seinen Teams üben kann: »Ich freue mich einfach da-rauf, die Kids wiederzusehen und bin gespannt auf ihre Entwicklung – einige haben wirklich nonstop mit mir über Zoom trainiert!«

Der BBV verspricht: »Egal ob in der Halle oder auf dem Freiplatz, 3 gegen 3 oder 5 gegen 5 – wenn Sport wieder möglich ist, gibt es Spiele und Wettkampf.« Auf solche Spielformen sind auch die Chiemgau Baskets vorbereitet. Sie haben schon Camps und Turniere für den Sommer in Planung – sobald es die Lage zulässt, werden diese umgesetzt.

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt

Topscorer Stefan Gruber beim Dunking während des bisher einzigen Saisonspiels der Chiemgau Baskets, dem 109:39-Kantersieg über die Wacker Knights Burghausen.
Jugendtrainer und Herren-I-Stammspieler Kenan Biberovic hält seine U16- und U14-Spieler mit Videokonferenzen und Challenges fit.

Viele wichtige Meilensteine umgesetzt

„Viele wichtige Meilensteine umgesetzt“

Positive Zwischenbilanz der Chiemgau Baskets • Neuordnung der Verantwortlichkeiten nach dem Ausscheiden von Sebastian Kösterke

Eine positive Zwischenbilanz zieht der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder, gut eineinhalb Jahre nach der Vorstellung des Konzepts „New Spirit“. Wesentliche Vorhaben konnten inzwischen umgesetzt werden. Vor der Zukunft ist den Basketballern des TV Traunstein daher nicht bange. Ein Wermutstropfen in dieser optimistischen Stimmung ist allerdings das Ausscheiden von Sebastian Kösterke aus allen Ämtern.

„Seit Sommer 2019 konnten wir viele wichtige Meilensteine unseres Konzepts umsetzen“, freut sich Franz Buchenrieder. Stefan Schwankner, der die Abteilung bis Sommer 2020 geleitet und in den zwölf Jahren davor mit großem Engagement aufgebaut hatte, habe ihm eine erstklassig geführte Sparte übergeben. „Ohne diese perfekten Voraussetzungen hätten wir die weiteren Schritte überhaupt nicht gehen können“, so Buchenrieder. 

 

Große Fortschritte in der Trainingsorganisation

Einer dieser Meilensteine ist die Optimierung der Trainingsarbeit, deren Attraktivität und Nachhaltigkeit dank einer konzeptorientierten Methodik gesteigert werden konnte. „Alle Teams trainieren inzwischen intensiver und häufiger“, sagt Buchenrieder, der selbst früher u.a. als Bundesligaspieler beim FC Bayern München aktiv war. Im Minibereich der U10 gab es vor dem Lockdown drei Trainingsangebote pro Woche. Bei der U12 besuchten zuletzt 16 Kinder das Freitagstraining und im Herrenbereich steigerte man die Frequenz durchschnittlich von 1,5 auf drei Trainingseinheiten pro Woche. „Trainingslager und Workshops für die Herren haben zudem deren Teamspirit noch einmal verbessert.“ Besonders freut er sich über die Fortschritte in der Jugendarbeit und im Breitensport: „Wir konnten regelmäßig Feriencamps für Kinder und Jugendliche veranstalten und Kooperationen mit vier Schulen im Landkreis aufbauen.“ Die Corona-Pandemie hat viele geplante Veranstaltungen in den letzten Monaten zwar verhindert – aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, wie Buchenrieder weiß. 

Für die Zeit nach der Pandemie sind die TV-Basketballer jedenfalls gerüstet. Dank Videokonferenzen und „Challenges“ über die sozialen Medien wurde durchgehend zweimal wöchentlich virtuelles Training für alle Jugendmannschaften sowie die Damen- und Herrenteams aufrechterhalten. „Das Coaching-Team, allen voran Luis Prantl, Lorenzo Griffin und Kenan Biberovic, leistet hier hervorragende Arbeit, um alle bei der Stange zu halten“, freut sich Buchenrieder über die Tatsache, dass bisher trotz des monatelangen Lockdowns ohne Spielpraxis keine Austritte zu verzeichnen sind.

Stichwort Trainerstab: Auch hier hebt Buchenrieder die positive Entwicklung hervor, die sich in den letzten eineinhalb Jahren vollzogen hat. So erweiterten Luis Pires, Lorenzo Griffin, Kenan Biberovic, Luis Prantl, Christian Biebl, Florian Pavic und Athletik-Coach Philipp Junge das bestehende Trainerteam mit den Coaches Leonie Schwaiger, Zoltán Lippay und Felix Schwankner. Regelmäßige Trainertreffen, Zielvereinbarungen und Fortbildungen sorgen dafür, dass die sportliche Leitidee in allen Teams konsequent umgesetzt wird. Denn der Abteilungsleiter ist überzeugt, dass die Voraussetzung für eine didaktisch und fachlich hochwertige Trainingsqualität ein hochmotiviertes und fachlich kompetentes Trainerteam ist.

 

Ausbau des Sponsorings

Zu den weiteren erfüllten Meilensteinen des „New Spirit“-Konzepts zählt Buchenrieder den geschlossenen Auftritt aller Teams durch einheitliche Mannschaftskleidung und die Einrichtung eines abteilungseigenen Onlineshops auf der modernisierten Homepage. „Wir konnten hier einen exklusiven Ausrüstervertrag für die offizielle Sportbekleidung der Chiemgau Baskets abschließen, der unsere Logistik sehr erleichtert“, freut sich Buchenrieder. 

Mit Unterstützung des Fördervereins mit seinem Vorsitzenden Lorenz Fakler konnte zudem das Sponsoring professionalisiert und stark ausgebaut werden. Die früheren Abteilungsfunktionäre Stefan Schwankner, Manfred Kösterke und Hartmut Belser engagieren sich im Förderverein für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dadurch steht das Basketballprogramm des TV Traunstein auf gesunden finanziellen Füßen. „Unsere Sponsoren haben auch in den schweren letzten Monaten zu uns gehalten, wofür wir sehr dankbar sind“, sagt Franz Buchenrieder. „Das gibt uns den Spielraum, nach der Öffnung sofort wieder anzugreifen. Denn – und das muss jedem klar sein – ohne unsere Sponsoren können wir unser aufwendiges Jugendprogramm mit Top-Trainern nicht finanzieren.“

 

Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt

Nicht mehr dabei ist dann Sebastian Kösterke, der aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Ausrichtung der Abteilung von allen Ämtern zurückgetreten ist. „Wir bedauern das sehr und bedanken uns bei Sebi für sein einzigartiges Engagement in den letzten Jahren“, sagt Buchenrieder. Kösterke war als Spieler eine wichtige Stütze der ersten Herrenmannschaft und im Verein zudem als stellvertretender Abteilungsleiter, Sportwart, Marketing- und Kommunikationsverantwortlicher sowie Trainer des Damenteams vielfältig engagiert. 

Diese Aufgaben werden nun auf mehrere Schultern verteilt. Herren-I-Stammspieler Julian Rosnitscheck übernimmt vorübergehend die Rolle des Sportwarts für die Bayernliga. „Jeder Verein und jede Abteilung lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Der große Einsatz vieler Ehrenamtlicher hat den vergangenen und gegenwärtigen Erfolg der Abteilung maßgeblich bestimmt“, sagte Rosnitscheck. „Dazu auch meinen Beitrag leisten zu können, freut mich. Wenn ich den Chiemgau Baskets mit der interimsmäßigen Übernahme der Aufgaben des Sportwarts helfen kann, tue ich dies gerne. Natürlich hoffe ich zuerst einmal, dass bald die Planung zur Fortsetzung der Bayernligasaison starten kann.“ 

Markus Mittermeier und Jona Jell, die mit ihrer Agentur „Connected Skills“ schon für die Neugestaltung der Website und des Logos der Chiemgau Baskets verantwortlich zeichneten, fungieren als Beauftragte für Marketing und Heimspiel-Events. „Wir von Connected Skills sehen in den Chiemgau Baskets einen Verein, welcher sich durch Professionalität und Kampfgeist besonders hervorhebt“, sagten sie. „Wir sehen bei den Baskets die Zukunft für einen modernen und aufgeschlossenen Verein, der sich der heutigen Zeit anpasst und den Mitgliedern selbst in Zeiten von Corona Möglichkeiten bietet, sich zu engagieren und einer Gemeinschaft anzugehören. Wir können uns sehr mit dieser Philosophie identifizieren, weswegen wir stets zur Seite stehen werden, um das Traunsteiner Basketballteam auf seinem Werdegang zu unterstützen. Und eines sind wir uns sicher: Es kann nur nach oben gehen!“ 

Die PR-Koordination bei den Chiemgau Baskets übernimmt Sebastian Ring. „Mit diesem Team sind wir bestens aufgestellt und freuen uns auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2021“, sagt Franz Buchenrieder. „Alle sind heiß darauf, dass es endlich wieder losgeht, die Sporthallen öffnen und wir die ersten Körbe werfen dürfen!“ 


Ein voller Erfolg!

Ein voller Erfolg!

Virtuelle Lockdown Challenge der Chiemgau Baskets fand großen Anklang – Gewinner erhielten Preise aus neuem Onlineshop

Wer in letzter Zeit die Social Media Kanäle der Chiemgau Baskets beobachtet hat, dem dürfte dabei eine besondere Aktion ins Auge gestochen sein. Vier Wochen lang forderten die Traunsteiner Korbjäger ihre jungen Follower heraus. Unter dem Motto „Lockdown Challenge“ wollte man den Jugendlichen trotz aller Einschränkungen ab Anfang November eine sportliche Abwechslung bieten. Entwickelt wurde die Initiative von Athletikcoach Philipp Junge, Kenan Biberovic sowie Lorenzo Griffin, Luis Prantl und Christian Biebl, die sich jede Woche eine neue Aufgabe überlegten.

„Uns war wichtig, den Kids Halt und Beschäftigung zu geben in dieser schweren Zeit“, so Jugendkoordinator und Herren I-Coach Prantl, „dabei wollten wir es schaffen, dass dies in Verbindung mit Basketball geschieht. Ich glaube, es ist uns gut gelungen und die Gewinner können sich über tolle Preise freuen.“ Neben kleineren Paketen für die Wochensiege, die allesamt über den Anbieter des neuen Onlineshops der Chiemgau Baskets zur Verfügung gestellt wurden, dürfen die Gesamtsieger im neuen Jahr auch einmal hautnah bei einem Spieltag des Bayernliga-Teams mit dabei sein. Inklusive Kabinenansprache, Einlauf und Mitverfolgen der Partie von der Bank.

Kenan Biberovic, der die Challenge auf den Sozialen Medien koordinierte und somit die Video-Einsendungen entgegennahm, zeigte sich erfreut über den Verlauf: „Nach einer kleinen Anlaufzeit haben wir zahlreiche Kinder in beiden Altersklassen – U12 und Ü12 – erreichen können. Vor allem konnte man sehen, wie sehr sie sich angestrengt haben und was sie seit dem Sommer im Vereinstraining gelernt haben. Einen herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!” Besonders stolz macht den Jugendtrainer im Bereich U14 und U16, dass mit Heye und Luka zwei seiner Schützlinge besonders auftrumpfen konnten. In der jüngeren Altersklasse war Jonathan nicht zu schlagen. Er konnte sich gar in allen vier Wochen durchsetzen.

 

Heye, Jonathan und Luka zeigen voller Stolz ihre Preise der Lockdown Challenge.

 

Athletiktrainer Philipp Junge zog ebenfalls ein positives Fazit: „Letztlich war unsere Challenge ein voller Erfolg! Wir konnten etliche Jugendliche dazu motivieren, auch während des Lockdowns Sport zu treiben und ihrer Leidenschaft, dem Basketball, nachzugehen.“ Für den hauptberuflichen Personal Trainer ist es besonders wichtig, gerade Kindern und Jugendlichen in dieser herausfordernden Zeit eine Beschäftigung und feste Strukturen zu bieten. „Ich hoffe, wir konnten unseren Teil dazu beitragen. Zudem möchte ich auf diesem Wege den Gewinnern gratulieren und bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ihr könnt alle stolz auf Eure Leistungen sein!“

Für Franz Buchenrieder war es Anfang November besonders wichtig, dass die Jugendlichen auch trotz der bevorstehenden schweren Zeit mit Aussperrung von Trainings- und Spielbetrieb am Ball bleiben konnten. „Über den sportlichen Wettkampf im Rahmen unserer virtuellen Lockdown Challenge haben wir unsere Aktiven hier bestmöglich motivieren können. Nicht nur die Bayernliga-Spieler machen also etwas für ihre Fitness, sondern gerade eben auch die Jugendspieler.“

Ein besonderes Dankeschön richtet der Abteilungsleiter an den offiziellen Abteilungs-Ausrüster, Chris Oberndorfer von Macron, für die Auslobung von motivierenden Preisen für die Gewinner in den verschiedenen Alterskategorien. Durch die Hingabe aller Beteiligten habe man laut Buchenrieder ein besonderes Zeichen setzen können: „Die gezeigten guten Leistungen verdeutlichen, dass es selbst unter widrigsten Bedingungen möglich ist, individuell an Verbesserungen von Technik und Fitness zu arbeiten. Besonders danke ich meinen Trainern herzlich für ihren tollen Einsatz und ihre Initiative.“

SK

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Nachwuchs in der Warteschleife

Nachwuchs in der Warteschleife

Fünf neue Schiedsrichter bei den Chiemgau Baskets – Große Vorfreude auf die ersten Einsätze

Auch wenn 2020 bei den heimischen Basketballern als das Jahr der großen Einschränkungen im Spielbetrieb in Erinnerung bleiben wird, gibt es durchaus auch Positives zu vermelden. So stellten die Chiemgau Baskets mit der Ausbildung von fünf Nachwuchs-Schiedsrichtern eine wichtige Weiche für die Zukunft. Durch die ausgezeichneten Beziehungen mit dem Bayerischen Basketball-Verband konnte sogar ein Lehrgang nach Traunstein geholt werden.

Mit dem ersten Lockdown im März stand die Basketball-Abteilung des TV Traunstein vor vielen Fragezeichen: Wann können wir wieder trainieren? In welcher Form wird dies erlaubt sein? Wie sieht es mit der Saison aus? Neben diesen viel-diskutierten Themen beschäftigte Sebastian Kösterke, der bei den Chiemgau Baskets für die Sportorganisation verantwortlich ist, aber auch noch ein weitere Frage: Wie sorgen wir in dieser Zeit für Schiedsrichter-Nachwuchs?

Ohne Refs, kein Spiel. Wie in den anderen gängigen Sportarten, so trifft dieser Grundsatz auch beim Basketball zu. Unterhalb der Bundesligen wird hierzulande jede Partie von zwei Unparteiischen geleitet. Im Jugendbereich sind abhängig von der Ligenstufe entweder der Verband oder der Heimverein für die Ansetzungen zuständig. Nach dem Verursacherprinzip gilt es zudem einen Schiedsrichter-Schlüssel zu erfüllen.

Die fälligen Strafzahlungen oder Mehrkosten bei der Organisation von externen Spielleitern, die im Falle eines Mangels drohen würden, sind aber nicht die einzigen Gründe, warum die Chiemgau Baskets seit Jahren konsequent ausbilden. „Wir sehen es als äußerst charakter-bildend an, wenn unsere Nachwuchsbasketballer bereits im Jugendalter Verantwortung übernehmen“, so Kösterke, „damit stellt die Schiedsrichter-Ausbildung einen wichtigen Teil unseres Förderkonzeptes dar. Unsere erfahrenen C-Schiris unterstützen dabei nach Kräften, damit niemand verheizt wird.“

 

Mit Bravour bestanden Leonie Schwaiger, Samuel Liedtke, Florian Pavic, Anna-Lena Jüthner und Julia Kern im Herbst ihren Basis-Ausbildung.

 

Gezwungen wurde und wird freilich niemand. Dennoch fanden sich auch in 2020 wieder fünf Kandidaten zwischen 15 und 20 Jahren, die die Ausbildung in Angriff nehmen wollten. Durch den Lockdown wurde die erste Infoveranstaltung im April kurzerhand virtuell abgehalten. Nach der Anmeldung stand über den Sommer zunächst das eLearning des BBV auf dem Programm. Ende September folgte dann die abschließende Präsenzveranstaltung, die unter besonderem Hygienekonzept in Traunstein stattfinden konnte.

„Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich sehr gut auf die ersten Einsätze vorbereitet fühle“, so Anna-Lena Jüthner, „im Vorfeld war ich doch etwas skeptisch, ob mir das ‚Schiedsrichtern‘ liegen würde.“ Ihren Mitstreitern – Leonie Schwaiger, Julia Kern, Florian Pavic und Samuel Liedtke – ging es ähnlich. Nicht zuletzt das Lehrgangs-Wochenende in der AKG-Halle hat die Zweifel aber gänzlich verfliegen lassen.

Dort stand neben Theorieunterricht und einem schriftlichen Test auch sehr viel Praxis auf dem Programm. Etwa wurde auch die vermeintlich banale Aufgabe behandelt, richtig in die Pfeife zu blasen. Es folgten Übungen zu Schiedsrichter-Technik, Laufwegen und den Handzeichen. Auch Situations- und Konfliktmanagement, beispielsweise mit Spielern und Zuschauern, kam zur Sprache.

„Ich fand es sehr interessant und gut aufgebaut. Wir haben viele Situationen besprochen, an die man im ersten Moment bei dem Thema Schiedsrichter gar nicht denkt“ bilanziert Jüthner, „speziell am zweiten Tag war von der Pre-Game-Conference über die Spielsimulation bis zur Nachbesprechung alles dabei.“ Samuel Liedtke, mit 14 Jahren der jüngste Neu-Schiedsrichter bei den Chiemgau Baskets, fand besonders das Thema Laufwege interessant: „Von außen fällt dies gar nicht auf, aber für die Schiedsrichter ist die Feldposition oft entscheidend.“

Auch wenn sich ihre ersten Einsätze nun nochmal um ein paar Monate verzögern werden, ist die Vorfreude bei den neuen Basis-Schiedsrichtern der Chiemgau Baskets bereits riesig.

SK

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Video-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Ich glaube, es wäre eine Wahnsinnssaison geworden

Die Chiemgau Baskets beim Lockdown-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Via Zoom trafen sich Abteilungsleiter Franz Buchenrieder, H1-Coach und Jugendkoordinator Luis Prantl sowie Marketingdirektor Sebastian Kösterke mit der Sportredaktion des Traunsteiner Tagblatts. Im großen Lockdown-Interview schildern sie ihre Gedanken und Strategien in der aktuellen Situation. HIER GEHTS ZUM ARTIKEL AUF SUEDOST-NEWS.DE

 

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Schaut vorbei im Chiemgau Baskets Onlineshop

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Virtuelle Lockdown Challenge bei den Chiemgau Baskets

Virtuelle Lockdown Challenge bei den Chiemgau Baskets

Athletiktrainer und Teambetreuer starten Initiative auf Social Media – Bayernliga-Coach Prantl interimsweise nun auch als Jugendkoordinator tätig

Vier Wochen Lockdown, vier Challenges. Mit dieser Maßnahme wollen die Chiemgau Baskets, wie die Korbjäger des TV Traunstein seit Saisonbeginn auftreten, vor allem Jugendlichen während des schwierigen Novembers eine sportliche Abwechslung bieten. Als Draufgabe zur körperlichen Herausforderung gibt es dabei auch etwas zu gewinnen. Neben kleineren Paketen für die Wochengewinner erwartet den Gesamtsieger ein Preis der besonderen Art: einmal hautnah mit dabei sein bei einem Bayernliga-Spieltag. So wird der oder die Glückliche nicht nur während der Partie auf der Bank der ersten Herrenmannschaft Platz nehmen dürfen, sondern auch vorab die Kabinenansprache von Luis Prantl miterleben dürfen.

Für eine Teilnahme müssen die Kids Videos der Einzelchallenges, die vorab von den Jugend- und Athletiktrainern auf den Social Media Kanälen der Chiemgau Baskets bekannt gegeben werden, immer bis spätestens Freitag um 20 Uhr teilen. Wichtig ist dabei die Verwendung des Hashtags #chiemgaubasketslockdownchallenge. Den Anfang machte in der abgelaufenen Woche eine Kombination aus je einer 30-sekündigen Kraft- und Dribbling-Übung.

 

Per Videobotschaft erklären Philipp Junge und Kenan Biberovic die erste Lockdown Challenge.

 

Damit reagieren die Chiemgau Baskets proaktiv auf die temporäre Schließung der Hallen. Entwickelt wurde die Initiative von Athletikcoach Philipp Junge, Kenan Biberovic sowie Lorenzo Griffin, Luis Prantl und Christian Biebl. „Dank der ausgeprägten Medienkompetenz und der Kreativität unseres Trainerstabs sind wir in der Lage, digitale Trainingsangebote und kleine Wettkampfspiele anzubieten“, freut sich Abteilungsleiter Franz Buchenrieder, „damit können wir diese Phase der Einschränkungen überbrücken und etwas Spielfreude und Abwechslung vermitteln.“ Neben den sozialen Medien soll dabei auch der gerade frisch designte Internetauftritt helfen, der unter www.chiemgau-baskets.de zu erreichen ist.

Für Luis Prantl ist die Betreuung der Initiative gleichzeitig die erste Amtshandlung in einer neuen Rolle. Nachdem Luis Pires das Amt des Jugendkoordinators aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, erklärte sich sein Wasserburger Namensvetter bereit, interimsweise zu übernehmen. Somit wird der Cheftrainer der Bayernliga-Herren vorerst in einer Doppelfunktion für die Chiemgau Baskets tätig sein. Pires bleibt der Abteilung weiterhin als U12-Trainer sowie als Betreuer der Schulkooperation mit der Ludwig-Thoma-Grundschule erhalten. Neben den vielfältigen Koordinationsaufgaben war der Spanier zuletzt etwa verantwortlich für die Schulkooperationen, Trainertreffen und hat auch im Hintergrund beratend und operativ gewirkt.

„Luis Pires hat gemeinsam mit mir vor eineinhalb Jahren die Doppel-Funktion als Trainer und Jugendkoordinator übernommen und in dieser anstrengenden Phase sehr viel qualitative Aufbauarbeit für das heutige Basketball-Programm geleistet“, so Franz Buchenrieder, „wir danken ihm für seine bisherige akribische und leidenschaftliche Jugendarbeit und sind erfreut, dass er weiterhin als Trainer und SAG-Leiter zur Verfügung steht.“ Nachdem Pires wegen zunehmender beruflicher Arbeitslast seine koordinierende Funktion im Jugendbereich nicht mehr ausüben konnte, ist der Abteilungsleiter der Chiemgau Baskets froh, in Luis Prantl „einen kompetenten Nachfolger“ präsentieren zu können. Da der Headcoach der Herren I hat bekanntlich seine Wurzeln im Jugendbereich hat, lag die Übergangslösung für Buchenrieder auf der Hand.

Prantl weiß dabei seine Ziele für den Jugendbereich eindeutig zu definieren: „Kein einziges Kind im Lockdown verlieren und neue hinzugewinnen. Dabei setzen wir nun vor allem auf die sozialen Medien, die für die Kids gerade jetzt von noch größerer Bedeutung sind.“ Doch auch für die regulären Kernaufgaben eines Jugendkoordinators hat sich der 20-Jährige einiges vorgenommen. So plant er die Ausarbeitung eines individuellen Konzeptes, mithilfe dessen die Identität der Chiemgau Baskets auf dem Feld über alle Teams hinweg sichtbar gemacht werden soll. Als Idealvorstellung kann damit ein Spieler jederzeit in anderen Teams eingesetzt werden und weiß dabei genau, was ihn erwartet.

Für die Coaches verspricht der Ansatz Planungssicherheit und Transparenz. „Die Trainer bekommen dabei natürlich auch Freiheiten“, sagt Prantl, „aber ein roter Faden soll erkennbar sein.“ Für die kommende Zeit der Konzeptionierung freut sich der neue Jugendkoordinator darauf, dass jeder Coach seine individuellen Fähigkeiten zur Erarbeitung der Philosophie einbringt. Als großes Ziel steht für die Chiemgau Baskets, die sich auch zukünftig voll und ganz der Ausbildung des eigenen Nachwuchses verschrieben haben, möglichst viele Jugendspieler in die ersten Mannschaften zu bringen.

SK

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