Hochkarätiger Basketball beim 4. Alpencup

Hochkarätiger Basketball beim 4. Alpencup

Von Freitag bis Sonntag empfangen die Chiemgau Baskets Teams aus der 2. Bundesliga Österreichs und der 1. Regionalliga Südwest

Drei Abende mit Basketball vom Feinsten erwarten die Traunsteiner Fans vom Freitag bis Sonntag in der AKG-Sportarena: Beim 4. Alpencup begrüßen die Chiemgau Baskets mit den Pirlo Kufstein Towers aus der 2. Bundesliga Österreichs und der TSG Söflingen aus der 1. Regionalliga Südwest zwei bärenstarke Gegner. Das hervorragend besetzte Vorbereitungsturnier soll dem Herren-I-Team des TV Traunstein (TVT) als Standortbestimmung dienen, bevor es am 4. Oktober in die neue Saison der 2. Regionalliga Süd einsteigt. Der Eintritt zum Alpencup ist frei.

Der 4. Alpencup beginnt am Freitag, 12. September, um 19:30 Uhr mit dem Duell der Gastgeber gegen Kufstein. Dabei werden sich auch die Traunsteiner Neuzugänge Chris Roll und Andy Stafford erstmals dem heimischen Publikum präsentieren. Am Samstag um 18:00 Uhr folgt das Duell zwischen den Kufstein Towers und der TSG Söflingen aus dem Basketball-Bundesliga-Standort Ulm. Das entscheidende Match um den Cupsieg tragen dann am Sonntag um 17:00 die TVTler und die TSG aus. Danach rundet die Siegerehrung das Turnier ab.

Die Chiemgau Baskets veranstalteten den Alpencup 2022 zum ersten Mal und gewannen das Turnier bisher zweimal, 2023 siegte der slowenische Drittligist KK Hidria. Die Traunsteiner werden ihren Fans eine Mannschaft präsentieren, die sich aus Leistungsträgern der Vorsaison, Talenten und gezielten Verstärkungen zusammensetzt. Den Abschieden von Victor Langner, Marcel Koulibaly, Justin Sedlak, Raphael Miksch und Fabian Giebel stehen die Rückkehr von David Heuwinkel sowie die Zugänge Chris Roll und Andy Stafford gegenüber. Sie sollen das Spiel der Baskets variabler machen und fügten sich im ersten Vorbereitungsspiel beim Sieg gegen den letztjährigen Regio-2-Meister München Basket gleich gut ein. Auch Topscorer Adrian Mitchell ist nach längerer Verletzung wieder auf das Feld zurückgekehrt; Stefan Gruber wird beim ersten Spiel am Freitag fehlen.

Für den Traunsteiner Headcoach Aaron Mitchell und sein ambitioniertes Team ist das Turnier eine wegweisende Belastungsprobe. „Der Alpencup ist für uns aus einem einfachen Grund ein wichtiger Test: Wir können gegen hochkarätige Gegner antreten und sehen, wo wir derzeit stehen“, so Mitchell. „Ich freue mich darauf, die Jungs gegen zwei sehr gute Teams spielen zu sehen. Ich erwarte, dass wir uns in guter Form präsentieren.“

Auf den Alpencup folgen noch weitere Vorbereitungsspiele, bevor die Baskets am 4. Oktober zum Ligaauftakt der 2. Regionalliga Süd die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 empfangen. Saisonkarten, die für alle elf Heimspiele der Liga gelten, sind im Vorverkauf beim Alpencup, ab Montag im Kiosk am Maxplatz sowie an Spieltagen an der Kasse der AKG-Sportarena (Gabelsbergerstr. 2) erhältlich. Einlass beim Alpencup ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn.

Baskets-Topscorer Adrian Mitchell, hier beim letztjährigen Alpencup im Spiel gegen den MTSV Schwabing II, kehrt nach längerer Verletzungspause auf den Court zurück. ©Simon Brommer

Gelungener Trainingsauftakt

Gelungener Trainingsauftakt

Chiemgau Baskets mit intensiven Einheiten und Teambuilding auf einer Pferderanch

Die Chiemgau Baskets haben ihre ersten intensiven Trainingswochen zur Saisonvorbereitung absolviert. Ziel der Herren-I-Basketballer des TV Traunstein (TVT) war es, die Grundlagen im sportlichen Bereich und im menschlichen Zusammenwirken zu legen – aus Sicht des Vereins ein wichtiger Schritt zur Integration der Neuzugänge Andy Stafford und Chris Roll, aber auch zur Eingewöhnung der jungen Nachwuchsakteure aus dem Juniorenbereich des Vereins.

Während nach dem Trainingsauftakt am 14. August an den ersten Tagen noch viel Bewegung mit Ball im Vordergrund der zweistündigen Einheiten stand, begann Headcoach Aaron Mitchell am vergangenen Freitag die praktische Einführung in taktische Spielsysteme und den Wechsel von Verteidigung zum Angriff. Im Rahmen eines gemeinsamen Teamwochenendes stand dann am Samstagvormittag ein Wurfwettbewerb an, bei dem in vier Durchgängen die individuellen Wurfquoten der Spieler aus der Mittel- und Drei-Punkte-Distanz sowie bei Freiwürfen statistisch erfasst wurden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchten die Baskets im Rahmen einer Teambuildingmaßnahme eine Pferdefarm, den El Rocio Chiemsee. Gastgeber und Inhaber Herman Willemsen führte zunächst durch den Betrieb und berichtete von dessen spannender Entwicklungsgeschichte. Dann begann ein zweistündiger Workshop zu den Zielen der Mannschaft für die neue Saison, der Identität und der Rollenverteilung im Team, aber auch den internen Regeln und der Kultur des Teams. Moderiert wurde das Seminar von Headcoach Aaron Mitchell sowie Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder.

Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es in die Reithalle, in der das Team die Besonderheiten des Polosports kennenlernte und eine kleine Wettkampfeinheit mit Polotrainer Carlos Velazquez von der El Condor Chiemsee Poloschule erfolgte. Jeder Spieler hatte die Gelegenheit, auf Polopferden seine Reitkünste zu erproben. Der Team-Event klang gemütlich im Rahmen eines gemeinsamen Grillabends aus. Zum Abschluss der intensiven zweiten Trainingswoche trugen die Baskets am Sonntagnachmittag einen internen Basketballwettkampf mit 4 x 15 Minuten Spielzeit aus.

Aaron Mitchell zog eine positive Bilanz seiner ersten Trainingseindrücke: „Wir stehen noch am Anfang, aber mir gefällt, was ich sehe. Die Energie ist hoch und die Chemie stimmt. Wir haben dennoch viel Arbeit vor uns. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Beziehungen untereinander auszubauen, die neuen Spieler mit den alten zu verbinden und dafür zu sorgen, dass die jungen Spieler sich weiterentwickeln.“

Franz Buchenrieder fügte hinzu: „Wir haben uns etwas Besonderes überlegt, wie wir einerseits hohe Intensität im Training erzeugen, aber auch das Mindset der Spieler ansprechen und ein positives Gefühl der Gemeinschaft entwickeln, in der sich alle Mannschaftsmitglieder wohlfühlen. Alle Beteiligten haben bisher toll mitgezogen. Wir haben sehr positives Feedback der Spieler bekommen. Der Auftakt scheint also gut gelungen zu sein.“

Nach einigen Vorbereitungsspielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit veranstalten die TVTler als erstes Saisonhighlight am 13./14. September in ihrer AKG-Sportarena den 4. Alpencup. Die Regionalliga-Spielzeit beginnt am 4. Oktober mit dem Heimspiel gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen II.

Links: Beste Stimmung bei Baskets-Center Stefan Gruber am Teamwochenende. Mitte: Ungewohnter Anblick: Der neue Baskets-Point-Guard Chris Roll auf dem Polopferd. Rechts: Poloprofi Carlos Velazquez (l.) gibt Baskets-Neuzugang Andy Stafford eine Einführung in den Polosport. © Simon Brommer/Chiemgau Baskets

Motivator mit Kampfgeist

Motivator mit Kampfgeist

Winterneuzugang Florian Köppl ist eine der Stützen im Kader der Chiemgau Baskets

Seit Mitte Dezember 2024 ist Florian Köppl bei den Chiemgau Baskets – und der erfahrene Zwei-Meter-Mann hat sich als die erhoffte Verstärkung erwiesen. Er fühlt sich im Chiemgau pudelwohl und geht nun in seine zweite Saison bei den Basketballern des TV Traunstein (TVT).

Köppl begann seine Karriere bei ratiopharm Ulm, für die er zunächst im Nachwuchsprogramm in der JBBL und NBBL sowie später bei den Herren im Regionalliga- und Pro-B-Team startete. Es folgten mehrere Stationen in den 1. Regionalligen Südost und Südwest sowie ein Engagement beim Pro-A-Club Kirchheim Knights. Vom ProB-Verein SC College Wizards Karlsruhe wechselte er 2023 in die 2. Bundesliga Österreichs zu den Kufstein Towers, bei denen er zwei Saisons lang Kapitän war. Bei den Baskets steuerte er in zwölf Spielen im Schnitt 7,9 Punkte bei und punktete dabei viermal zweistellig.

„Meine Erwartungen an die Chiemgau Baskets haben sich mehr als erfüllt“, berichtet der 30-Jährige. „Ich habe die Ehre, für eine starke Organisation aufzulaufen, die hinter den Kulissen klar strukturiert und professionell arbeitet – das sehen die Fans bei den Heimspielen und das pusht mich als Spieler.“ Persönlich habe er in dem gut gecoachten und funktionierenden Team erst seinen Platz finden müssen: „In einigen Spielen konnte ich mein Potenzial zeigen, aber nicht stets meine eigenen Erwartungen erfüllen.“ Das Team habe trotz der vielen Verletzungen in der Rückrunde einen soliden dritten Platz errungen, auf den es stolz sein könne.

Für die kommende Saison sei das gemeinsame Ziel der Aufstieg: „Meine Teamkollegen und ich haben den ganzen Sommer hart an persönlichen Defiziten gearbeitet und werden ready für den Vorbereitungsstart sein. Wir wollen in jedem Training und in jedem Spiel alles auf dem Parkett lassen und den Fans durch harten Einsatz und Kampfgeist sehenswerten Teambasketball bieten!“ Persönlich wolle er mehr Konstanz, Selbstvertrauen und Leichtigkeit in sein Spiel bringen und dem Team in jeder Situation helfen. Zudem wolle er als einer der Leader im Team agieren und für junge Sportlerinnen und Sportler im Verein ein Vorbild sein.

„Flo wird seine erste komplette Saison bei uns bestreiten“, betonte Baskets-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir freuen uns, ihn bei uns zu haben, und vor allem darauf, dass er sich auf der Grundlage seiner Leistungen am Ende der letzten Saison weiterentwickelt.“

Auch Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder lobt den Ulmer: „Flo verleiht unserem Team mit seiner Physis und Erfahrung Stabilität und Tiefe auf den großen Positionen. Im Teamsport Basketball braucht man widerstandsfähige Spieler, die sich ganz in den Dienst der Mannschaft stellen und mit ihrer positiven Präsenz auch jüngeren Akteuren Halt geben. Florian hat sich vorgenommen, diese Saison mit dem Team voll anzugreifen. Wir freuen uns darauf!“ Die Baskets werden ab dem 14. August in das Teamtraining einsteigen und absolvieren vom 22. bis 24. August ein Trainingscamp mit Teambuilding-Maßnahmen. Am 13./14. September veranstalten sie in der AKG-Sportarena den 4. Alpencup, bei dem vier Mannschaften um den begehrten Pokal kämpfen, bevor am 4. Oktober die Saison beginnt.

Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (r.) schätzt an Florian Köppl die positive Präsenz und die mannschaftsdienliche Einstellung. © Chiemgau Baskets

Eigengewächs verlängert bei den Chiemgau Baskets

Eigengewächs verlängert bei den Chiemgau Baskets

Heye Gädt hat sich im Herrenteam festgespielt

Die Kaderplanungen der Basketballer des TV Traunstein (TVT) schreiten weiter voran. Nach den Vertragsverlängerungen von Stefan Gruber, Adrian Mitchell und Lukas Blank, der Rückkehr von David Heuwinkel sowie den Neuzugängen von Chris Roll und Andy Stafford vermelden die Chiemgau Baskets nun auch den Verbleib von Distanzschütze Heye Gädt.

Der Gymnasiast spielt seit der U 12 Basketball und hat seitdem das gesamte Jugendprogramm beim TVT durchlaufen. Erste Erfahrungen im Herrenbereich sammelte der 18-Jährige in der Saison 2022/23 in der zweiten Mannschaft. In der folgenden Spielzeit stieg er in das Regionalligateam auf. Letzte Saison erhielt Gädt durchschnittlich 17 Minuten Spielzeit und erzielte dabei im Schnitt 3,9 Punkte. Besonders beim vorletzten Heimspiel gegen den FC Bayern München III drehte er auf: Mit 18 Punkten und vier Dreiern avancierte er in diesem Spiel zum zweitbesten Werfer der Baskets.

„Ich glaube, mittlerweile habe ich meine Rolle in der Mannschaft gefunden“, berichtet der 1,96-Meter-Mann. „Mein Ziel ist es jetzt, konstant gute Leistungen zu bringen, damit sich das Team auf mich verlassen kann. Außerdem möchte ich mich weiterentwickeln und gezielt an meinem Spiel arbeiten.“ Kein Problem sieht er in der Doppelbelastung mit dem anstehenden Abitur: „Einfach wird es nicht, aber ich denke, es ist gut machbar. Die Schule hat im Abschlussjahr Priorität, aber sie ist nicht alles.“ Für ihn seien Training und Spiele ein guter Ausgleich zur Schularbeit – und das werde auch im kommenden Jahr so bleiben.

Viel zu verdanken hat Gädt dem individuellen Fördertraining in der Chiemgau Akademie: „Ich bin überzeugt, dass man sich nur durch kontinuierliche Arbeit verbessern kann. Die Akademie gibt mir dafür mit zusätzlichen Trainingseinheiten die besten Voraussetzungen.“ Er lerne dort viel Neues, automatisiere bestimmte Abläufe und könne das dann direkt im Spiel umsetzen. So entwickle er seinen Spielstil Schritt für Schritt weiter.

„Heye ist kein Rookie mehr und steht nun sportlich davor, den nächsten Schritt zu machen und seine guten Leistungen zu verstetigen“, betont Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Er kann gut das Spiel lesen und wird mit wachsender Erfahrung immer selbstbewusster. In der neuen Saison erwarten wir uns von ihm noch mehr Präsenz im Spiel.“ Gädt sei ein gefährlicher Werfer und geschickter Verteidiger, der seinen Mitspielern auch defensiv helfe.

„Heye war für mich ein Projekt, das ich gleich an meinem ersten Tag vor drei Jahren angegangen bin“, berichtet Headcoach Aaron Mitchell. „Er ist einer der Ersten aus unserer Akademie, die sich zu einem soliden Spieler im Regio-Team entwickelt haben. Ich bin sehr gespannt, wie er sich in seinem dritten Regionalliga-Jahr schlägt, welche Fortschritte er macht und welche Lernkurve er zeigt.“ Am wichtigsten sei ihm jedoch, dass Gädt mit Selbstvertrauen auftrete und damit den Nachwuchsspielern zeige, worum es den Chiemgau Baskets wirklich gehe, nämlich um ihre Entwicklung. Am 13. und 14. September sind Gädt und sein Team in Traunstein beim 4. Alpencup zu sehen, die reguläre Saison beginnt dann am 4. Oktober mit der Heimpartie gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen II.

Baskets-Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (l.) ist überzeugt, dass Heye Gädt in der kommenden Saison den nächsten Schritt macht. © Chiemgau Baskets

Lukas Blank im dritten Jahr bei den Chiemgau Baskets

Lukas Blank im dritten Jahr bei den Chiemgau Baskets

Der 1,95-Mann aus Leverkusen gilt als Teamplayer und Muster für Zuverlässigkeit • Miksch verlässt den Club

Eine bewährte Kraft bleibt bei den Chiemgau Baskets: Lukas Blank streift das Trikot der Basketballer des TV Traunstein (TVT) auch in deren dritter Saison in der 2. Regionalliga Süd über. Der großgewachsene Leverkusener wird vor allem auf den beiden Forward-Positionen eingesetzt und will sich künftig auch als Coach bei Junior Camps engagieren.

 Der 1,95-Meter-Mann lebt seit einigen Jahren in Salzburg, stammt jedoch aus Leverkusen, wo er auch Basketball zu spielen begann. Nach mehrjähriger Unterbrechung wegen einer Knieverletzung stieg er bei der BBU Salzburg zunächst im zweiten Herrenteam wieder in den Sport ein, nachdem es ihn studienbedingt an die Salzach verschlagen hatte. Ab der Saison 2020/21 spielte er dort auch im ersten Herrenteam in der zweiten Bundesliga Österreichs. Im Sommer 2023 wechselte Blank zu den Chiemgau Baskets. Er gilt als mannschaftsorientierter Spezialist für das Rebounden am Brett sowie das Freiblocken von Mitspielern.

„Nach zwei Saisons, in denen wir immer oben mitgespielt haben, ist bei uns allen der Wunsch nach dem Aufstieg sehr groß. Wir haben wieder einen guten Kader und wollen genau da anschließen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben“, beschrieb der 28-Jährige die Stimmung im Team. Er persönlich habe sich für die neue Saison nur eines vorgenommen: „Alles zu geben, um zu gewinnen.“ Wenn jeder mit dieser Einstellung in die Saisonvorbereitung komme, habe man gute Chancen, den gemeinsamen Traum vom Aufstieg wahr zu machen.

 „Lukas ist ein wichtiger Teil des Teams“, betonte Headcoach Aaron Mitchell. „Seine Präsenz in der Umkleidekabine und vor allem seine ansteckende positive Energie sind genau das, was wir brauchen, um unseren Erfolg fortzusetzen. Ich bin sehr froh, dass er weiterhin dabei ist und ich ihn bei seiner weiteren Entwicklung unterstützen kann.“

Auch Franz Buchenrieder, der Abteilungsleiter und Sportdirektor der Chiemgau Baskets, freut sich über Blanks Verbleib: „Lukas hat mir schon vor Wochen signalisiert, dass er gerne weiter bei uns spielen und sich künftig noch mehr in das Projekt einbringen möchte, z. B. als Trainer bei Junior Camps. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“ Blank habe sich in der letzten Spielzeit noch einmal deutlich gesteigert und sei ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit. Er glaube, der Leverkusener könne jetzt noch einen weiteren Schritt zulegen: „Er stellt sich als Teamplayer immer in den Dienst der Mannschaft und sichert uns mit seiner Physis auf den großen Positionen ab.“ Wie Mitchell und er schon mehrfach betont hätten, spiele ein solches 100-prozentiges Commitment eines Spielers zu Verein und Team eine wichtige Rolle: „Genau das wollen wir auf und neben dem Spielfeld sehen.“

Nicht mehr im Kader der Chiemgau Baskets stehen wird dagegen Raphael Miksch, der als Guard in den letzten beiden Spielzeiten zu den vorderen Platzierungen der Baskets in der 2. Regionalliga Süd beigetragen und sich auch als Sportwart engagiert hatte.  „Wir bedanken uns herzlich bei Raphael für seine umfangreichen Dienste im Verein“, sagte Buchenrieder. „Leider hat er inzwischen andere Prioritäten und Projekte, so dass sich nun nach zwei intensiven Spielzeiten bei den Chiemgau Baskets die Wege trennen. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Glück für die Zukunft.“ Als Sportwart folgt ihm Alexander Abstreiter, der sich bereits seit einigen Monaten als Mikschs Stellvertreter eingearbeitet hatte.

Baskets-Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder (i.) freut sich über den Verbleib von „Teamplayer“ Lukas Blank. ©Chiemgau Baskets

Vom Mississippi an die Traun

Vom Mississippi an die Traun

Andrew Stafford wechselt aus Minneapolis zu den Chiemgau Baskets

Die Chiemgau Baskets verstärken sich mit einem Talent aus den USA: Andrew „Andy“ Stafford wechselt von der Augsburg University in Minneapolis zu den Basketballern des TV Traunstein. Der vielseitige Guard soll eine Lücke im Kader schließen und den Traunsteinern helfen, in der nächsten Saison der 2. Regionalliga Süd wieder ganz oben mitzuspielen.

Die Baskets sind die erste Auslandsstation für den 24-Jährigen, der die Hopkins High School und die Augsburg University in Minnesota absolviert hat und Erfahrungen in den Basketballligen der National Collegiate Athletic Association (NCAA) und der National Association of Intercollegiate Athletics (NAIA) sammelte. Zuletzt war er für die Augsburg University Auggies in der NCAA Division III aktiv, erzielte im Schnitt 17 Punkte und wurde ins All-Conference-Team gewählt. Der 1,98-Meter-Mann hat sich für seine konstante Punktausbeute, seine effizienten Würfe und seine Anpassungsfähigkeit einen Namen gemacht. Stafford gilt als dynamischer Guard mit hohem Basketball-IQ und starkem Distanzwurf, der auf und neben dem Platz Führungsqualitäten zeigt.

„Ich freue mich auf die Chance, meine Karriere in Europa voranzutreiben. Ich glaube, dass der Spielstil, das hohe Niveau und die starke Basketballkultur in Europa mir helfen werden, mich als Spieler und Mensch weiterzuentwickeln“, begründet Stafford seinen Wechsel nach Oberbayern. „Im Gespräch mit Headcoach Aaron Mitchell habe ich gemerkt, dass er sich sowohl auf als auch außerhalb des Spielfelds um seine Spieler kümmert. Seine Aussagen über das Team und seine Philosophie als Trainer haben genau meinen Vorstellungen von einer Organisation und einem Team entsprochen.“ Auch das Gespräch mit Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder sei gut verlaufen. „Ich habe gespürt, dass ihm die Menschen in der Organisation wichtig sind und er gute Leute haben möchte. Er betonte, dass das Team wie eine Familie sei, und das ist etwas, das ich mir auch wünsche.“

Sein primäres Ziel für die kommende Saison sei es, zu gewinnen: „Was auch immer der Coach von mir verlangt, ich bin bereit, es zu geben. Unsere oberste Priorität als Team ist es, die Meisterschaft zu gewinnen, und auf dieses Ziel bin ich voll und ganz fokussiert.“ Er wisse allerdings, dass er als Neuling noch viel zu lernen habe, und freue sich auf diese Entwicklung. Er wolle mit gutem Beispiel vorangehen, in jedes Training Energie einbringen und seine Teamkollegen zu Höchstleistungen anspornen: „Ich freue mich auf die neue Umgebung und darauf, den Sport auszuüben, den ich liebe.“

„Mit Andy gewinnen wir einen jungen, talentierten und aufgeschlossenen US-Spieler, der unserem Kader mehr Qualität und Tiefe verleiht“, freute sich Franz Buchenrieder über die Neuverpflichtung. „Jetzt liegt es hauptsächlich am Team, dafür zu sorgen, dass er sich schnell bei uns eingewöhnt. Er macht einen überaus motivierten Eindruck und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Da Stafford über Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie als Schiedsrichter verfüge, werde man ihn auch in dem umfangreichen Trainingsbetrieb der Baskets, bei Junior Camps oder Turnieren einsetzen. „Andy wird eine Position besetzen, die wir dringend füllen wollten“, ist sich auch Aaron Mitchell sicher. „Er ist ein junger und sehr vielseitiger Spieler, der einen großen Einfluss auf unser Team haben kann. Ich freue mich sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten.“ Stafford wird im August ins Teamtraining einsteigen.

Andy Stafford spielte zuletzt für die „Auggies“ der Augsburg University und wurde dank starker Leistungen ins All-Conference-Team der Liga berufen. © Chiemgau Baskets

Sommerinterview im Traunsteiner Tagblatt

Sommerinterview im Traunsteiner Tagblatt

„Das Interesse an Basketball ist weiter riesig.“

„Es müssen ganz viele Puzzleteile ineinander passen“: Großes Interview mit Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder und Headcoach Aaron Mitchell im https://www.traunsteiner-tagblatt.de/sport/sport-aus-der-region_artikel,-es-muessen-ganz-viele-puzzleteile-ineinander-passen-_arid,947237.html.

Aaron Mitchell und Franz Buchenrieder freuen sich über die Entwicklung bei den Chiemgau Baskets. © Stephanie Brenninger/Traunsteiner Tagblatt

Auch der Topscorer bleibt

Auch der Topscorer bleibt

Adrian Mitchell hat bei den Chiemgau Baskets verlängert

Nach Stefan Gruber hat nun auch der zweite Schlüsselspieler der Chiemgau Baskets seinen Vertrag für die nächste Saison erneuert. Adrian „Dre“ Mitchell geht in sein drittes Jahr bei den Basketballern des TV Traunstein (TVT). Der Österreicher befindet sich nach seiner Anfang Februar erlittenen Verletzung in der letzten Phase der Rekonvaleszenz und will ab August voll ins Mannschaftstraining einsteigen, um zum Saisonbeginn der 2. Regionalliga Süd wieder in alter Stärke angreifen zu können.

Vor seiner langwierigen Verletzung hatte der 30-Jährige in der abgelaufenen Saison offensiv wie defensiv wieder seine herausragende Qualität beweisen. Mit im Schnitt 29,8 Punkten und 4,3 Drei-Punkte-Treffern pro Spiel zählte der Guard zu den absoluten Topspielern der Liga. Mitchell war im Sommer 2023 nach dem Aufstieg der Baskets in die 2. Regionalliga Süd an die Traun gewechselt. Der 1,88-Meter-Mann hatte seine Laufbahn in der Jugend in Wien, Fürstenfeld und Gmunden begonnen und war österreichischer U18- und U20-Nationalspieler. Von 2013 bis zu seinem Wechsel zum TVT trat er für die Swans Gmunden, den BC Vienna und BBU Salzburg in der ersten und zweiten österreichischen Basketballbundesliga an.

„Mir gefällt die Struktur des Vereins sehr“, begründet Mitchell seine Motivation zur Vertragsverlängerung beim TVT. „Meine Mitspieler verstehen mich und ich habe mich gut eingelebt.“ An erster Stelle stehe für ihn, in der Nähe seiner Familie zu sein, sodass er Zeit für seine Tochter habe. Auch seine Mitspieler seien ihm sehr wichtig: „Deshalb fiel mir die Entscheidung sehr leicht.“ Sein persönliches Ziel sei es, sich von seiner Verletzung zu erholen und dort anzuknüpfen, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört habe.

„Dre hat in den letzten beiden Saisons seinen hohen Stellenwert für unser Team und seine sportliche Extraklasse in der Liga unter Beweis gestellt“, betonte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Er ist zusammen mit Stefan Gruber eine echte Identifikationsfigur für unseren Verein geworden. Die Fans und die Jugendspieler lieben ihn für seine dynamische und oft spektakuläre Spielweise. Dre könnte sich sogar vorstellen, die verbleibenden Jahre seiner aktiven Karriere bei den Baskets zu verbringen, wie er mir in sehr offenen und positiven Gesprächen mitgeteilt hat.“ Mitchell sei auch als Trainer und Mentor für jüngere Spieler sehr wertvoll für den Club. „Ich wünsche ihm und uns nun eine verletzungsfreie Saison und freue mich sehr über diese wichtige Verpflichtung!“

Baskets-Headcoach Aaron Mitchell lässt die Vertragsverlängerung seines Sohnes nach der Verpflichtung von Chris Roll, der Rückkehr von David Heuwinkel und dem Verbleib von Stefan Gruber ebenfalls optimistisch in die nächste Spielzeit blicken: „Dass Dre eine weitere Saison für uns spielt, zeigt, wie sehr wir uns dafür einsetzen, unseren Weg in die 1. Regionalliga fortzusetzen. Er hat eine Verletzung hinter sich und ist hungrig darauf, wieder das Niveau zu erreichen, auf dem er davor gespielt hat. Ich freue mich für ihn und für die Mannschaft, dass er weiter bei uns ist.“

Abteilungsleiter Franz Buchenrieder (l.) und Headcoach Aaron Mitchell (r.) blicken nach dem Verbleib von Adrian Mitchell optimistisch auf die nächste Saison.

Wichtige Säule des Teams hat verlängert

Wichtige Säule des Teams hat verlängert

Stefan Gruber spielt weiterhin für die Chiemgau Baskets

Stefan Gruber trägt auch in der Saison 2025/26 das Trikot der Chiemgau Baskets. Der 29-Jährige ist seit vielen Jahren das Gesicht und einer der wichtigsten Spieler der Basketballabteilung des TV Traunstein (TVT). Nach einer Verletzung zum Ende der vergangenen Spielzeit will er im dritten Jahr in der 2. Regionalliga Süd mit dem Verein den nächsten Schritt machen.

Mit seiner Athletik, Sprunggewalt und Einsatzbereitschaft ist der Zwei-Meter-Mann eine Identifikationsfigur für die gesamte Abteilung und insbesondere für die Nachwuchsspieler, die sich ans Herrenteam heranarbeiten wollen. Stefan Gruber ist in Teisendorf aufgewachsen, hat am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein sein Abitur absolviert und arbeitet inzwischen in Salzburg. Der Center, der auch als Power Forward einsetzbar ist, begann seine Basketballkarriere als Jugendlicher beim TVT. Seit der Saison 2011/12 ist das Eigengewächs eine wichtige Säule des Herrenteams und war ein entscheidender Faktor bei den Aufstiegen von der Kreisliga bis in die 2. Regionalliga. Als absoluter Schlüsselspieler gehörte er in allen Spielklassen stets zu den besten Punktesammlern und erwies sich auch in der Regionalliga als Stütze unter dem Korb. In der vergangenen Saison, in der die Baskets Platz drei erreichten, absolvierte er 17 Begegnungen und erzielte im Schnitt 11,45 Punkte. Eine inzwischen überstandene Verletzung verhinderte seinen Einsatz in den letzten vier Spielen.

„Ich bin schon lange hier in Traunstein und weiß, was ich an dem Verein habe“, begründete Gruber seinen Verbleib bei den Baskets. „Die Rahmenbedingungen passen und sportlich sehe ich hier weiter eine Top-Perspektive. Die letzte Saison war gut, aber es geht noch mehr und das wollen wir uns schon über den Sommer erarbeiten.“ Er wolle an seine Leistungen aus der letzten Saison anknüpfen und gleichzeitig mehr Verantwortung für das Team übernehmen. Wichtig werde vor allem, noch geschlossener aufzutreten: „In den engen Spielen entscheidet oft nicht das nur Talent, sondern wie gut wir als Gruppe funktionieren“, so Gruber.

„Mit Stefan verlängert eine der langjährigen Identifikationsfiguren des Vereins bei den Chiemgau Baskets“, kommentierte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder den Verbleib des Teamplayers. „Stefans Stärken offensiv wie defensiv sind ja bekannt und er hatte zuletzt eine richtig gute Saison, auf die er jetzt noch eins draufsetzen will.“ Man sei sich in den Gesprächen daher auch schnell einig gewesen: „Wir freuen uns sehr, diesen vorbildlichen Sportler weiterhin in unseren Reihen zu haben.“ Für die junge Mannschaft sei er ein wichtiger Anker, der zudem den Perspektivspielern viele gute Tipps geben könne.

„Stefan ist ein wichtiger Teil meines Puzzles und einer meiner erfahrensten und angesehensten Spieler“, betonte Headcoach Aaron Mitchell. „Außerdem stammt er aus unserer eigenen Jugend, daher ist es wichtig, den Aufbau unseres Programms mit ihm fortzusetzen. Ich bin sehr stolz darauf, sein Trainer zu sein, und freue mich auf eine großartige Saison für ihn.“

Stefan Gruber, hier beim Heimspiel im Februar gegen DJK SB München, ist für seine Dunkings bekannt und ein nicht wegzudenkender Faktor im Spiel der Baskets. © Simon Brommer/Chiemgau Baskets

David Heuwinkel kehrt zu den Chiemgau Baskets zurück

David Heuwinkel kehrt zu den Chiemgau Baskets zurück

Das Eigengewächs verstärkt die Traunsteiner nach einer Saison in München auf den Positionen unter dem Korb

Die Chiemgau Baskets treiben die Planungen für die kommende Spielzeit 2025/26 weiter frühzeitig voran. Nach der Verpflichtung von Aufbauspieler Chris Roll aus Crailsheim gibt es nun Verstärkung auf den „großen“ Positionen: David Heuwinkel kehrt nach einem Jahr bei TS Jahn München zu den Basketballern des TV Traunstein (TVT) zurück.

Der 18-jährige Grassauer war nach einigen Jahren in der Jugendausbildung der Chiemgau Baskets zur Saison 2023/24 in den Kader des Herren-I-Teams aufgerückt und hatte im Schnitt 8,3 Punkte pro Spiel zum damaligen vierten Platz in der Debütsaison der Baskets in der 2. Regionalliga Süd beigesteuert. Durch das wöchentliche Individualtraining in der Chiemgau Akademie mit Headcoach Aaron Mitchell und die hohen Einsatzzeiten in der Regionalliga machte er im Lauf der Spielzeit große Fortschritte und erhielt daher im Sommer 2024 die Chance, zu TS Jahn München in die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) zu wechseln. Dort erzielte er über die gesamte Spielzeit gesehen im Schnitt 6,5 Punkte und verbrachte durchschnittlich 19 Minuten auf dem Feld.

Ich freue mich, wieder zurück bei den Baskets zu sein“, sagte David Heuwinkel. „Für mich macht es einfach Sinn, neben meinem Abitur in einem Verein aus der Region zu spielen. Da es in der Gegend kein so gutes Team gibt, das auch noch in einer so hohen Liga spielt, waren die Baskets die klare und einzige Option.“ In der kommenden Saison wolle er versuchen, eine größere Rolle im Team zu spielen und zu helfen, den Schritt in die 1. Regionalliga zu machen.

„Mit David Heuwinkel kehrt ein zweifelsfrei sehr talentiertes Eigengewächs zum TV Traunstein zurück“, kommentierte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder die Rückkehr des 1,95-Meter-Manns, der vor allem als Center und auf den Forward-Positionen eingesetzt werden soll. „Wir freuen uns natürlich sehr, mit David einen athletischen und sympathischen jungen Mann aus dem Chiemgau, nun mit einem Jahr NBBL-Erfahrung ausgestattet, zurück in unserer Basketball-Familie begrüßen zu können.“ Wie die Rekrutierung von Chris Roll und David Heuwinkel zeige, seien Headcoach Aaron Mitchell und ihm bei den Verpflichtungen für das Regio-Team neben Talent und basketballerischen Fähigkeiten besonders die innere Einstellung und das hundertprozentige Commitment zum Verein wichtig.

„Es ist großartig, einen unserer eigenen Jungs zurückzuhaben“, ergänzte Aaron Mitchell. „Ich freue mich für ihn und den Verein, denn er bringt ein zusätzliches Element in unser Team, indem er es athletischer macht. Außerdem, und das ist noch wichtiger, ist er einfach ein außergewöhnlicher junger Mann.“ Heuwinkel trainiert bereits bei der Mannschaft mit und wird seine ersten Einsätze bei den Vorbereitungsspielen und dem vereinseigenen Alpencup im September haben, bevor die neue Saison Anfang Oktober beginnt.

Headcoach Aaron Mitchell (r.) begrüßt Eigengewächs David Heuwinkel zurück im Team. ©Chiemgau Baskets