Nachwuchs in der Warteschleife

Nachwuchs in der Warteschleife

Fünf neue Schiedsrichter bei den Chiemgau Baskets – Große Vorfreude auf die ersten Einsätze

Auch wenn 2020 bei den heimischen Basketballern als das Jahr der großen Einschränkungen im Spielbetrieb in Erinnerung bleiben wird, gibt es durchaus auch Positives zu vermelden. So stellten die Chiemgau Baskets mit der Ausbildung von fünf Nachwuchs-Schiedsrichtern eine wichtige Weiche für die Zukunft. Durch die ausgezeichneten Beziehungen mit dem Bayerischen Basketball-Verband konnte sogar ein Lehrgang nach Traunstein geholt werden.

Mit dem ersten Lockdown im März stand die Basketball-Abteilung des TV Traunstein vor vielen Fragezeichen: Wann können wir wieder trainieren? In welcher Form wird dies erlaubt sein? Wie sieht es mit der Saison aus? Neben diesen viel-diskutierten Themen beschäftigte Sebastian Kösterke, der bei den Chiemgau Baskets für die Sportorganisation verantwortlich ist, aber auch noch ein weitere Frage: Wie sorgen wir in dieser Zeit für Schiedsrichter-Nachwuchs?

Ohne Refs, kein Spiel. Wie in den anderen gängigen Sportarten, so trifft dieser Grundsatz auch beim Basketball zu. Unterhalb der Bundesligen wird hierzulande jede Partie von zwei Unparteiischen geleitet. Im Jugendbereich sind abhängig von der Ligenstufe entweder der Verband oder der Heimverein für die Ansetzungen zuständig. Nach dem Verursacherprinzip gilt es zudem einen Schiedsrichter-Schlüssel zu erfüllen.

Die fälligen Strafzahlungen oder Mehrkosten bei der Organisation von externen Spielleitern, die im Falle eines Mangels drohen würden, sind aber nicht die einzigen Gründe, warum die Chiemgau Baskets seit Jahren konsequent ausbilden. „Wir sehen es als äußerst charakter-bildend an, wenn unsere Nachwuchsbasketballer bereits im Jugendalter Verantwortung übernehmen“, so Kösterke, „damit stellt die Schiedsrichter-Ausbildung einen wichtigen Teil unseres Förderkonzeptes dar. Unsere erfahrenen C-Schiris unterstützen dabei nach Kräften, damit niemand verheizt wird.“

 

Mit Bravour bestanden Leonie Schwaiger, Samuel Liedtke, Florian Pavic, Anna-Lena Jüthner und Julia Kern im Herbst ihren Basis-Ausbildung.

 

Gezwungen wurde und wird freilich niemand. Dennoch fanden sich auch in 2020 wieder fünf Kandidaten zwischen 15 und 20 Jahren, die die Ausbildung in Angriff nehmen wollten. Durch den Lockdown wurde die erste Infoveranstaltung im April kurzerhand virtuell abgehalten. Nach der Anmeldung stand über den Sommer zunächst das eLearning des BBV auf dem Programm. Ende September folgte dann die abschließende Präsenzveranstaltung, die unter besonderem Hygienekonzept in Traunstein stattfinden konnte.

„Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich sehr gut auf die ersten Einsätze vorbereitet fühle“, so Anna-Lena Jüthner, „im Vorfeld war ich doch etwas skeptisch, ob mir das ‚Schiedsrichtern‘ liegen würde.“ Ihren Mitstreitern – Leonie Schwaiger, Julia Kern, Florian Pavic und Samuel Liedtke – ging es ähnlich. Nicht zuletzt das Lehrgangs-Wochenende in der AKG-Halle hat die Zweifel aber gänzlich verfliegen lassen.

Dort stand neben Theorieunterricht und einem schriftlichen Test auch sehr viel Praxis auf dem Programm. Etwa wurde auch die vermeintlich banale Aufgabe behandelt, richtig in die Pfeife zu blasen. Es folgten Übungen zu Schiedsrichter-Technik, Laufwegen und den Handzeichen. Auch Situations- und Konfliktmanagement, beispielsweise mit Spielern und Zuschauern, kam zur Sprache.

„Ich fand es sehr interessant und gut aufgebaut. Wir haben viele Situationen besprochen, an die man im ersten Moment bei dem Thema Schiedsrichter gar nicht denkt“ bilanziert Jüthner, „speziell am zweiten Tag war von der Pre-Game-Conference über die Spielsimulation bis zur Nachbesprechung alles dabei.“ Samuel Liedtke, mit 14 Jahren der jüngste Neu-Schiedsrichter bei den Chiemgau Baskets, fand besonders das Thema Laufwege interessant: „Von außen fällt dies gar nicht auf, aber für die Schiedsrichter ist die Feldposition oft entscheidend.“

Auch wenn sich ihre ersten Einsätze nun nochmal um ein paar Monate verzögern werden, ist die Vorfreude bei den neuen Basis-Schiedsrichtern der Chiemgau Baskets bereits riesig.

SK

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Video-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Ich glaube, es wäre eine Wahnsinnssaison geworden

Die Chiemgau Baskets beim Lockdown-Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt

Via Zoom trafen sich Abteilungsleiter Franz Buchenrieder, H1-Coach und Jugendkoordinator Luis Prantl sowie Marketingdirektor Sebastian Kösterke mit der Sportredaktion des Traunsteiner Tagblatts. Im großen Lockdown-Interview schildern sie ihre Gedanken und Strategien in der aktuellen Situation. HIER GEHTS ZUM ARTIKEL AUF SUEDOST-NEWS.DE

 

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Bayernliga-Training in Zeiten des Lockdowns

Bayernliga-Training in Zeiten des Lockdowns

Erste Herrenmannschaft der Chiemgau Baskets organisiert sich im virtuellen Raum – Challenges sorgen für Ansporn

Mit Beginn des zweiten Lockdowns hieß es letzte Woche auch für die heimischen Bayernliga-Korbjäger, vorerst Abschied von der geliebten Trainingshalle zu nehmen. Dort wird man sich frühestens im Dezember wieder im Rahmen der drei regulären Einheiten als Mannschaft zusammenfinden dürfen. Des Weiteren verkündete der Basketball Verband, die Saison bis vorerst Anfang 2021 auszusetzen.

Trotz der Hiobsbotschaften verfiel man bei den Chiemgau Baskets des TV Traunstein aber nicht in Lethargie, sondern fand Mittel und Wege, sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. „Natürlich ist die Situation für uns alle sehr schwer“, gibt Luis Prantl offen zu, „als Headcoach der ersten Mannschaft bin ich der Meinung, dass das Trainieren von basketball-spezifischen Inhalten in virtueller Form – so wie es derzeit im Jugendbereich praktiziert wird – bei uns keinen Sinn macht.“ Daher war sich das Betreuerteam um Prantl, Christian Biebl und Philipp Junge schnell einig, den Fokus im November auf den athletischen Bereich sowie die Fitness zu legen.

„Hier sind hier vor allem mit Philipp, der sich hervorragend um die Jungs kümmert, bestens aufgestellt“, so Prantl. Bereits kurz nach Verkündung des Lockdowns erhielten die Spieler individuelle Kraft- und Athletikpläne. Darüber hinaus wird der Wettkampfgeist der Teammitglieder in zwei Einzel-Challenges pro Woche gestillt. Sowohl die jungen als auch die älteren Spieler haben dadurch einen Anreiz, sich in der Team-internen Rangliste möglichst weit oben zu platzieren.

Die einzelnen Herausforderungen stellen sich dabei durchaus unterschiedlich dar. So startete man etwa mit einer „Burpee-Treppe“, bei der ausgehend von einer Ausführung pro weitere Minute immer eine zusätzliche Wiederholung zu absolvieren ist. Ebenfalls gibt es Wettbewerbe, in denen eine Serie an Kraftübungen in einer festgelegten Zeiteinheit so oft wie möglich absolviert werden soll. Auch die zweite Mannschaft und die männliche U18 sind in die Challenges eingebunden. „Damit kann sich der gesamte Herrenbereich miteinander messen“, sagt der Athletiktrainer.

Als Hauptziel haben wir uns gesetzt, die Spieler trotz des Lockdowns fit und motiviert zu halten“, so Junge. Über den Output der einzelnen zeigt sich der Athletiktrainer, der seit August mit den Spielern der Chiemgau Baskets arbeitet, sehr zufrieden: „Bisher funktioniert das sehr gut und die Jungs zeigen genau so viel Ehrgeiz und Fleiß, wie sonst auf dem Basketball-Court.“ Auch Cheftrainer Prantl zeigt sich darüber höchst erfreut: „Die Spieler sind wahnsinnig professionell und setzen die Vorgaben um. Daher freue ich mich, wenn ich dann hoffentlich im Dezember eine noch fittere Mannschaft zurück in der Halle begrüßen kann.“

Nicht zuletzt stimmt dies auch hervorragend mit der Zielsetzung des Traunsteiner Bayernliga-Herrenteams überein. „Auch für die Zeit nach dem Lockdown haben wir uns vorgenommen, die fitteste Mannschaft der Liga zu sein“, verrät Prantl. Trotz aller Begeisterung für den aktuellen Eifer bei den Homeworkouts hofft er aber natürlich, im Dezember wieder in der Halle und an taktischen Elementen sowie an der Spielphilosophie arbeiten zu können. Bis dahin ist es für den 20-Jährigen wichtig, in Kontakt mit der Mannschaft zu bleiben. Wenn auch anders als im Jugendbereich nicht in Form von gemeinsamen Trainings, sondern eher in Form von persönlichen Gesprächen und Telefonaten. „So schaffen wir es, diese Zeit zu überbrücken“, so Luis Prantl.

SK

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Offener Brief des Abteilungsleiters zum Lockdown

Liebe Basketballer, liebe Eltern, liebe Fans,

die politischen Entscheidungsträger haben verfügt, dass u.a. der Amateursport bis Ende November ruhen soll, um Kontakte zu reduzieren und somit das Infektionsgeschehen im Lande in den Griff zu bekommen. Deshalb haben wir, die Chiemgau Baskets des TV Traunstein, bereits am Donnerstag den Trainingsbetrieb eingestellt, um unserer Verantwortung Rechnung zu tragen.

Uns ist mehr als bewusst, dass der abrupte Wegfall von regelmäßigem Sport und den damit im Zusammenhang stehenden sozialen Kontakten, einen schmerzhaften Eingriff in unser (Alltags-)Leben darstellt. Zudem wurde in den letzten drei Monaten seitens der Basketballabteilung und der Aktiven viel investiert, um unser Programm organisatorisch und personell weiterzuentwickeln. Dennoch scheint es uns jetzt das Gebot der Stunde, dazu konstruktiv beizutragen, die gesellschaftspolitischen Herausforderung der Pandemie zu bewältigen, indem wir Kontakte reduzieren.

Lasst uns daher in Solidarität, Teamgeist und positivem Denken diese Phase gemeinsam meistern und zusammenhalten. Der Trainerstab wird in den nächsten Tagen virtuell zusammenkommen und überlegen, wie wir trotz aller Einschränkungen digitale und individualisierte Angebote an die Aktiven richten können, so wie das bereits in der ersten Welle im Frühsommer geschehen ist. Zudem ist es aus meiner Sicht wichtig, zumindest digital im Kontakt untereinander zu bleiben. Auch unsere neue Homepage www.chiemgau-baskets.de dient als Informationsplattform und wird von den Kommunikationsverantwortlichen entsprechend bespielt werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen, dass wir gemeinsam die „Durststrecke“ bis voraussichtlich Dezember gesund und wohlbehalten durchstehen und schon bald wieder unserem Lieblingssport nacheifern können.

Mit freundlichen Grüßen,

Franz Buchenrieder
Abteilungsleiter
Chiemgau Baskets des TV Traunstein


Saisonmagazin 2020/21

Liebe Basketball-Fans,

es ist vollbracht. Wir präsentieren voller Stolz unser Saisonmagazin 2020/21 im neuen Branddesign und mit vielen aktuellen Bildern, Informationen und einigen Neuigkeiten.

Erstmals haben wir die Auflage des Magazins auf satte 12.000 Stück erhöht und möchten mit der Verteilung in die Traunsteiner Haushalte auch interessierte Menschen ansprechen, die bisher noch nicht den Weg in unsere schöne Heimspiel-Arena am AKG gefunden haben. Aktuelle Infos sind auf unserer brandneuen Homepage unter www.chiemgau-baskets.de oder auf unseren Social Media Kanälen jederzeit abrufbar. Für unsere Fans und Mitglieder freut es mich besonders, dass wir allerbeste Konditionen für Sportswear aus Italien über unseren Online-Shop anbieten können. Möglich macht´s ein gerade abgeschlossener Ausrüster-Vertrag mit Macron über unseren neuen Handelspartner, der Familie Oberndorfer aus Steyr in Österreich.

Ganz herzlich möchte ich mich bei all jenen bedanken, die an unserem Projekt einer Neuaufstellung so tatkräfitg mitgeholfen haben und uns in schwirieger Zeit unterstützt haben. Besonderen Dank an unser Marketing sowie den neuen Partner Connected Skills für die tolle und reibungslose Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung des frischen Markenauftritts. Signifikant angestiegen ist auch das Interesse der Wirtschaft mit den Basketballern des TV Traunstein werblich zusammenzuarbeiten.

Wir bedanken uns daher herzlich bei unseren Sponsoring-Partnern für ihre großzügige Unterstützung und bei Lorenz Fakler vom Förderverein für die kaufmännische Abwicklung. Herzlich willkommen heißen wir zudem die V-Town Panthers des SC Vachendorf, die zukünftig als Cheerleader das Rahmenprogramm bei unseren Heimspielen bereichern werden. Jetzt hoffen wir alle auf eine spannende und unfallfreie Spielsaison 2020/21 mit 100% Basketball und ganz viel Freude für alle Fans und Aktiven der Basketball Community und der Chiemgau Baskets des TV Traunstein!