Noel Friedl verstärkt die Chiemgau Baskets

Noel Friedl verstärkt die Chiemgau Baskets

Der 18-Jährige ergänzt das Quartett der TVT-Rookies Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier

Der gebürtige Wasserburger Noel Friedl spielt diese Saison für die Chiemgau Baskets. Der 18-Jährige wird für eine Spielzeit vom ProB-Club TSV Oberhaching Tropics ausgeliehen. Friedl führt damit eine junge Garde an, die schon länger für die Basketballer des TV Traunstein (TVT) aktiv ist: Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier.

 

Noel Friedl stieg beim TSV Wasserburg in den Basketballsport ein und spielte zeitweise auch beim SB DJK Rosenheim. Letzte Saison verpflichtete der Zweitligist Oberhaching den 1,96-Meter-Mann als Perspektivspieler und lieh ihn zunächst für eine Spielzeit zum Regionalligisten Bad Aibling und nun nach Traunstein aus, damit er Spielpraxis sammeln kann. „Wir sind sehr glücklich, in Noel jemand bekommen zu haben, der uns auf den großen Flügelpositionen weiterhelfen und ein wichtiger Spieler für uns werden kann“, so Headcoach Tobias Guggenhuber. Friedl sei ein flexibel einsetzbarer Spieler mit großem Spielverständnis, der hervorragend ausgebildet sei. „Ich war erst bei zwei Trainingseinheiten dabei, aber die haben Spaß gemacht und das Team hat mich gut aufgenommen“, freut sich der Wasserburger auf die Saison in Traunstein, die mit dem Heimderby gegen die Wacker Knights Burghausen am 15. Oktober (18.30 Uhr) beginnt.

Ebenfalls zufrieden ist Guggenhuber mit dem Quartett an jungen Spielern, die schon länger beim TVT sind und auch in den letzten Spielzeiten schon Bayernliga-Luft geschnuppert haben. „Als Trainer sind wir glücklich, junge Spieler entwickeln zu können, damit sie den Schritt von den Herren II zu den Herren I machen. Felix Schwankner, Aris Ipate, Jonas Keil und Timo Endlmaier zeigen Einsatzbereitschaft und Trainingswillen. Sie haben in den ersten Vorbereitungsspielen auch schon bewiesen, dass sie richtig wertvoll für die Mannschaft sein können. Vor allem Felix hat einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder stimmt seinem Headcoach zu: „Wir freuen uns über die konkreten Chancen und Entwicklungsperspektiven, die die Chiemgau Baskets jungen Talenten bieten können. Das sehen wir als einen zentralen Baustein unseres New-Spirit-Konzepts. Unser Trainerstab ist dabei, unsere Perspektivspieler behutsam und geduldig an ein deutlich höheres Spielniveau heranzuführen.“ Doch dazu sei noch viel intensive Detailarbeit durch die Spieler zu leisten, damit sie zukünftig entsprechende Rollen übernehmen können. Zudem gelte es, falschen Erwartungen und Ratgebern zu widerstehen.

Felix Schwankner hatte letztes Wochenende beim Alpencup gegen den Regionalligisten Haching Baskets 21 Punkte gesammelt. Der Sohn des früheren Abteilungsleiters Stefan Schwankner hat bereits mit sechs Jahren begonnen, Basketball zu spielen, und geht damit in seine 14. Saison beim TVT. „Die Jahre sind so schnell vorbeigegangen, ich kann mich noch gut an mein erstes Training erinnern – und es macht immer noch Spaß“, so der 19-Jährige. In das Spiel gegen Unterhaching sei er ohne große Erwartungen gegangen und habe einfach nur sein Bestes geben wollen. „Es hat alles gut funktioniert und es freut mich total, dass wir als Team so gut zusammengespielt und den Sieg geholt haben“, so der 1,88-Mann.

Jonas Keil begann mit zwölf Jahren beim TVT Basketball zu spielen und ging nach einer Saison zur Internationalen Basketball Akademie München, wo er zwei Jahre lang ausgebildet wurde. Dann spielte der 1,93 Meter große 17-Jährige, der vor dem Abitur steht und beide Guard-Positionen besetzen kann, zeitweise in Doppellizenz für Rosenheim und Traunstein. Aris Ipate kam vor drei Jahren aus Rumänien nach Traunstein, stieg bei den Chiemgau Baskets im U16-Team ein und wurde bereits in seinem zweiten Jahr bei den Herren in der Bayernliga eingesetzt. In seiner alten Heimat hatte der heute 19-Jährige mit 13 Jahren in der Schule mit dem Sport begonnen. „Mir gefällt das Training mit den neuen Coaches, die Motivation im Team stimmt und ich hoffe, es wird eine gute Saison für uns“, so der 1,87 Meter große Guard. „Aris und Jonas haben Potenzial“, lobt Headcoach Guggenhuber Ipate und Keil. „Sie haben noch viel Arbeit vor sich, sind aber auf einem guten Weg.“

Timo Endlmaier, den Guggenhuber als körperlich schon sehr weit einschätzt, ist seit neun Jahren beim TVT. Der 1,90 Meter große 19-Jährige spielt meist als Power Forward und auf den Flügeln: „Ich werde versuchen, mich hochzuarbeiten. Die Stimmung im Team ist super, wir sind wie eine Familie.“ Gerade von Spielern wie Neuzugang Kazuhiko Yokoyama, der Erfahrung aus diversen zweiten europäischen Ligen mitbringt, könne man viel lernen: „Man sieht die Intensität, mit der er spielt, und versucht selbst, auch diese Intensität zu erreichen.“

Die junge Garde der Chiemgau Baskets (v.l.n.r.): Timo Endlmaier, Aris Ipate, Noel Friedl, Jonas Keil und Felix Schwankner. Credit: Chiemgau Baskets

Luis Pires bleibt bei den Chiemgau Baskets

Luis Pires bleibt bei den Chiemgau Baskets  

Der Jugendtrainer und Mini-Koordinator verlängert sein Engagement um ein weiteres Jahr • Boom im Nachwuchsbereich • Junior Camp von 5. bis 7. September 2022

Luis Pires, der Jugendtrainer und Koordinator der „Minis“ (5 bis 11 Jahre) der Chiemgau Baskets, hat sein Engagement für die Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) um ein weiteres Jahr verlängert. Der gebürtige Spanier, der exzellent Deutsch spricht, ist seit der Saison 2018/19 im Jugendbereich der Baskets tätig. Gemeinsam mit Abteilungsleiter Franz Buchenrieder entwickelte er das sportliche Grundkonzept „New Spirit“ und baute den Minibereich dynamisch auf. Dieser besteht aus der 2021 neu eingeführten Gruppe „Ballspaß“ (5 bis 7 Jahre), die von Julia Hartl geleitet wird, sowie den Gruppen U8 bis U12. Diese umfassen inzwischen jeweils um die 20 Spielerinnen und Spieler. Um diese leistungsgerecht anleiten und weiterentwickeln zu können, wurden die Gruppen jeweils in Angebote mit Grundlagen- und Fortgeschrittenentraining unterteilt.

Luis Pires, der in Barcelona geboren ist, 2014 in den Chiemgau zog und inzwischen in Salzburg lebt, begann mit elf Jahren mit dem Basketball. Schon früh schlug der 50-Jährige eine Trainerkarriere ein, in der er Teams aller Altersklassen trainierte. Er war der erste Coach, den Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder nach dessen Amtsantritt 2019 zum TVT holte. Mit seiner Arbeit bei den Jüngsten der Abteilung legt er die Grundlage für alle folgenden Altersgruppen im Jugendprogramm der Traunsteiner Basketballer. Pires betreut auch beim Junior Camp, das die Chiemgau Baskets von 5. bis 7. September 2022 in der AKG-Sportarena in Traunstein veranstalten, die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Anmeldung unter www.chiemgau-baskets.de).

„Es sind nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Gründe“, erklärt Pires seine Entscheidung, sich weiterhin bei den Baskets zu engagieren. „Franz hat dieses Abenteuer angefangen und ich war gleich an Bord. Wir hatten damals nur sieben oder acht Kinder in der Halle. Heute haben wir mehrere Gruppen mit je 20 Kindern und bekommen wöchentlich neue Anmeldungen von Eltern, deren Kinder bei uns mittrainieren möchten.“ Das sei kein Zufall, sondern das Ergebnis dauerhafter Arbeit. Er wolle dieses Projekt weiterentwickeln, weil Traunstein ein riesiges Potenzial habe und er mit den Kindern, Familien und Franz Buchenrieder persönlich verbunden sei.

„Unser Nachwuchsbereich boomt und der Minibereich hat dabei den größten Zuwachs“, freut sich Buchenrieder. Mit über 80 neu abgeschlossenen Mitgliedschaften im Laufe der letzten Saison sei der Abteilung Basketball trotz der Corona-Pandemie ein beachtlicher Entwicklungsschritt gelungen. „Unsere Trainer sind der Kern und das Markenzeichen unseres Programms. Daher sind wir sehr glücklich, mit Luis einen engagierten und kompetenten Trainer bei uns im Verein zu haben“, so Buchenrieder. „Neben den sportfachlichen Aufgaben und der Freude an der Bewegung stehen gerade in diesen Altersgruppen auch die Wertevermittlung und die Erziehung im Vordergrund.“ Basketball könne einen Beitrag leisten, Disziplin, Opferbereitschaft, Teamgeist und Leistungswille zu fördern. Doch ohne die hervorragende soziale und fachliche Kompetenz von Trainern wie Luis Pires könne das nicht gut gelingen, so der Abteilungsleiter weiter.

Pires erklärte, dass seine Arbeit auf zwei Grundlagen aufbaue: „Erstens wollen wir, dass die Kinder bei uns ein positives sportliches Erlebnis genießen können. Das heißt, dass sie als Kinder wahrgenommen werden, und dass die Inhalte, die umgesetzt werden, sowohl im sportlichen Bereich als auch in Bezug auf Werte und Disziplin zu ihrer optimalen Entwicklung beitragen.“ Zweitens sei er überzeugt, dass es Kinder mit einem natürlichen Talent gebe, die gefördert und gefordert werden können. Diese Kinder sollen ihr ganzes Potenzial entfalten: „In der Zukunft werden sie die Möglichkeit haben, in unserem Herrenteam zu spielen. Und wer weiß, ob es nicht irgendwann einen neuen Nowitzki aus Traunstein geben wird! Hauptsache ist, dass wir uns an ihre Bedürfnisse und ihre Natur anpassen.“ Dabei spielen laut Pires die Familien eine entscheidende Rolle: „Erfolg ist das Ergebnis von Arbeit – und wir sprechen nicht nur vom Sport, sondern auch vom Leben. Zweimal pro Woche mit den Teamkollegen zu spielen, sollte das Ziel für jedes Kind sein. Wir werden uns darum kümmern, dass die Trainings abwechslungsreich sind und Spaß machen.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder (r.) freut sich über die Vertragsverlängerung von Jugendtrainer Luis Pires. Credit: Chiemgau Baskets

Chiemgau Baskets verpflichten mit Aaron Mitchell neuen Top-Trainer

Chiemgau Baskets verpflichten mit Aaron Mitchell neuen Top-Trainer

Der neue Jugendkoordinator und Assistant Coach der Herren spielte früher in der EuroLeague und trainierte bereits mehrere Erstligateams sowie eine Nationalmannschaft.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden in der Vorsaison als Bayernliga-Zweite ist den Chiemgau Baskets eine spektakuläre Neuverpflichtung für ihren Trainerstab gelungen: Aaron Mitchell unterstützt die Basketballer des TV Traunstein ab sofort als Jugendkoordinator und Nachwuchstrainer sowie Assistant Coach des Herrenteams. Der 52-Jährige aus Louisiana bringt als ehemaliger EuroLeague-Spieler, National- und Erstligacoach reiche Basketballerfahrung und großes Fachwissen mit.

Der gebürtige Amerikaner spielte von 1987 bis 1991 an der University of Louisiana at Lafayette in der NCAA und gehörte kurzzeitig zum Kader der NBA-Mannschaft Portland Trail Blazers. Im Laufe seiner Profikarriere folgten Engagements für Vereine aus acht Ländern, u. a. Frankreich, Israel und Italien, wo er für den Erstligisten Siena in der EuroLeague auflief. Mitchell beendete seine Laufbahn als Spielertrainer beim damaligen österreichischen Erstligisten UBC Mattersburg. 2007 wechselte er zu den Panthers Fürstenfeld, mit denen er als Coach die österreichische Staatsmeisterschaft und den Pokal gewann. Nach Trainerstationen bei Vereinen in Österreich, Libanon und Ungarn arbeitete Mitchell 2015 und 2016 als Nationaltrainer in Bahrain. Danach fungierte er als Headcoach bei der BBU Salzburg und zuletzt beim Zweitligisten Wörthersee Piraten.

Aaron Mitchell übernimmt bei den Chiemgau Baskets hauptamtlich die Funktion des Jugendkoordinators und betreut die Nachwuchsteams der U18/Herren II sowie der U16 als Headcoach. Zudem verstärkt er als Assistant Coach den Trainerstab des Bayernliga-Herrenteams: „Der Hauptgrund, warum ich mich für die Baskets entschieden habe, ist die Möglichkeit, ein Programm mit aufzubauen und eine Kultur zu entwickeln, die auf Basketball, Bildung und Lebenskompetenzen basiert. Auch meine Beziehung zu Franz hat eine wichtige Rolle bei meiner Entscheidung gespielt.“

Franz Buchenrieder, Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, bestätigte: „Ich bin seit drei Jahren mit Aaron im Kontakt und freue mich riesig, dass wir ihn jetzt engagieren konnten. Er wird in den nächsten Jahren das Fundament unseres Programms, die Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit, mitprägen und im Herrenbereich neue Akzente setzen.“ Mitchell sei daher genau an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Herrenbereich positioniert, so der Abteilungsleiter. „Sein Erfahrungsschatz und seine Persönlichkeit bedeuten einen großen Schritt in der Entwicklung unseres Programms.“ Buchenrieder kündigt bereits weitere Neuigkeiten an: „In Kürze werden wir die Verpflichtung des neuen Headcoachs der Herren I sowie die Rekrutierung eines neuen Jugendtrainers und Bayernligaspielers bekannt geben können.“

Mitchell hat sich langfristig hohe Ziele gesetzt: „Wir wollen die Baskets zu einem der führenden Clubs in der Region machen und ein familiäres Umfeld schaffen, auf das sich der Verein verlassen kann.“ Seine erste große Aufgabe wird das Junior Camp sein, das die Chiemgau Baskets zu Ende der Sommerferien von 5. bis 7. September 2022 in der AKG-Sportarena in Traunstein veranstalten und zu dem man sich hier bereits anmelden kann.

Zoltán Lippay, der zuletzt als Headcoach beim Herrenteam der Baskets fungierte, wird kommende Saison die U20 weiblich betreuen. Er baut ab der U14 weiterhin den weiblichen Jugendbereich auf und wird dabei von Annika Mährle unterstützt. „Wir danken Zoltán sehr herzlich, dass er in der zweiten Hälfte der letzten Saison als Coach eingesprungen ist und das Herrenteam auf den zweiten Platz der Bayernliga geführt hat“, so Buchenrieder. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm!“ Verabschiedet haben sich die TVT-Verantwortlichen dagegen von den bisherigen Herrenspielern und Coaches Florian Pavic und Kenan Biberovic. Während Pavic, der zuletzt ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Baskets abgeleistet hatte, studienbedingt zum letztjährigen Bayernliga-Konkurrenten TS Jahn München wechselt, schließt sich Biberovic der BBU Salzburg an. „Wir bedanken uns bei beiden für ihre engagierte Arbeit als Jugendtrainer und für ihren Einsatz als Bayernligaspieler“, sagte Franz Buchenrieder. „Wir werden unser Programm in der Qualität der Trainer und der Organisation weiter ausbauen und als Verein damit noch attraktiver werden, um Talente und Qualität nachhaltig in Traunstein zu binden.  Das ist eine strategische Aufgabe für den (Basketball-) Standort Traunstein und eine gemeinsame Aufgabe aller Partner, Sponsoren und Beteiligten.“

Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder (r.) begrüßt mit Aaron Mitchell einen ehemaligen EuroLeague-Spieler und Meistertrainer als Jugendkoordinator und Coach bei den Chiemgau Baskets. Credit: Chiemgau Baskets

U 18 der Chiemgau Baskets verpasst knapp die Meisterschaft

U 18 der Chiemgau Baskets verpasst knapp die Meisterschaft

Das Rookie-Team holt beim Final Four in Ismaning den zweiten Platz • Coach Flo Pavic mit Saisonverlauf zufrieden

Eine turbulente Saison liegt hinter der U 18 der Chiemgau Baskets. Geprägt von Lockdowns und zahlreichen Spielabsagen, ging am letzten Samstag eine besonders lange Saison in der Basketball-U-18-Bezirksliga zu Ende. Zum Abschluss gab es für das älteste Nachwuchsteam der Chiemgau Baskets mit einem Final-Four-Turnier in Ismaning und dem Kampf um die Meisterschaft noch ein spannendes Highlight.

Teilnehmer des Finalturniers waren jeweils die beiden Erst- und Zweitplazierten der Bezirksliga Oberbayern Gruppe Ost und West. Von der Bezirksliga Ost waren als Tabellenerster die Chiemgau Baskets des TV Traunstein (TVT) und der Gastgeber TSV Ismaning am Start. Aus der Bezirksliga West nahmen der Erstplatzierte BC Hellenen München II und der SV Germering teil.

Das erste Halbfinale des Turniers entschieden die Hellenen aus München klar mit 68:44 gegen Ismaning für sich. Nun waren die Chiemgau Baskets an der Reihe und mussten gegen den SV Germering bestehen. Aufgrund von Ausfällen einiger Leistungsträger wie Dean Enns, Valentin Varga, David Heuwinkel und Marius Schmied konnte Coach Flo Pavic nur auf einen Acht-Mann-Kader zurückgreifen. Trotz einer kleinen Rotation ließen die Jungs aus Traunstein über das ganze Spiel nichts anbrennen und gewannen jedes Viertel. Getragen von den starken Scorern Jonas Keil und Aris Ipate sowie der wichtigen Rebound-Arbeit von Markos Bamis und Riccardo Reffo gewann die U18 schließlich mit 65:47. Besonders tat sich dabei der erst 15-jährige Youngster Raphael Kirschner hervor, welcher 16 Punkte erzielte und für ein Highlight sorgte, als er innerhalb einer Minute zwei Drei-Punkte-Würfe versenkte.

Nach einer kurzen Pause stießen die jungen Traunsteiner im Finale auf den Turnierfavoriten, die BC Hellenen München II. In einer ausgeglichenen Partie gingen die TVT-Jungs bei einem Spielstand von 30:26 mit einem Vier-Punkte-Vorsprung in die Pause. Im dritten Viertel lieferten die Baskets zunächst ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Im Angriff klappte alles, und in der Defensive verzeichneten sie viele Balleroberungen. Das Resultat: ein Elf-Punkte-Vorsprung. Überragend in dieser Phase war vor allem Topscorer Jonas Keil, der in kurzer Zeit drei Dreier einnetzte und im gesamten Spiel 37 Punkte holte. Leider konnte die U18 dieses Niveau nicht bis zuletzt durchhalten und die Hellenen glichen zur Viertelpause aus.

Im letzten Viertel machte sich dann bemerkbar, dass die Hellenen mit vier Spielern mehr auf der Bank breiter aufgestellt waren, während den Baskets langsam die Kraft ausging. Trotz eines großen Kampfes mussten sich die Youngster aus dem Chiemgau am Ende mit 55:65 gegen München geschlagen geben. Coach Flo Pavic zeigte sich dennoch zufrieden: „Obwohl wir in dieser Saison mit vielen Schwierigkeiten wie Spielabsagen und Lockdowns zu kämpfen hatten, haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert und sind als Team zusammengewachsen. Wir sind Erster in der Bezirksliga Ost geworden und haben im Final Four trotz vieler Ausfälle einen großen Kampf abgeliefert. Wir können zufrieden auf die Saison zurückblicken.“ Nach einer sehr langen Saison beginnt nun die Off-Season und damit die Zeit, um die Akkus wieder aufzuladen.

 

Punkteverteilung bei den Chiemgau Baskets:

Halbfinale gegen SV Germering: Jonas Keil (20/2), Raphael Kirschner (16/2), Aris Ipate (15/3), Markos Bamis (6), Riccardo Reffo (6), Krists Fridrihsons (2), Heye Gädt, Johannes Nebauer.

Finale gegen BC Hellenen München II: Jonas Keil (37/5), Aris Ipate (10/2), Riccardo Reffo (6), Raphael Kirschner (2), Markos Bamis, Krists Fridrihsons, Heye Gädt, Johannes Nebauer.

Aris Ipate sammelte im Bezirksliga-Finale gegen BC Hellenen München 10 Punkte – leider reichte es für die U 18 der Chiemgau Baskets am Ende nicht ganz, um die Landeshaupstädter zu schlagen. Credit: hello.itsjana

Chiemgau Baskets ziehen Fazit zur Saison 2021/22

Chiemgau Baskets ziehen Fazit zur Saison 2021/22

Bayernliga-Team erringt Vizemeisterschaft in Bayernliga • U18 Vizemeister der Bezirksliga • U16 Meister der Bezirksliga • Punkterunden der U12, U14 und U20w coronabedingt abgebrochen

Nachdem die U18 am Wochenende die Bezirksliga abgeschlossen hat, ist die Basketballsaison 2021/22 für die Chiemgau Baskets nun endgültig zu Ende. Damit ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen: Während das Bayernliga-Team des TV Traunstein (TVT) die Vizemeisterschaft und damit die beste sportliche Platzierung seit den 1980er-Jahren erreichte, wurde die U18 Vizemeister in der Bezirksliga. Die U16 sicherte sich sogar die Meisterschaft in der Bezirksliga. Außerdem verzeichnete die Abteilung in der vergangenen Saison einen starken Mitglieder- und Zuschauerzuwachs.

 

Der U18 war der Einzug in die „Final Four“-Runde der Bezirksliga gelungen, die am Samstag in Ismaning ausgetragen wurde. Hier bezwang das Traunsteiner Nachwuchsteam von Coach Florian Pavic zunächst den SV Germering. Im Finalspiel mussten sich die jungen TVTler jedoch nach großem Kampf dem körperlich robusten BC Hellenen München mit 55:65 geschlagen geben und sich daher mit dem Titel des Vizemeisters begnügen. Die anderen TVT-Jugendteams der U20 weiblich, U14 und U12 konnten aufgrund zahlreicher coronabedingter Spielabsagen ihre jeweiligen Punkterunden nicht abschließen.

Die Covid-19-Pandemie hat den Sportvereinen und Fitnessstudios in den vergangenen zwei Jahren hohe Verluste an Mitgliedern beschert. Laut Baye­ri­schem Landes-Sport­ver­band (BLSV) haben die bayerischen Vereine zwischen Ende 2019 und Ende 2021 über 150.000 Mitglieder verloren. Die deutsche Fitnessbranche beklagte 2021 sogar den Wegfall von über einer Million Mitgliedschaften. Auch die Basketball-Saison 2021/22 der Chiemgau Baskets war in diesem Umfeld überschattet von Corona-Lockdowns, Liga-Unterbrechungen und Spielabsagen sowie einem Covid-Ausbruch im Bayernliga-Team des Vereins. Die ständig neuen Hygienevorschriften für Trainings- und Spielbetrieb brachten überdies einen erheblichen zusätzlichen administrativen und sportorganisatorischen Aufwand mit sich. „Das Thema Corona hat allen Beteiligten sehr viel an mentaler Kraft abverlangt und war für die Organisation des Betriebs ein wahrer Albtraum“, blickt Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder zurück. „Auch die Kosten- und Einnahmeseiten waren von den Störungen erkennbar getroffen.“ Mit einer rein auf Ehrenamtlichkeit aufgebauten Vereinsstruktur sei so ein Spielbetrieb wie bei den Chiemgau Baskets eigentlich kaum zu bewältigen. Für jeden Sportler bedeuteten die Störungen und Unregelmäßigkeiten in der Trainings- und Wettkampfstruktur außerdem Stress für den Körper und die Psyche.

„Dennoch haben wir Basketballer als Organisation in den vergangenen zwölf Monaten in der Entwicklung einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht“, betont Buchenrieder. „Das kann uns jetzt keiner mehr nehmen. Wir sind organisatorisch enorm gewachsen und waren zudem sportlich erfolgreich. Dies war nur dank der großen Motivation der Trainer, Spieler, Funktionsträger und Helfer zu schaffen.“

Buchenrieder berichtet, dass sich die Mitgliederzahlen der Abteilung Basketball sprunghaft erhöht haben. Trotz der üblichen Fluktuation stehe bei den Aktiven eine Steigerung um über 50 % zu Buche. Der positive Trend gehe durch alle Geschlechter und Altersgruppen, wobei man den größten Zuwachs bei den Minis (5 bis 12 Jahre) registrierte. Ferner wurde das Organisationsteam für Heimspielmanagement, Marketing, PR, Finanzen und Schulkooperationen auf acht Ehrenamtliche ausgebaut.

„Mit rund 2000 Teilnehmern an der ‚Traunsteiner School-Tour‘ und über hundert Teilnehmern an unseren beiden ‚Junior-Camps‘ haben wir neue Rekordzahlen erzielt“, so Buchenrieder weiter. Auch bei den Zuschauerzahlen in der Bayernliga verzeichneten die Baskets einen signifikanten Anstieg – trotz Corona. Höhepunkte waren die ausverkauften Spiele gegen den FC Bayern München IV und TS Jahn München, als die Fans die AKG-Sportarena in einen wahren Hexenkessel verwandelten. Und noch eine Zahl freut den Abteilungsleiter: „Die Anzahl der Sponsoren wurde zwischenzeitlich auf 30 erhöht.“

Jetzt sei man dabei, die Saison zu analysieren und die Weichen für die nächste Spielzeit zu stellen. „Es ist beabsichtigt, den Trainerstab auszubauen und die Organisation an die gewachsenen Anforderungen anzupassen – auch im Hinblick auf die vielen Neumitglieder, das Anwachsen der Fans bei den Heimspielen und den gesteigerten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb“, so Buchenrieder. Dazu werde man in den kommenden Wochen Gespräche führen, um dann im Spätsommer gut gerüstet in die neue Saison zu starten.

Die Chiemgau Baskets bei einer Auszeit während des Spiels gegen den FC Bayern München IV vor vollbesetztem Haus. Credit: Robin Stein/Chiemgau Baskets.

Neue Trikots für die Jugendteams der Chiemgau Baskets

Neue Trikots für die Jugendteams der Chiemgau Baskets

Vier Partner ermöglichen neue Trikotsätze für den Nachwuchs

Dank ihrer Partner rüsten die Chiemgau Baskets vier Jugendteams mit neuen Trikots aus: Die U12 wird vom Venezia Eiscafé, die U14 von der Apotheke am Stadtpark, die U16 von der Firma Lampersberger und die U18 von der St. Leonhardsquelle ausgestattet. Das Bayernliga-Team wurde schon vor Beginn der Saison von dem Traunsteiner Unternehmen Spreadfilms mit aktuellen Dressen versorgt. Damit haben nun die Wettkampfteams in vier Jugend-Altersklassen und das Erste Herrenteam neue Trikotsätze von Macron, dem Sportswear-Partner der Chiemgau Baskets, erhalten.

Die Kosten übernahmen die jeweiligen Partnerfirmen, die dauerhafte Sponsoring-Vereinbarungen mit der Basketballabteilung des TV Traunstein abgeschlossen haben. „Wir sind glücklich, dass die Unternehmen der Region unsere Jugendarbeit so wertschätzen“, freut sich der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder, der die Verträge abgeschlossen hat. „Wir spüren eine große Bereitschaft der Wirtschaft, unser Konzept und Programm nachhaltig zu unterstützen. Dafür sind wir sehr dankbar.“Von der Partnerschaft mit Macron profitieren übrigens nicht nur die Aktiven der Chiemgau Baskets: Im Online-Shop auf www.chiemgau-baskets.de finden alle Sportbegeisterten qualitativ hochwertige Sportkleidung in schickem Vereinsdesign.


Junior Camp der Chiemgau Baskets kam sehr gut an

Junior Camp der Chiemgau Baskets kam sehr gut an

71 Anmeldungen für das mehrtägige Basketball-Camp in den Faschingsferien

Das Junior Camp der Chiemgau Baskets war ein Volltreffer: 71 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren hatten sich für das dreitägige Camp angemeldet – und der Basketball-Nachwuchs war über die gesamte Dauer der Veranstaltung mit Feuereifer am Dribbeln, Passen und Werfen. Die Coaches des TV Traunstein (TVT) boten vom 28. Februar bis 2. März 2022 ein abwechslungsreiches ganztägiges Trainingsprogramm, aber auch Unterhaltungsangebote für den Abend.

Ganz blieb leider auch diese Veranstaltung nicht von Corona verschont: Einige der angemeldeten Teilnehmer sowie zwei der eingeplanten Coaches mussten wegen positiver Tests zu Hause bleiben. Alle weiteren Schnelltests am Montag und Mittwoch blieben negativ. Die TVT-Trainer Kenan Biberovic, Florian Pavic, Zoltán Lippay, Kameron Rooks und Albion Tahiri teilten die Spielerinnen und Spieler zu Beginn in altersgerechte Gruppen auf. Vormittags standen in der AKG-Sportarena technische Einheiten auf dem Programm, am Nachmittag wurde in verschiedenen Formaten gespielt. 30 der Kids, die aus dem ganzen Chiemgau und teilweise aus dem Landkreis Rosenheim kamen, blieben über Nacht in der Halle und schliefen auf Turnmatten im Schlafsack. Mittagessen gab es beim Gastropartner Höllbräu, für Abendessen und Frühstück sorgten die Helferinnen und Helfer der Chiemgau Baskets direkt in der Halle.

„Das Camp war ein voller Erfolg“, resümierte Florian Pavic. „Es war schön zu sehen, dass nicht nur Vereinsmitglieder teilgenommen haben, sondern auch Kids von außerhalb. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Kids waren motiviert bei der Sache.“ Pavic kümmerte sich um die jüngeren Spieler und legte dabei besonderen Wert auf das Grundlagentraining. „Das Camp bot viel Trainingszeit, weshalb wir verschiedene Übungen im Bereich Passen, Wurf, Dribbling und Defense mit zahlreichen Wiederholungen machen konnten.“ Den Nachmittag verwendete er vor allem für Spiele und Turniere.

Noch differenzierter waren die Einheiten bei den Jugendlichen. „Am Vormittag trainierten wir Koordination und Fußarbeit, Fitness und Ausdauer, Ballhandling, Defense, Passen und Werfen sowie kreatives oder auch athletisches Abschließen“, fasst Kenan Biberovic das Programm für die älteren Campteilnehmer zusammen. „Nachmittags kamen dann verschiedene Spielformen zum Einsatz: eins gegen eins, zwei gegen zwei mit und ohne Handicap oder ganz klassisch fünf gegen fünf.“ Dazu wurden Wurfspiele ausgetragen, bei denen der Gewinner beispielsweise ein Freigetränk erhielt. „Die Kids waren voll dabei und der ganze Vibe war sehr positiv“, freut sich Biberovic. „Viele von ihnen sind am letzten Tag mit Muskelkater und müde heimgegangen!“ Am Abend organisierten die Campteilnehmer selbstständig kleine Spiele oder forderten auch die Coaches zu Duellen heraus. Außerdem schaute man gemeinsam den Blockbuster „Space Jam: A New Legacy“ mit Basketball-Superstar LeBron James an und besuchte das Training der ersten Herrenmannschaft. Das nächste Camp beabsichtigen die Chiemgau Baskets in den Herbstferien abzuhalten.

Die TVT-Coaches Kameron Rooks (l.), Kenan Biberovic und Florian Pavic (r.) klatschen nach erfolgreichem Camp mit den Teilnehmern ab. Credit: Robin Stein/Chiemgau Baskets

Erfolgreiche Jugendarbeit beim TV Traunstein

Erfolgreiche Jugendarbeit beim TV Traunstein

Chiemgau Baskets melden erfreuliche Zahlen beim Nachwuchs

Die erste Herrenmannschaft der Chiemgau Baskets spielt diese Saison in der Bayernliga Süd ganz oben mit. Aber auch im Jugendbereich vermeldet die Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT) erfreuliche Nachrichten. Ganz gegen den Trend in vielen anderen Vereinen sind die Mitgliederzahlen beim Nachwuchs in den letzten Monaten rasant gestiegen. Dabei gab es auch im weiblichen Bereich starke Zuwächse. Und für das kommende Junior Camp in den Faschingsferien verzeichnen die Baskets eine neue Bestmarke.

„Zahlen lügen nicht“, freut sich der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, Franz Buchenrieder. 2021 seien die Mitgliederzahlen im Jugendbereich bei den Chiemgau Baskets im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent gestiegen – allen Corona-Hemmnissen zum Trotz. Auch im Bereich der weiblichen Basketballjugend über elf Jahre wuchs die Trainingsgruppe von Trainer Zoltán Lippay in den letzten Monaten kontinuierlich an. „Zu Beginn der Saison wechselten drei Spielerinnen aus dem U12-Mix-Training zu uns“, berichtet Lippay. Dann seien jeden Monat Spielerinnen dazugekommen, sodass die Gruppe nun dreizehn Mädchen umfasse. „Im Training herrscht gute Laune“, freut sich Lippay. „Die Mädchen arbeiten viel, haben aber auch viel Spaß.“

Annika Mährle, die beim TVT für den weiblichen Bereich verantwortlich ist, unterstützt Lippay im Training und organisatorisch im Hintergrund. „Aufgrund des wachsenden Interesses haben wir dieser Gruppe nun eine zweite wöchentliche Trainingszeit zur Verfügung gestellt, die gerne frequentiert wird“, berichtet sie. „Es gibt noch keine verschiedenen Altersklassen, alle trainieren momentan zusammen.“ Dies könne sich ändern, falls die Gruppe weiter wachse.

Voll eingeschlagen hat auch die im Herbst gegründete Ballspaßgruppe um Trainerin Julia Hartl. Sie umfasst zehn Kinder, die einmal pro Woche mit viel Freude Ball spielen. „Hier können die Kleinen ihren Spiel- und Bewegungsdrang voll ausleben und ein gutes Ballgefühl entwickeln“, erklärt Franz Buchenrieder. Aktiv unterstützt werden die Baskets von der erfahrenen Mini-Trainerin Maggie Hamberger, die kürzlich in den Chiemgau gezogen ist und ab sofort den Betreuerstab des TVT verstärkt.

Im Bereich der männlichen Jugend verzeichnen die Baskets ebenfalls ein signifikantes Wachstum der Mitgliederzahlen und eine hohe Trainingsbeteiligung. In den Altersgruppen U8/U10 bis U18 tummeln sich zweimal pro Woche zwischen zwölf und zwanzig Kids in den Trainingshallen. „Unsere Jugend-Headcoaches Luis Pires, Florian Pavic und Kenan Biberovic leisten hier Woche für Woche großartige Arbeit und werden dabei fachkundig von Leonie Schwaiger bei den Minis und Kameron Rooks in der Jugend unterstützt“, freut sich Franz Buchenrieder. Durch die qualifizierten Betreuer können die Gruppen im Training aufgeteilt werden, um eine höhere Intensität zu gewährleisten. Den größten Zulauf haben die Chiemgau Baskets in den Altersgruppen U8 bis U12. Hier wurden die Altersstufen nochmals in parallele Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene unterteilt. „Logistisch und personell ist das allerdings eine Herausforderung für unsere Organisation“, verdeutlicht Buchenrieder. „Daher suchen wir weiterhin nach motivierten Trainern und Betreuern, die sich aktiv einbringen wollen.“ Wer sich hierzu melden will, findet die Kontakte auf der Website der Chiemgau Baskets (www.chiemgau-baskets.de).

Eine weitere positive Meldung kommt vom Junior Camp. Der TVT organisiert seit Jahren in den Schulferien solche mehrtägigen Angebote für Jugendliche. Mit über 50 Anmeldungen für das kommende Junior Camp vom 28. Februar bis 2. März 2022 wurde eine neue Bestmarke im Verein aufgestellt. Darunter sind Teilnehmer aus dem gesamten Chiemgau, auch aus dem Landkreis Rosenheim. „Dieses tolle Angebot in der schulfreien Zeit untermauert den hohen Stellenwert der Jugendarbeit beim TV Traunstein“, ist sich der Abteilungsleiter sicher. „Mit unseren offenen Ferien-Trainingscamps treffen wir als Sportverein auf einen hohen Bedarf.“ Im Camp können die Kinder und Jugendlichen altersgerecht ihre Fertigkeiten verbessern, mit Gleichaltrigen ihre Freude am Basketball teilen und neue Freunde gewinnen.

Annika Mährle, die Verantwortliche für den weiblichen Bereich bei den Chiemgau Baskets, gibt einer Jugendspielerin Tipps.

School Tour ist gestartet

School Tour ist gestartet

Zu einem vollen Erfolg entwickelt sich die lange geplante School Tour 2021 der Chiemgau Baskets. Seit 22. September und noch bis 8. Oktober besuchen die Trainer und Spieler der Basketballabteilung des TV Traunstein täglich eine andere Grundschule oder weiterführende Schule in Traunstein und Umgebung. Schon in der ersten Woche ließen sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler so für den schnellen Teamsport begeistern, dass sie danach auch das Training des Vereins aufsuchten.

Der Startschuss zur School Tour fiel am vergangenen Mittwoch und Donnerstag in der Ludwig-Thoma-Grundschule in Traunstein. Bei altersgerechten Übungen sammelten die dritten und vierten Klassen unter Anleitung von Herren-Headcoach Luis Prantl, Minikoordinator Luis Pires, Jugendcoach und Herren-I-Spieler Florian Pavic sowie dem 2,17-Meter-Bayernligacenter Kameron Rooks erste Erfahrungen im Dribbeln, Passen und Körbewerfen. „Wir freuen uns, dass die Chiemgau Baskets eine School Tour organisiert haben, um unseren Schülerinnen und Schülern den Basketballsport näherzubringen“, sagte Schulleiter Alexander Fietz. „Gerade durch die lange Zeit der Einschränkungen sind die Kinder Feuer und Flamme für sportliche Aktivitäten in der Gruppe.“

Am Freitag waren die Basketballer dann in der Grundschule Haslach zu Gast, wo sie 120 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Sport vertraut machten. Ein zweiter Auftritt für die restliche Schülerschaft folgt diesen Mittwoch. Bis Ende nächster Woche suchen die Baskets außerdem die Reiffenstuel-Realschule, das Annette-Kolb-Gymnasium, das Chiemgau-Gymnasium und die Montessori-Schule in Traunstein sowie das Gymnasium Landschulheim Schloss Ising auf. Insgesamt kommen so bis zu 2000 Schülerinnen und Schüler aus der Region mit der Korbjagd in Kontakt. In Sportarbeitsgemeinschaften (SAG) an Annette-Kolb-Gymnasium, Chiemgau-Gymnasium, Ludwig-Thoma-Grundschule und Reiffenstuel-Realschule können sie dann das gesamte Schuljahr über ihre Basketballkenntnisse vertiefen. „Diese SAG bereichert unser Schulleben und bietet ein zusätzliches Bewegungsangebot für unsere Schülerinnen und Schüler“, erklärte Alexander Fietz. „Herzlichen Dank an die Verantwortlichen des Vereins, die diese Aktionen ermöglichen!“

Eine dieser Verantwortlichen ist Annika Mährle, die als Zuständige für Schulkooperationen die School Tour von Seiten des Vereins koordiniert. Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder berichtet, dass sich die aufwendige Organisation gelohnt hat: „Unsere Follow-up-Trainings nach der School Tour am letzten Freitag und Samstag haben voll eingeschlagen. Wir hatten 35 begeisterte neue Kinder in diesen Trainings und werden jetzt eigens am Dienstag und Donnerstag zwei zusätzliche Trainingsangebote für Einsteiger auflegen.“ Auch Headcoach Luis Prantl war äußerst zufrieden mit der Resonanz. „Die ersten Rückmeldungen der Eltern sind sehr, sehr positiv“, so der 21-Jährige. „Die Schulen sind sehr kooperativ. Ohne diese Hilfe würde das niemals so gut laufen. Jetzt wollen wir den neuen Kindern ein gutes Training anbieten – und da bin ich sehr zuversichtlich, schließlich haben wir super Trainer im Verein!“

Am Samstag, 2. Oktober, können die Schülerinnen und Schüler das Herrenteam der Chiemgau Baskets dann live erleben: In seinem zweiten und letzten Vorbereitungsspiel vor dem Saisonauftakt tritt der Bayernligist gegen die Baskets Vilsbiburg aus der 1. Regionalliga an. Das Match beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt in die AKG-Sportarena ist frei. Es gilt die 3G-Regel.

Baskets-Headcoach Luis Prantl unterweist Schülerinnen der Grundschule Haslach in der korrekten Wurfhaltung.

Christian Meiler und Julian Rosnitschek als neue Sportwarte vorgestellt

Christian Meiler und Julian Rosnitschek als neue Sportwarte vorgestellt

Meiler betreut die Jugendteams, Rosnitschek die Herren I • Luis Pires wird Koordinator und mit Florian Pavic Coach der „Minis“ • Bayernliga wird auf 13 Teams aufgestockt

Die Chiemgau Baskets haben ein neues Sportwarte-Duo: Christian Meiler kümmert sich ab sofort um den Jugendbereich der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT), Julian Rosnitschek betreut als sein Stellvertreter das Bayernliga-Herrenteam. 

Christian Meiler ist ein TVT-Urgestein und war lange als Spieler, Trainer und Schiedsrichter im Verein aktiv. „Ich habe mit sieben Jahren begonnen, beim TVT Basketball zu spielen, und bin durch alle Altersklassen gegangen. Das war eine super Zeit“, erinnert sich der 47-Jährige gerne an seine erste Phase bei den Traunsteiner Basketballern zurück. Nachdem er seine Karriere vor 19 Jahren wegen Verletzungen beenden musste und sich vom Basketball zurückgezogen hatte, besucht er seit drei Jahren wieder regelmäßig die Spiele des Bayernligateams. Anlass, nun auch wieder für den Verein aktiv zu werden, bot die Begeisterung seines Sohnes für den Sport. „Ich habe zu meiner Frau immer gesagt: Sollte er einmal Freude daran haben, dann mache ich auch wieder etwas für den Basketball.“ 

In Gesprächen mit Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder zeigte Meiler sich begeistert von der Entwicklung der Chiemgau Baskets. Als Sportwart wird er sich nun gemeinsam mit Julian Rosnitschek um die Organisation des Spielbetriebs kümmern. Meilers Aufgabenbereich umfasst die TVT-Jugendmannschaften, während Rosnitschek sich auf das Bayernligateam konzentriert.

Der Seeoner ist seit 2015 eine vielseitig einsetzbare Stütze des TVT-Herrenteams und trug entscheidend zum Aufstieg von der Bezirks- in die Bayernliga bei. „Es war mir immer ein Anliegen, auch abseits des Sportlichen einen Beitrag zur Abteilung zu leisten“, begründet Rosnitschek sein Engagement als Sportwart. „Das Bayernligateam liegt mir besonders am Herzen, da ich selbst mitspiele. Ich freue mich darauf, jetzt planen zu können und hoffentlich bald wieder in der Liga durchzustarten.“  

Bei Franz Buchenrieder ist die Freude groß, dass Meiler und Rosnitschek das Kompetenzteam Organisation verstärken: „Ich bin sicher, dass wir uns mit diesem kompetenten Gespann keine Sorgen um einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs machen müssen.“

Erste Aufgabe für die Sportwarte wird es sein, fristgerecht die Mannschaften für die neue Spielzeit im Herbst zu melden und in den Jugendmannschaften die Jahrgangsübergänge sicherzustellen. Jugendkoordinator Luis Prantl, Trainerstab und Sportwarte arbeiten hier Hand in Hand, damit das aktuelle Training und später der Spielbetrieb problemlos ablaufen können.

Im Herrenbereich werden die Baskets dabei in der kommenden Saison zwei Spiele mehr absolvieren als zuletzt. Der Bayerische Basketball-Verband hat diese Woche mitgeteilt, dass die Bayernliga Herren von 34 auf 39 Mannschaften aufgestockt wird. Für die Bayernliga Süd, an der die Chiemgau Baskets teilnehmen, bedeutet dies eine Anhebung von 12 auf 13 Teams. Im Juli finden Qualifikationsturniere der Bezirksoberliga statt, in denen die zusätzlichen Mannschaften ausgespielt werden.

Neben der Präsentation der Sportwarte hat Franz Buchenrieder noch eine weitere erfreuliche Entwicklung zu vermelden: Die TVT-Korbjäger erweitern ihren Trainerstab im Bereich Minis. Luis Pires übernimmt die Rolle des „Mini“-Koordinators und fungiert gemeinsam mit Florian Pavic als Headcoch der U8/10 und U12. Leonie Schwaiger und bedingt Felix Schwankner, der auch als Spieler im Herrenbereich Ambitionen hat, unterstützen die beiden tatkräftig als lizensierte D-Trainer.

Somit gelingt es den Chiemgau Baskets, ihren Trainerstab und das Kompetenzteam Organisation weiter auszubauen. „Es ist Teil unserer Strategie, das ‚Team hinter dem Team‘ sukzessive zu vergrößern, um Lasten gut zu verteilen und frische Kräfte zur Entfaltung zu bringen“, betont der Abteilungsleiter. Die Basketballer suchen für ihre Teams und die Organisation weitere Helfer und Betreuer, um der Jugend optimale Bedingungen bieten zu können. Informationen dazu finden Interessierte auf der Website www.chiemgau-baskets.de unter „Stellenanzeigen“.

 

Medien:

Traunsteiner Tagblatt, OVB

Christian Meiler (li.) und Julian Rosnitschek zeichnen ab sofort als Sportwarte für die Organisation des Spielbetriebs der Chiemgau Baskets verantwortlich.
Zwei Coaches aus dem vierköpfigen Trainerteam für die „Minis“ der Chiemgau Baskets: Leonie Schwaiger und Luis Pires.