Chiemgau Baskets verpflichten Jakob Kock

Der frühere Regionalligaspieler verstärkt den TVT-Kader substanziell

Die Chiemgau Baskets vermelden den ersten Neuzugang für die Bayernliga-Saison 2021/22: Mit Jakob Kock geht zukünftig ein routinierter Guard mit Regionalliga-Erfahrung für die Basketballer des TV Traunstein (TVT) auf Korbjagd.

 

Jakob Kock hat sich als zuverlässiger Punktesammler in der ersten und zweiten Regionalliga Südost für den TSV Jahn Freising und für die Baskets Vilsbiburg überregional einen Namen gemacht. Der 1,93-Mann begann in Freising mit zwölf Jahren mit dem Basketball und wurde schon bald in die U16-Bayernauswahl gescoutet, mit der er bei der Deutschen Meisterschaft Bronze holte. Zeitweise spielte er in der Nachwuchs Basketball Bundesliga in Doppellizenz auch für den FC Bayern München und wuchs beim TSV Jahn Freising schon früh in den Herrenbereich hinein.

 

Der 31-Jährige wohnt seit einigen Jahren im Chiemgau und hatte wegen hoher zeitlicher Belastung durch Studium und Hausbau schon fast mit dem Basketball abgeschlossen. Über Markus Haindl, mit dem er vor zehn Jahren in Vilsbiburg zusammengespielt hatte, kam jedoch der Kontakt zu den Chiemgau Baskets zustande. „Ich habe mir das angeschaut und fand es echt gut – eine superangenehme Truppe und coole Leute“, erinnert sich der Freisinger an das erste Treffen mit dem TVT-Bayernligateam vor zwei Jahren. „Nach meinem Studienabschluss und der Fertigstellung des Baus hatte ich richtig Bock, wieder loszulegen – aber dann kamen letztes Jahr Corona und eine Knieverletzung dazwischen.“

 

Von seiner Knie-OP hat sich Kock inzwischen gut erholt und geht fit in die neue Saison – was Franz Buchenrieder besonders freut: „Mit Jakob verstärken wir unseren Kader substanziell“, sagt der Abteilungsleiter und Sportdirektor. „Er bringt uns in technischer und physischer Hinsicht echte Basketballqualität.“ Zudem sei Kock spielerisch erfahren, variabel einsetzbar sowie menschlich eine sehr angenehme und konstruktive Person. „Wir sind glücklich, dass er sich uns angeschlossen hat“, so Buchenrieder.

 

Baskets-Headcoach Luis Prantl beschreibt Kock als sehr, sehr starken Spieler. Er sei ein wahnsinnig guter Werfer und zugleich sehr smart, außerdem ein glänzender Verteidiger mit hervorragenden Antizipationsfähigkeiten: „Ich bin überzeigt, dass Jakob vor allem für die Offensive eine wichtige Stütze sein wird. Er ist ein schneller und explosiver Guard, der mit seiner Erfahrung auch unsere jungen Rookies unterstützen soll. Ich habe das Gefühl, Jakob ist wahnsinnig heiß, nach seiner überstandenen Verletzung wieder Basketball zu spielen!“

 

Das bestätigt auch Jakob Kock selbst: „Für die Bayernliga haben wir einen Wahnsinnskader. Außerdem wurde in Traunstein ein Riesen-Background hergestellt, der sich wirklich sehen lassen kann.“ Die Organisation sei kaum mit anderen Clubs der Liga vergleichbar: „So etwas kenne ich erst ab guten Vereinen der zweiten Regionalliga. Eine solche Struktur kann man sich nur wünschen.“ Nun hofft er, dass sein Knie mitspielt – und dass Corona den Start der Bayernliga im Herbst nicht verhindert.

 

Medien:

PNP, OVB, Traunsteiner Tagblatt, Berchtesgadener Anzeiger, Chiemgau24, Innsalzach24, Wasserburg24, Rosenheim24, Mangfall24

 

 

Topscorer Stefan Gruber beim Dunking während des bisher einzigen Saisonspiels der Chiemgau Baskets, dem 109:39-Kantersieg über die Wacker Knights Burghausen.